# Lkw-Reifen ab Oktober aus Ungarn: Was Hankooks 540-Millionen-Werk im Regal verändert

Veröffentlicht: 26.09.2026 · Aktualisiert: 29.09.2026 · Kategorie: Branche & Markt · Autor: Reifentiefpreis · Schlagwörter: Hankook, Lkw-Reifen, Nutzfahrzeuge, Erstausrüstung, Trailerreifen

Titelbild: https://www.reifentiefpreis.de/bild/blog/hankook-werk-racalmas-ungarn.jpg

Wer einen Lkw-Reifen kauft, denkt selten darüber nach, welchen Weg dieser Reifen hinter sich hat. Bei Hankook waren es bisher mehrere Tausend Kilometer: Lkw- und Busreifen für den europäischen Markt entstanden ausschließlich in Korea und China. Das ändert sich in diesen Wochen. Der Hersteller hat 540 Millionen Euro in eine neue Produktionslinie am ungarischen Standort Rácalmás investiert, die Serienfertigung ist für Oktober geplant, und auf der Nutzfahrzeugmesse IAA Transportation in Hannover stand Mitte September bereits der erste Vorserienreifen aus dieser Anlage. Fast gleichzeitig kehrt Hankook in die europäische Nutzfahrzeug-Erstausrüstung zurück. Wir haben die Herstellerangaben zusammengetragen — und danach in unserem eigenen Lkw-Regal nachgezählt, wo das Ergebnis überraschend eindeutig ausfällt.

## Vierte Ausbaustufe: 540 Millionen Euro für Lkw- und Busreifen

Das Werk in Rácalmás ist für Hankook kein neuer Standort. Der Ort liegt rund 60 Kilometer südlich von Budapest am rechten Donauufer und hat gut 4.900 Einwohner — der Reifenhersteller ist dort seit der Eröffnung 2007 der größte Arbeitgeber ([Rácalmás bei Wikipedia](https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%A1calm%C3%A1s)). Seit 2007 hat das Unternehmen dort nach eigenen Angaben in drei Ausbaustufen bereits rund 856 Millionen Euro investiert; die dritte Stufe wurde im Frühjahr 2015 abgeschlossen. Seither liegt die Jahreskapazität bei bis zu 17 Millionen Pkw-, SUV- und Leicht-Lkw-Reifen. Die vierte Stufe ist nun die neue Lkw- und Busreifen-Linie: 540 Millionen Euro Investitionsvolumen, rund 66.000 Quadratmeter neue Produktions- und Nebengebäude, die seit 2024 entstanden sind, und eine Auslegung auf **mehr als 800.000 Einheiten pro Jahr**. Über 450 zusätzliche Arbeitsplätze entstehen vor Ort ([Hankook zur Investition in Europa, 16. September 2026](https://www.hankooktire-mediacenter.com/de/pressemitteilung/news/hankook-staerkt-reifenproduktion-in-europa-mit-investitionen)).

Ho Taek Lim, Vizepräsident und Geschäftsführer des Werks, nennt das Vorhaben „eines der größten industriellen Entwicklungsprojekte, die jemals am ungarischen Standort durchgeführt wurden“. Technisch ist die Linie als hochautomatisierte Anlage angelegt: Fahrerlose Transportsysteme und Echtzeit-Tracking steuern den Materialfluss von den Halbfabrikaten bis zur Einlagerung, automatisierte Prüfsysteme sollen eine gleichbleibende Qualität sichern. Das Werk trägt bereits seit 2023 die ISCC-PLUS-Zertifizierung für nachhaltige und kohlenstoffarme Produktion.

Für die Praxis wichtiger als die Investitionssumme ist ein Detail am Ende der Mitteilung: **Die Produktion startet mit 22,5-Zoll-Reifen für Lkw und Busse.** Erst mit steigender Kapazität und der Freigabe weiterer Spezifikationen will Hankook das Fertigungsportfolio schrittweise ausweiten. Wer also auf einen bestimmten europäisch gefertigten Reifen wartet, sollte wissen, dass zunächst nur ein Teil des Programms aus Ungarn kommt — und dass 22,5 Zoll zwar die klassische schwere Nutzfahrzeuggröße ist, die kleineren Dimensionen für Verteilerverkehr und Kommunalfahrzeuge aber noch nicht dazugehören. Wie sich das Programm im Detail zusammensetzt, zeigt das [gesamte Hankook-Programm](https://www.reifentiefpreis.de/reifen/hankook) in unserem Shop.

