# Imperial Reifen im Datencheck: 737 Ausführungen, kein einziges A auf dem Label

Veröffentlicht: 26.06.2026 · Aktualisiert: 04.09.2026 · Kategorie: Kaufberatung · Autor: Reifentiefpreis · Schlagwörter: Imperial, Budgetreifen, Reifenmarken, EU-Reifenlabel, Deldo

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Wer im Reifenshop nach der günstigsten Option filtert, stößt schnell auf den Namen Imperial. Die Marke steht für preiswerte Alltagsreifen mit sehr breitem Größenangebot – doch was steckt dahinter, und was dürfen Sie von einem Budgetreifen realistisch erwarten? Für diesen Ratgeber haben wir nicht geschätzt, sondern gezählt: **alle 737 lieferbaren Imperial-Ausführungen in unserem Sortiment** wurden am 4. September 2026 einzeln erfasst, mit Preis, Rubrik, Größe und EU-Label. Das Ergebnis widerspricht gleich zwei verbreiteten Annahmen über die Marke – und liefert eine überraschend klare Kaufregel.

## Wer hinter Imperial steckt: ein belgisches Familienunternehmen

Imperial ist keine Reifenfabrik, sondern die **Eigenmarke eines Reifengroßhändlers**: der belgischen **Deldo Autobanden N.V.** Das Unternehmen sitzt mit Büro und Lager an der Noorderlaan im Hafengebiet von Antwerpen und beliefert von dort aus den Fachhandel in ganz Europa.

Deldo wurde **1973** von Jos und Paula Delcroix gegründet und ist bis heute vollständig in Familienhand: Sohn Philip stieg 1998 ein – zunächst als Vertriebsleiter für Deutschland –, Tochter Katleen folgte 2001; das Unternehmen gehört zur Familienholding Delcrinvest ([Quelle: Deldo, „About us"](https://www.deldo.com/en/homepage/about-us/)). Neben bekannten Herstellermarken führt Deldo mehrere eigene Handelsmarken, und Imperial ist die bekannteste davon.

Die Marke gibt es nach Angaben des Unternehmens **seit 2012**. Deldo beschreibt sie selbst nüchtern und ohne große Versprechen: ein stabiler Reifen, eine breite Größenpalette, ein attraktiver Preis ([Quelle: Deldo-Markenseite Imperial](https://www.deldo.com/en/homepage/tyres-2/our-private-label-brands/imperial/)). Bemerkenswert ist dabei, dass der Hersteller Sommer-, Winter- und Ganzjahresreifen ausdrücklich als **drei gleichrangige Linien** führt – Imperial ist also keine reine Sommerreifenmarke mit ein paar Winterprodukten im Anhang. Unsere Zählung bestätigt das später ziemlich genau. Welche Marke zu welchem Konzern gehört, zeigt unser Überblick [Reifenmarken: Wer gehört zu wem?](https://www.reifentiefpreis.de/blog/reifenmarken-wer-gehoert-zu-wem).

## Handelsmarke statt eigener Fabrik – was das praktisch bedeutet

Der wichtigste Punkt zum Verständnis: Imperial ist eine **Handelsmarke**. Anders als Continental, Michelin oder Goodyear besitzt die Marke keine eigenen Werke und keine jahrzehntelange Entwicklungs- und Motorsporthistorie. Wie bei Handelsmarken üblich lassen die Markeninhaber die Reifen bei Vertragsherstellern – überwiegend in Asien – nach eigenen Vorgaben fertigen und vertreiben sie unter dem eigenen Namen.

Das ist im Reifenmarkt völlig üblich und für sich genommen nichts Schlechtes. Es hat aber Folgen für die Erwartungshaltung. Ein Budgetreifen wird in aller Regel nicht auf Bestwerte bei Nässe, Bremsweg und Laufleistung getrimmt, sondern auf einen **niedrigen Preis bei ausreichender Alltagstauglichkeit**. Und es hat eine zweite, praktische Folge: Handelsmarken tauchen in den großen Vergleichstests von ADAC, Stiftung Warentest oder AUTO BILD selten auf, weil dort meist stark nachgefragte Mittelklasse- und Premiumdimensionen geprüft werden. Belastbare unabhängige Einzeltestergebnisse sind deshalb dünn gesät – **erfundene Testnoten finden Sie hier bewusst nicht**.

