# GT Radial und Giti: ein Hersteller, zwei Namen, 947 Ausführungen im Datencheck

Veröffentlicht: 23.09.2026 · Aktualisiert: 23.09.2026 · Kategorie: Kaufberatung · Autor: Reifentiefpreis · Schlagwörter: GT Radial, Giti, Markenvergleich, Budgetreifen, Reifenmarken

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Im Regal von Reifentiefpreis stehen zwei Markennamen, hinter denen derselbe Hersteller steckt: GT Radial und Giti. Zusammen sind das 947 lieferbare Ausführungen — mehr, als die meisten Premiummarken bei uns führen. Wer vor der Kaufentscheidung steht, findet die beiden Namen regelmäßig in derselben Größe nebeneinander, oft mit unterschiedlichem Preis und unterschiedlichem EU-Etikett. Dieser Beitrag klärt, warum es zwei Namen gibt, wo sie sich unterscheiden und welcher in welchem Segment die bessere Wahl ist. Grundlage ist eine Vollerhebung unseres eigenen Sortiments mit Stand vom 23. September 2026 — alle 579 GT-Radial- und alle 368 Giti-Ausführungen, einzeln ausgewertet.

## Wer hinter beiden Namen steht — und warum es zwei sind

Beide Namen gehören zu Giti Tire, einem Konzern mit Hauptsitz in Singapur. Das Unternehmen verweist selbst auf mehr als 70 Jahre Firmengeschichte und produziert nach eigenen Angaben in den USA, in Indonesien und in China. In Europa war der Konzern jahrzehntelang praktisch ausschließlich unter dem Namen GT Radial sichtbar; der deutsche Großhändler Best4Tires vertreibt diese Marke seit über 30 Jahren exklusiv. Wie solche Konstruktionen im Reifenmarkt generell funktionieren, haben wir in unserer Übersicht dazu aufgeschlüsselt, [welche Marke zu welchem Konzern gehört](https://www.reifentiefpreis.de/blog/reifenmarken-wer-gehoert-zu-wem).

Der Zweitname ist keine Zweitmarke im klassischen Sinn, sondern das Ergebnis einer bewussten Umstellung. Den Anfang machte das Nutzfahrzeuggeschäft: Im Mai 2016 kündigte der Hersteller an, seine Lkw- und Busreifen binnen 18 Monaten komplett von GT Radial auf Giti umzustellen, um Entwicklung und Produktion zu vereinfachen und Synergien zu heben; die Pkw-Reifen sollten ausdrücklich bei GT Radial bleiben ([Reifenpresse.de über die Umstellung der Lkw-Reifen](https://reifenpresse.de/2016/05/30/giti-tire-ersetzt-marke-gt-radial-bei-lkw-reifen-durch-giti/)). Kurz darauf kam der Name Giti aber doch auch bei Pkw-Reifen nach Europa, zunächst mit vier Profilen. Diese Reifen entstanden im europäischen Entwicklungszentrum in Hannover, geleitet von zwei früheren Continental-Ingenieuren; die Gesamtinvestition bezifferte der Konzern damals auf rund 30 Millionen Euro ([Bericht von kfz-betrieb zur Giti-Markeneinführung](https://www.kfz-betrieb.vogel.de/giti-tire-herausforderer-auf-dem-reifenmarkt-a-589316/)).