## Warum der Standort zählt: aus Asien wird Ungarn

Die entscheidende Aussage der Mitteilung vom 14. September ist unspektakulär formuliert und trotzdem der Kern der Sache: Bislang fertigte Hankook seine Lkw- und Busreifen für Europa ausschließlich in Korea und China. Mit der Fertigung in Ungarn verkürzt sich ein Teil der Lieferwege erheblich. Der Hersteller nennt drei Folgen: höhere Versorgungssicherheit, kürzere Lieferzeiten und geringere CO₂-Emissionen in der Logistik, weil die weiten Transporte aus Asien teilweise entfallen ([Hankook zum ersten Vorserienreifen aus Ungarn, 14. September 2026](https://www.hankooktire-mediacenter.com/de/pressemitteilung/news/hankook-praesentiert-ersten-vorserien-reifen-aus-neuer-nutzfahrzeugreifen-fabrik-in-ungarn-1)).

Jongho Park, Präsident und COO von Hankook Tire Europe, ordnet das strategisch ein: „Der europäische Markt benötigt belastbare industrielle Strukturen, die in der Praxis funktionieren und kurze Reaktionszeiten ermöglichen.“ Dahinter steht eine schlichte Zahl — Europa steuert rund 45 Prozent des weltweiten Konzernumsatzes bei. Ein Hersteller, der fast die Hälfte seines Geschäfts in einer Region macht, dort aber die schweren Reifen von einem anderen Kontinent anliefert, hat eine offene Flanke in der Lieferkette. Genau die wird jetzt geschlossen.

Dass die Frage nach dem Herstellungsort keine reine Firmenpolitik mehr ist, hat sich im September auch an anderer Stelle gezeigt: Im Ganzjahresreifentest des AvD bekam ein Hankook-Reifen beim Umweltkriterium einen Abzug, weil der eingekaufte Testreifen aus asiatischer statt aus ungarischer Fertigung stammte. Der Transportweg ist damit in unabhängigen Tests zu einem bewerteten Merkmal geworden — ein Argument, das vor wenigen Jahren noch niemand auf dem Prüfstand gehabt hätte. Wie sehr sich die europäische Reifenlandkarte gerade insgesamt verschiebt, haben wir am Beispiel von [Michelins Bekenntnis zum Werk Bad Kreuznach](https://www.reifentiefpreis.de/blog/michelin-bad-kreuznach-60-jahre) beschrieben; die Bewegung geht dort in dieselbe Richtung, nur mit umgekehrtem Vorzeichen — hier ein bestehendes Werk, das gehalten wird, dort ein neues, das entsteht.

## Zurück in der Erstausrüstung: Hankook und Schmitz Cargobull

Einen Tag vor dem Messestart wurde der zweite Teil der Geschichte öffentlich. Hankook und der Trailerhersteller Schmitz Cargobull haben mit Wirkung zum 1. Juli 2026 eine mehrjährige Vereinbarung zur Reifen-Erstausstattung von Trailern geschlossen; sie läuft bis Juni 2030. Damit kehrt Hankook nach eigener Darstellung in das Erstausrüstungsgeschäft für Nutzfahrzeugreifen in Europa zurück ([Hankook und Schmitz Cargobull zur Erstausrüstungs-Partnerschaft, 15. September 2026](https://www.hankooktire-mediacenter.com/de/pressemitteilung/news/hankook-und-schmitz-cargobull-vereinbaren-erstausruestungs-partnerschaft)).

Die Vereinbarung umfasst ein breites Trailerreifen-Sortiment: die Fernstrecken-Serie **Smart Line**, die Serie **Smart Flex** für Regional- und Verteilerverkehr und **Smart Work** für den Offroad- und Baustelleneinsatz. Schmitz Cargobull stattet damit einen Teil seiner neu gefertigten Sattelauflieger und Anhänger ab Werk aus — Curtainsider, Trockenfrachtkoffer, Kühlsattelauflieger, Containerchassis und Kipper, gebaut an drei Standorten in Deutschland sowie in Großbritannien, Spanien, Litauen, Rumänien und der Türkei. Auch das Geschäft mit gebrauchten Trailern ist eingeschlossen.