Dann verschwand der Name wieder. Nach der Auflösung der Einkaufsallianz TA Tyre Alliance im Jahr 2019 hatten Giti-Consumer-Reifen in Deutschland keine nennenswerte Marktpräsenz mehr, während das Lkw-Geschäft weiterlief. Erst im März 2025 kehrten sie zurück, und zwar über denselben Großhändler, der auch GT Radial vertreibt ([Rückkehr der Giti-Consumer-Reifen nach Deutschland](https://reifenpresse.de/2025/03/11/giti-consumer-reifen-sind-zurueck-im-markt-best4tires-uebernimmt-deutschland-vertrieb/)). Genau deshalb stehen heute beide Namen gleichzeitig im Regal — nicht als Erst- und Zweitmarke mit klarer Preishierarchie, sondern als zwei parallel gepflegte Programme desselben Hauses. Das ist ein anderer Fall als bei [Goodride und Westlake im Datencheck](https://www.reifentiefpreis.de/blog/goodride-reifen-marke), wo derselbe Reifen hundertfach unter zwei Namen läuft. Bei GT Radial und Giti sind es zwei unterschiedliche Produktprogramme mit eigenen Profilnamen, eigenen Größen und, wie die Auswertung zeigt, deutlich unterschiedlichen Etikettenwerten.

## 947 Ausführungen: Was von beiden Namen tatsächlich im Regal steht

GT Radial ist im Sortiment der deutlich größere Name. **579 lieferbare Ausführungen in 199 verschiedenen Größen** verteilen sich auf 41 Profilbezeichnungen, gezählt nach Zusammenfassung reiner Schreibvarianten wie „KargoMax ST-4000“ und „KargoMax ST4000“. Der Schwerpunkt liegt beim Pkw: 399 Ausführungen, davon 206 Sommer-, 110 Ganzjahres- und 83 Winterreifen. Dazu kommen 62 Offroadreifen und **118 Van- und Transporterreifen** — ein Segment, in dem die Marke mit den Reihen Maxmiler und KargoMax auffällig breit aufgestellt ist. Die größte Einzelreihe ist der Ganzjahresreifen [GT-Radial ClimateActive](https://www.reifentiefpreis.de/reifen/gt-radial/climateactive) mit 88 Ausführungen.

Giti kommt auf **368 Ausführungen in 140 Größen** und 26 Profilbezeichnungen. Auch hier dominiert der Pkw mit 299 Ausführungen (161 Sommer, 79 Ganzjahres, 57 Winter, dazu zwei Sportreifen), gefolgt von 42 Offroadreifen. Beim Transporter bleibt es dagegen bei 27 Ausführungen — gut ein Fünftel dessen, was GT Radial dort anbietet. Die Namenssystematik ist bei Giti erkennbar aufgeräumter: Sport, Synergy, AllSeason, Winter, Van, Comfort und Control decken das gesamte Programm ab, während bei GT Radial historisch gewachsene Namen wie Champiro, Savero, TouringActive, FE1 City und Icepro nebeneinander stehen. Die mit Abstand größte Giti-Reihe ist der Sommerreifen [Giti Synergy H2](https://www.reifentiefpreis.de/reifen/giti/synergy-h2), der zusammen mit seiner Plus-Variante auf 76 Ausführungen kommt.

Preislich liegen beide Namen nah beieinander, aber nicht gleichauf. Der Median liegt bei GT Radial bei **94,35 Euro** je Reifen, bei Giti bei **104,96 Euro**; das mittlere Drittel des Sortiments reicht bei GT Radial von 68,81 bis 117,65 Euro, bei Giti von 77,09 bis 128,97 Euro. Der günstigste GT-Radial-Reifen kostet 38,54 Euro, der günstigste Giti 39,79 Euro. Dieser Abstand von rund zehn Euro im Median ist allerdings kein Preisurteil, sondern zunächst ein Struktureffekt: Die beiden Namen bedienen nicht dieselben Größen.

## Unten GT Radial, oben Giti: Die Größenabdeckung ist geteilt

Zusammen decken beide Namen **222 verschiedene Reifengrößen** ab. 117 davon führen wir unter beiden Namen, 82 ausschließlich als GT Radial und 23 ausschließlich als Giti. Interessant ist nicht die Zahl, sondern die Richtung: Die beiden Ausschlussmengen liegen an entgegengesetzten Enden der Größenskala.