Andreas Schmitz, CEO der Schmitz Cargobull AG, begründet die Wahl auffällig nüchtern und nennt neben den Produkteigenschaften ausdrücklich einen logistischen Grund: „Neben den Produkteigenschaften war für uns auch die zuverlässige Versorgung unserer europäischen Produktionsstandorte ein wichtiger Aspekt.“ Damit hängen beide Meldungen zusammen — ein Trailerbauer mit sieben Werken in sechs Ländern braucht Reifen, die schnell und planbar ankommen, und genau das soll die ungarische Fertigung leisten. Manfred Zoni, zuständig für den Gesamtvertrieb bei Hankook Reifen Deutschland, nennt die Rückkehr in die europäische Trailer-Erstausrüstung „ein wichtiger Schritt“ und verweist auf die Arbeit der vergangenen Jahre an Rollwiderstand, Laufleistung und Einsatzsicherheit.

Für Sie als Käufer ist eine Erstausrüstungs-Freigabe kein Werbeversprechen, sondern ein überprüfbares Signal: Ein Fahrzeug- oder Aufbauhersteller, der seine Neufahrzeuge auf einem Reifen ausliefert, hat ihn vorher durch eigene Freigabeprüfungen geschickt. Warum das bei dieser Marke besonders bemerkenswert ist, ordnet unser [Markenporträt zu Hankook](https://www.reifentiefpreis.de/blog/hankook-reifen-marke) ein.

## Drei neue Profile aus Hannover — und was sie versprechen

Auf der IAA Transportation, die vom 15. bis 20. September 2026 auf dem Messegelände Hannover stattfand, zeigte Hankook in Halle 11 drei Neuheiten. Die Weltpremiere hatte der Trailerreifen **Smart Flex TH51**, der die Smart-Flex-Serie für den Regionalverkehr neben dem Smart Flex AH51 für die Lenkachse und dem Smart Flex DH51 für die Antriebsachse vervollständigt. Zum Marktstart gibt es ihn in der Dimension 385/65 R22.5, weitere Größen sollen folgen; er trägt das 3PMSF-Symbol und ist für singlebereifte Achsen von Sattelaufliegern und Anhängern empfohlen ([Hankook zum Smart Flex TH51](https://www.hankooktire-mediacenter.com/de/pressemitteilung/news/hankook-praesentiert-neuen-trailerreifen-smart-flex-th51-auf-der-iaa-transportation-2026-1)).

Technisch interessant ist die sogenannte Hidden-Groove-Technologie, die Hankook mit 3D-gedruckten Profil-Heizformen herstellt. Die Idee: Ein neuer Reifen hat ein flaches, rollwiderstandsarmes Profil; mit zunehmendem Abrieb treten stufenweise verdeckte Elemente hervor. Bei rund 40 Prozent Abrieb erscheinen ineinandergreifende 3D-Lamellen, die die Profilblöcke versteifen, bei 70 Prozent zusätzliche verdeckte Rillen für mehr Nassgriff, und bei 90 Prozent sind alle verdeckten Rillen freigelegt. Statt eines Reifens, der über seine Lebensdauer stetig schlechter wird, soll so ein Reifen entstehen, dessen Eigenschaften bis zum Ende halbwegs konstant bleiben. Das ist im Nutzfahrzeug ein gewichtiges Argument, weil ein Lkw-Reifen über eine sehr lange Laufstrecke im Einsatz bleibt und danach oft noch ein zweites Leben bekommt — die neuen Profile sind laut Hersteller nachschneidbar und runderneuerbar, und wie dieses zweite Leben praktisch abläuft, erklärt unser Beitrag zum [Nachschneiden von Lkw-Reifen](https://www.reifentiefpreis.de/blog/reifen-nachschneiden).