**Die 82 GT-Radial-exklusiven Größen sind überwiegend klein oder tragen ein C.** Dort stehen Dimensionen wie 145 R12C, 155 R13, 155/70 R13C, 165/80 R13 oder 175 R13C — also Reifen für Kleinwagen älterer Baujahre, für leichte Anhänger und für kleine Transporter. Insgesamt führen wir 38 GT-Radial-Ausführungen mit 13 Zoll oder weniger, verteilt auf 23 Größen. Bei Giti sind es in diesem Bereich ganze zwei.

**Die 23 Giti-exklusiven Größen liegen fast alle oben.** 255/35 R21, 275/35 R21, 275/40 R21, 285/35 R22, 285/40 R20 und 315/30 R22 sind typische Dimensionen für große SUV und Limousinen der Oberklasse — Größen also, die es bei GT Radial in unserem Sortiment nicht gibt. Der höchste Zollwert ist bei beiden Namen 22, aber die Besetzung dieser oberen Etage überlässt GT Radial weitgehend dem Schwesternamen.

Für die Kaufentscheidung heißt das zweierlei. Wer einen kleinen Wagen, einen Anhänger oder ein Nutzfahrzeug bereift, findet realistisch nur GT Radial — und sollte bei dieser Gelegenheit auch unsere Kategorie für [Van- und Transporterreifen](https://www.reifentiefpreis.de/reifen/van-transporter) im Blick behalten. Wer dagegen 20 Zoll und mehr braucht, hat bei Giti die größere Auswahl. In den gängigen Alltagsgrößen zwischen 15 und 18 Zoll konkurrieren beide Namen dagegen direkt miteinander — und genau dort lohnt der Vergleich.

## 211 direkte Paarungen: Welcher Name kostet weniger

Für den Preisvergleich haben wir jede Kombination aus Größe und Segment gesucht, die unter beiden Namen lieferbar ist, und jeweils die günstigste Ausführung beider Namen gegeneinandergestellt. Das ergibt **211 direkt vergleichbare Paarungen**. Das Ergebnis ist eindeutiger, als der Median des Gesamtsortiments vermuten lässt: **In 142 dieser 211 Fälle — also in 67,3 Prozent — ist der GT Radial der günstigere der beiden. Der Median des Abstands liegt bei 7,15 Euro je Reifen zugunsten von GT Radial**, das sind knapp 29 Euro auf den Satz.

Diese Zahl verdeckt allerdings ein Muster, das sich erst beim Aufteilen nach Segmenten zeigt — und das für die Kaufentscheidung wichtiger ist als der Gesamtwert:

- **Ganzjahresreifen für Pkw (56 Paarungen):** Hier ist GT Radial in 80 Prozent der Fälle günstiger, und zwar im Median um **16,46 Euro je Reifen**. Auf den Satz gerechnet sind das gut 65 Euro Unterschied für dieselbe Größe beim selben Hersteller.
- **Sommerreifen für Pkw (84 Paarungen):** GT Radial liegt in 70 Prozent der Fälle vorn, im Median um 7,04 Euro.
- **Transporter-Sommerreifen (7 Paarungen):** In allen sieben Fällen ist GT Radial günstiger, im Median um 24,79 Euro — das breitere Van-Programm ist hier auch das preiswertere.
- **Winterreifen für Pkw (29 Paarungen):** Das Bild kippt. GT Radial ist nur noch in 41 Prozent der Fälle günstiger; im Median liegt der Giti um 1,38 Euro darunter.
- **Winterreifen für Offroad und SUV (8 Paarungen):** Hier ist Giti in drei von vier Fällen der günstigere Name.

**Die praktische Regel lautet also: Im Sommer und ganzjährig ist GT Radial meist der preiswertere der beiden Namen, im Winter eher Giti.** Ein Beispiel aus der meistgefragten Pkw-Größe: In 205/55 R16 kostet der [GT-Radial ClimateActive 205/55 R16 94V](https://www.reifentiefpreis.de/artikel/gt-radial-climateactive-205-55-r16-94v-151936) als Ganzjahresreifen 61,68 Euro, das günstigste Giti-Pendant 69,47 Euro. Beim Winterreifen derselben Größe dreht sich das Verhältnis um: Der [Giti Winter W2 205/55 R16 91H](https://www.reifentiefpreis.de/artikel/giti-winter-w2-205-55-r16-91h-151885) liegt bei 56,48 Euro und damit unter dem günstigsten GT-Radial-Winterreifen dieser Dimension. Das komplette Angebot dieser Dimension sehen Sie auf unserer Größenseite für [alle Reifen in 205/55 R16](https://www.reifentiefpreis.de/reifen/groesse/205-55-r16).

## Das EU-Etikett trennt die beiden Namen schärfer als der Preis

Beim Preis trennen die beiden Namen wenige Euro. Beim EU-Reifenlabel trennt sie deutlich mehr — und zwar zugunsten des Namens, der im Schnitt teurer ist.

**Bei der Nasshaftung tragen 228 der 368 Giti-Ausführungen die Bestklasse A, also 62,0 Prozent. Bei GT Radial sind es 290 von 579 und damit 50,1 Prozent.** Noch deutlicher ist der Unterschied am unteren Ende: Im gesamten Giti-Programm findet sich **keine einzige** Ausführung mit Nasshaftung D oder E. Bei GT Radial sind es 19 — zwölfmal D, siebenmal E. Diese Klassen sind keine Nebensächlichkeit; was der Unterschied im Bremsweg tatsächlich bedeutet, haben wir anhand von Messwerten aufgeschlüsselt: [wie viel kürzer Nasshaftungsklasse A bremst](https://www.reifentiefpreis.de/blog/nasshaftung-reifenlabel). Und warum [Reifen mit Nasshaftung D und E](https://www.reifentiefpreis.de/blog/nasshaftung-d-und-e) in unabhängigen Vergleichstests praktisch nicht mehr auftauchen, ist ein Kapitel für sich.

Bei der Kraftstoffeffizienz ist der Abstand kleiner, aber gleichgerichtet: 14 Giti-Ausführungen erreichen Klasse A, bei GT Radial ist es genau eine. In den schwachen Klassen D und E liegen beide Namen dagegen fast gleichauf, bei 35,1 gegenüber 36,1 Prozent. Das passt zum Befund aus der Größenanalyse: Die schwächeren Etiketten sammeln sich bei GT Radial in den kleinen Dimensionen und in den älteren Profilreihen, während die neueren Linien beider Namen durchweg ordentliche Werte tragen.

Genau umgekehrt verhält es sich beim dritten Labelwert, dem Abrollgeräusch — und das ist der einzige Punkt, an dem GT Radial systematisch besser dasteht. **In den 211 direkten Paarungen ist der GT Radial 114-mal der leisere der beiden, der Giti nur 44-mal; 53-mal sind beide gleich laut.** Über das gesamte Sortiment liegt der Median bei GT Radial bei 70 Dezibel, bei Giti bei 71. Das ist kein dramatischer Unterschied, aber ein konsistenter: Wer auf das Geräuschmaß achtet, greift eher zum GT Radial, wer auf Nässe achtet, eher zum Giti.

## Zwei Namen, ein Test: drei Plätze Unterschied

Der seltene Glücksfall für einen Markenvergleich: Beide Namen standen 2026 im selben großen Vergleichstest — AUTO BILD prüfte 20 Sommerreifen in 245/45 R19. **Der Giti Sport S2+ belegte dort mit der Note 1,4 („sehr gut“) Rang fünf und erhielt als eine von fünf Marken das Prädikat „vorbildlich“. Der GT Radial SportActive 2 EVO landete mit 1,8 („gut“) auf Rang acht.** Drei Plätze und vier Zehntel trennen also zwei Reifen desselben Herstellers. Die vollständige Rangliste samt aller Messwerte steht im [AUTO BILD Sommerreifentest 2026 im Detail](https://www.reifentiefpreis.de/blog/autobild-sommerreifentest-2026).