Dazu kommt eine neue Winterreifengeneration: der **Smart Control AW53** für die Lenkachse und der **Smart Control DW53** für die Antriebsachse, die die bisherigen Modelle AW02 und DW07 ablösen sollen. Der AW53 startet in 385/65 R22.5 164K (158L) mit maximal 5.000 Kilogramm Tragfähigkeit je Reifen, der DW53 in 315/80 R22.5 (156/150L) mit 4.000 Kilogramm bei Einzel- und 3.350 Kilogramm bei Zwillingsbereifung. Hankook nennt aus **herstellereigenen Vergleichstests** am UTAC-Testgelände in Ivalo, Finnland, Verbesserungen gegenüber den Vorgängern von 2,8 Prozent bei der Schneebremsung, 4 Prozent bei der Schneebeschleunigung und 3,7 Prozent beim Schneehandling sowie eine um bis zu 15 Prozent längere Lebensdauer ([Hersteller-Mitteilung zu Smart Control AW53 und DW53](https://www.hankooktire-mediacenter.com/de/pressemitteilung/news/smart-control-aw53-und-dw53-neue-lkw-profile-fuer-mehr-traktion-und-sicherheit-im-wintereinsatz-1-1)). Das sind interne Werte, kein unabhängiger Test — für Lkw-Reifen gibt es in Deutschland auch keinen dem ADAC-Pkw-Test vergleichbaren Vergleich. Was sonst noch auf der Messe zu sehen war, steht in unserem [Wochenrückblick zur Kalenderwoche 38](https://www.reifentiefpreis.de/blog/reifenmarkt-rueckblick-kw-38-2026).

## Der Blick ins eigene Regal: 44 Lkw-Reifen, ein einziger Hersteller

Jetzt der Teil, den nur wir beitragen können. Unser offener Produktkatalog führte am 25. September 2026 insgesamt 57.531 Ausführungen. Davon fallen genau **44 in die Rubrik Lkw-Reifen — und alle 44 tragen den Namen Hankook.** Keine einzige andere Marke, in 15 Modellreihen. Das ist kein redaktioneller Kniff, sondern schlicht der Zustand des Regals: Wer bei uns heute einen schweren Nutzfahrzeugreifen kauft, kauft Hankook. Der Gegensatz zum benachbarten Fach ist bemerkenswert. Im Regal der [Van- und Transporterreifen](https://www.reifentiefpreis.de/reifen/van-transporter) stehen 4.619 Ausführungen von 90 Marken, Hankook liegt dort mit 177 Ausführungen auf dem zweiten Platz hinter Continental mit 260. Über alle Rubriken hinweg führen wir 2.234 Hankook-Ausführungen — 1.402 für Pkw, 611 für Offroad, 177 für Transporter und eben 44 für Lkw.

Die Größenverteilung im Lkw-Fach passt verblüffend genau zum Fertigungsstart in Ungarn: **28 der 44 Ausführungen sind 22,5-Zöller**, dazu kommen zehn in 17,5 Zoll, drei in 19,5 Zoll und drei in 16 Zoll. Die Preise reichen von 128,70 Euro für den kleinsten 16-Zöller bis 861,70 Euro für einen 315/80 R22.5, der Median der Liste liegt bei 474,70 Euro je Reifen. Nach Achsposition sortiert sich das Regal in 24 Ausführungen mit einem A im Modellnamen, 18 mit einem D und nur zwei mit einem T — dasselbe Muster, das Hankook auch bei den neuen Profilen verwendet, wo A für die Lenkachse, D für die Antriebsachse und T für den Trailer steht. Warum diese Trennung überhaupt nötig ist, erklärt unser Ratgeber dazu, [welcher Reifen an welche Lkw-Achse gehört](https://www.reifentiefpreis.de/blog/lkw-reifen-achspositionen). Alle 44 Ausführungen tragen übrigens eine EU-Label-Effizienzklasse, und die fällt ernüchternd aus: 25-mal D, 15-mal C, zweimal E und je einmal A und B. Beim Nassgriff steht es 34-mal C, achtmal B und zweimal D, das Rollgeräusch liegt zwischen 65 und 76 Dezibel. Der einzige A-Reifen des Fachs ist der Fernstrecken-Trailerreifen TL20 in 385/55 R22.5 für 528,50 Euro — sparsam rollt im Lkw-Regal also ausgerechnet die Achse, die nicht angetrieben wird.