Bemerkenswert ist, dass sich die Rangfolge umdreht, sobald man den Preis einbezieht. Rechnet man die Testnote gegen den Preis je 1.000 Kilometer Laufleistung, lag der GT Radial mit 8,64 Euro vor dem Giti mit 9,74 Euro — und damit vor dem gesamten Feld einschließlich aller Premiummarken. Auch in den Aquaplaning-Messungen desselben Tests standen beide Namen dicht beieinander: Der Giti schwamm erst bei 94,5 km/h auf und belegte damit Rang drei, der GT Radial bei 92,8 km/h. Die vollständigen Werte und was sie im Alltag bedeuten, stehen in unserer Auswertung zu den [Aquaplaning-Messungen desselben Testfeldes](https://www.reifentiefpreis.de/blog/aquaplaning-erkennen-reagieren).

Im September 2026 kam eine zweite, für Transporter- und Reisemobilfahrer wichtige Testbeteiligung dazu: Das Reisemobilmagazin promobil prüfte sechs Ganzjahresreifen in der Camper-Dimension 225/75 R 16 C. Der [MAXMILER AllSeason2](https://www.reifentiefpreis.de/reifen/gt-radial/maxmiler-allseason2) belegte dort Rang vier von sechs mit dem Urteil „gut“ und war zugleich der mit Abstand günstigste Reifen des Feldes ([promobil-Test der Camper-Ganzjahresreifen](https://www.promobil.de/zubehoer/6-allwetterreifen-im-test-dieser-reifen-ist-der-klare-sieger/)). Wie dünn die Testlage in diesem Segment insgesamt ist, zeigt unsere [Vollerhebung der C-Ganzjahresreifen](https://www.reifentiefpreis.de/blog/transporter-ganzjahresreifen): Für die allermeisten dieser Reifen gibt es bis heute überhaupt kein unabhängiges Urteil.

Drei Testauftritte sind keine breite Datenbasis, und für einen großen Teil beider Programme liegt schlicht kein Urteil vor. Wie Sie in einem solchen Fall vorgehen, haben wir gesondert beschrieben: [einen unbekannten Reifen selbst einschätzen](https://www.reifentiefpreis.de/blog/billigreifen-unbekannte-marken-einschaetzen).

## Was als Nächstes kommt: Synergy H3 und E-Synergy

Die Richtung der nächsten Jahre ist erkennbar. Der Nachfolger der größten Giti-Reihe, der **Synergy H3**, ist bereits als Werksbereifung unterwegs: Er kommt in 245/40 R20 ab Werk auf die elektrischen BMW iX1 und iX2. In den freien Ersatzmarkt — also dorthin, wo Sie ihn kaufen könnten — soll er nach Herstellerangaben erst **Ende 2027** kommen. Ein weiteres Modell namens **E-Synergy** ist laut derselben Meldung schon für den Herbst angekündigt ([Reifenpresse.de zum Ersatzmarktstart des Synergy H3](https://reifenpresse.de/2026/06/18/synergy-h3-ersatzmarktstart-ende-2027-e-synergy-kommt-schon-im-herbst/)). Die zugehörige Erstausrüstungsmeldung hatten wir seinerzeit im [Rückblick auf die Reifenwoche 25](https://www.reifentiefpreis.de/blog/reifenmarkt-rueckblick-kw-25-2026) eingeordnet.

Daraus folgt eine schlichte, aber wichtige Erwartungshaltung: **Was heute als Werksbereifung vorgestellt wird, steht in aller Regel erst ein bis zwei Jahre später im freien Handel.** Wer jetzt kauft, kauft den Synergy H2 beziehungsweise H2+ — und das ist keine Notlösung, sondern die Reihe, die in unserem Sortiment mit 76 Ausführungen am breitesten verfügbar ist. Für die Winterseite gilt Entsprechendes: Die [Winter-W2-Reihe](https://www.reifentiefpreis.de/reifen/giti/winter-w2) ist mit 56 Ausführungen das Rückgrat des Giti-Winterprogramms, ein Nachfolger ist bislang nicht angekündigt.