**Und nun die eigentliche Pointe: Unser Regal führt genau die Reifen, die jetzt ersetzt werden sollen.** Der AW02 steht dreimal im Fach — in 295/80 R22.5, 315/80 R22.5 und 385/55 R22.5 —, der DW07 ebenfalls dreimal, in 295/80 R22.5, 315/70 R22.5 und 315/80 R22.5. Die Startgröße des neuen DW53 ist 315/80 R22.5 mit dem Index 156/150L, und genau diese Ausführung liegt bei uns als [Hankook DW07 Winterreifen 315/80 R22.5 156/150L](https://www.reifentiefpreis.de/artikel/hankook-dw07-winterreifen-315-80-r22-5-156-150l-74164) für 544,60 Euro mit dem Etikett D/C/72 dB. Beim AW53 ist es anders: Seine Startgröße 385/65 R22.5 gibt es im Regal gar nicht als AW02 — der einzige wintertaugliche Reifen dieser Dimension ist der [Hankook AH31 Ganzjahresreifen 385/65 R22.5 160K](https://www.reifentiefpreis.de/artikel/hankook-ah31-ganzjahresreifen-385-65-r22-5-160k-74176) mit C/B/69 dB für 630,40 Euro. Und die Startgröße des neuen Trailerreifens TH51, ebenfalls 385/65 R22.5, ist heute mit dem [Hankook TM15 385/65 R22.5 160K](https://www.reifentiefpreis.de/artikel/hankook-tm15-385-65-r22-5-160k-74179) für 457,00 Euro besetzt, Etikett D/C/69 dB.

Was heißt das nun für eine Kaufentscheidung? Zunächst: Ruhe bewahren. Hankook nennt in keiner der Mitteilungen einen Termin, ab wann die neuen Profile im freien Handel verfügbar sind — genannt sind nur die Marktstartgrößen und der geplante Fertigungsbeginn im Oktober. Wer jetzt einen Satz Winterreifen für die Zugmaschine braucht, kauft also die Vorgängergeneration, und die ist lieferbar und über Jahre erprobt. Wer Zeit hat und ohnehin erst im nächsten Jahr wechselt, kann abwarten, sollte aber einkalkulieren, dass ein Nachfolgemodell zum Start meist teurer ist als der auslaufende Vorgänger. Und wer schlicht wissen will, was aktuell im Fach liegt: Das vollständige Sortiment finden Sie bei den [Lkw-Reifen](https://www.reifentiefpreis.de/reifen/lkw) in unserem Shop.

## Häufige Fragen

### Ab wann kommen Hankook-Lkw-Reifen aus europäischer Produktion?

Die Serienfertigung im ungarischen Werk Rácalmás ist laut Hersteller für Oktober 2026 geplant und startet mit 22,5-Zoll-Reifen. Einen Termin, ab wann einzelne Größen aus dieser Fertigung im deutschen Handel ankommen, nennt Hankook nicht.

### Erkenne ich am Reifen, in welchem Werk er gebaut wurde?

Ja, über die DOT-Nummer auf der Flanke. Die ersten beiden Zeichen dahinter stehen für die Fabrik, die letzten vier Ziffern für Produktionswoche und -jahr. Die Zuordnung der Werkscodes veröffentlichen die Hersteller allerdings nicht einheitlich, sodass sich der Standort ohne Herstellerauskunft nicht immer sicher bestimmen lässt.

### Was unterscheidet einen Trailerreifen von einem Antriebsachsreifen?

Der Trailerreifen überträgt keine Antriebskraft und ist auf niedrigen Rollwiderstand, hohe Tragfähigkeit und Seitenführung ausgelegt; sein Profil ist deutlich flacher. Ein Antriebsachsreifen braucht dagegen kräftige, offene Profilblöcke für Traktion und verschleißt schneller.

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*Bildnachweis Titelbild: Luftaufnahme des Hankook-Werks in Rácalmás, Ungarn. Foto: CivertanS, [Hankook Tire, Rácalmás](https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Hankook_Tire,_R%C3%A1calm%C3%A1s.jpg), Lizenz [CC BY-SA 4.0](https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de), via Wikimedia Commons.*


Quelle: https://www.reifentiefpreis.de/blog/hankook-lkw-reifen-ungarn