## Welcher der beiden Namen für wen passt

Aus den Daten ergibt sich eine klare Zuordnung, die sich in wenigen Sätzen zusammenfassen lässt.

**GT Radial ist die richtige Wahl,** wenn Sie eine kleine oder ältere Dimension brauchen, wenn Sie einen Transporter, einen Anhänger oder ein Reisemobil bereifen, wenn Sie einen Ganzjahres- oder Sommerreifen suchen und der Preis den Ausschlag gibt, oder wenn Ihnen ein niedriges Abrollgeräusch wichtig ist. Typischer Vertreter in der Alltagsgröße ist der [GT-Radial FE2 EVO 205/55 R16 91V](https://www.reifentiefpreis.de/artikel/gt-radial-fe2-evo-205-55-r16-91v-165871) für 50,17 Euro mit dem Label C/A/69 dB.

**Giti ist die richtige Wahl,** wenn Sie großen Wert auf die Nasshaftungsklasse legen, wenn Sie eine große Dimension ab 20 Zoll fahren, wenn Sie einen Winterreifen suchen — dort ist Giti häufiger der günstigere der beiden —, oder wenn Sie einen sportlich ausgelegten Sommerreifen mit dokumentiertem Testergebnis möchten. In derselben Alltagsgröße steht dafür der [Giti Synergy H2+ 205/55 R16 91H](https://www.reifentiefpreis.de/artikel/giti-synergy-h2-205-55-r16-91h-165717) für 48,31 Euro mit dem Label C/A/71 dB.

Was in beiden Fällen gilt: Prüfen Sie immer die konkrete Ausführung, nicht nur den Profilnamen. Innerhalb derselben Reihe unterscheiden sich die Labelwerte von Größe zu Größe erheblich, und der Preisabstand zwischen den beiden Namen schwankt in unserer Erhebung zwischen deutlich über 20 Euro Vorteil für den einen und ebenso viel für den anderen. Dass der Markenname am Ende überraschend viel Geld ausmachen kann, haben wir am Winterreifensegment durchgerechnet: [was der Markenname beim Winterreifen kostet](https://www.reifentiefpreis.de/blog/zweitmarken-winterreifen-preis). Das komplette Angebot beider Namen finden Sie in unseren Kategorien, etwa bei den [Ganzjahresreifen für Pkw](https://www.reifentiefpreis.de/reifen/pkw/ganzjahresreifen).

## Häufige Fragen

### Sind GT Radial und Giti derselbe Reifen?

Nein. Beide Namen gehören zum selben Hersteller, stehen aber für zwei unterschiedliche Produktprogramme mit eigenen Profilnamen, eigenen Größen und unterschiedlichen Etikettenwerten. Nur 117 der insgesamt 222 Größen werden überhaupt unter beiden Namen geführt, und selbst dort handelt es sich um verschiedene Profile.

### Welcher der beiden Namen ist im Winter die bessere Wahl?

Im Pkw-Winterbereich ist Giti in unserer Erhebung häufiger der günstigere der beiden: In 29 direkt vergleichbaren Paarungen lag der Giti in 59 Prozent der Fälle unter dem GT Radial. Bei den Winterreifen für SUV und Geländewagen ist der Abstand noch deutlicher. Im Sommer und bei Ganzjahresreifen kehrt sich das Verhältnis klar um.

### Erfüllen Reifen beider Namen die Winterreifenpflicht?

Entscheidend ist nicht der Markenname, sondern das Alpine-Symbol auf der Flanke, also das Bergpiktogramm mit der Schneeflocke. Die Winter- und Ganzjahresreihen beider Namen tragen es; reine Sommerreifen selbstverständlich nicht. Prüfen Sie die Kennzeichnung immer an der konkreten Ausführung.


Quelle: https://www.reifentiefpreis.de/blog/gt-radial-giti-marke