Genau deshalb ist die Datenlage im eigenen Regal so wertvoll: Preis, Größe und EU-Label sind für jede einzelne Ausführung dokumentiert und nachprüfbar. Wie sich günstige und unbekannte Marken grundsätzlich einschätzen lassen, lesen Sie im Ratgeber [Billigreifen und unbekannte Marken einschätzen](https://www.reifentiefpreis.de/blog/billigreifen-unbekannte-marken-einschaetzen).

## 737 Ausführungen: So sieht das Imperial-Regal wirklich aus

Unsere Vollerhebung vom 4. September 2026 fand **737 lieferbare Imperial-Ausführungen in 272 verschiedenen Größen** – verteilt auf 31 Profilnamen. Nach Saison sortiert: **312 Sommer-, 226 Winter- und 199 Ganzjahresausführungen**. Die Winterlinie ist damit fast so groß wie die Sommerlinie, und beide zusammen machen deutlich, dass Imperial im Shop kein Nischenangebot ist: In der Nachfragestatistik unseres Sortiments steht die Marke über alle Rubriken hinweg auf Rang 17.

Interessanter als die Gesamtzahl ist die Verteilung nach Felgengröße – und die räumt mit einem hartnäckigen Bild auf. Imperial gilt als Kleinwagenmarke. Das Regal sagt etwas anderes: Die häufigste Zollgröße ist **R16 mit 154 Ausführungen**, gefolgt von R15 (107) und R17 (104). **Nur 224 der 737 Ausführungen (30,4 Prozent) liegen bei 15 Zoll oder darunter; 513 (69,6 Prozent) haben 16 Zoll oder mehr**, bis hinauf zu sieben Ausführungen in 22 Zoll. Auch die Fahrzeugklassen passen nicht ins Kleinwagenbild: Neben 509 Pkw-Ausführungen stehen **133 SUV- und Offroadreifen sowie 95 Transporterreifen** im Regal.

Beim Preis bestätigt sich dagegen die Erwartung. Der **Median über alle 737 Ausführungen liegt bei 63,98 Euro**, das untere Viertel beginnt bei 52,69 Euro, das obere bei 76,21 Euro. Die Spanne reicht von **27,44 Euro** (EcoDriver4 F209 in 185/65 R14) bis **227,70 Euro** für eine einzelne seltene Sportgröße (EcoSport2 F205 in 225/35 R19) – ein Ausreißer, der zeigt, dass auch bei Budgetmarken exotische Dimensionen teuer werden. Sauber gestaffelt ist der Preis nach Zoll: 44,31 Euro Median in 13 Zoll, 59,96 in 16 Zoll, 74,34 in 19 Zoll, 104,30 in 21 Zoll. Nach Fahrzeugklasse liegt der Pkw-Median bei 58,22 Euro, der Transporter-Median bei 67,09 und der SUV-Median bei 83,97 Euro.

Wie belastbar solche Zahlen sind, lässt sich für einmal direkt gegenrechnen: Als wir im Juli 2026 die Baureihe AS Driver einzeln ausgewertet haben, standen dort 148 lieferbare Ausführungen im Bestand; heute sind es 146. Das Regal hat sich in sieben Wochen also praktisch nicht bewegt. Bei einer Handelsmarke, die auf Containerlieferungen angewiesen ist, ist das keine Selbstverständlichkeit – und es bedeutet für Sie vor allem eines: Wenn Sie eine bestimmte Imperial-Größe brauchen, ist sie mit einiger Wahrscheinlichkeit auch in ein paar Wochen noch da. Umgekehrt gilt aber genauso, dass alle Zahlen in diesem Beitrag ein Stichtagsbild sind; Preise ändern sich im Reifenhandel schneller als Sortimente.

## Die Modelllinien im Überblick

Die 31 Profilnamen verteilen sich sehr ungleich. Sechzehn Linien haben mindestens zehn Ausführungen, der Rest sind Auslauf- und Restgrößen. Die tragenden Baureihen:

- **AS Driver (146 Ausführungen, Ganzjahres):** die mit Abstand größte Linie, **127 Größen von 12 bis 21 Zoll**, Median 59,96 Euro. Ein einzelnes Ganzjahresprofil, das vom Kleinstwagen bis zum flachen 275/40 R20 alles abdeckt. Was dieser Reifen im Test wirklich leistet, haben wir im [ausführlichen Modellporträt zum Imperial AS Driver](https://www.reifentiefpreis.de/blog/imperial-as-driver) aufgearbeitet – dort steht auch, warum sein gutes Label und schwache Nasswerte kein Widerspruch sind.
- **EcoDriver4 F209 (64, Sommer) und EcoDriver5 F209 (39, Sommer):** trotz ähnlichem Namen **keine Nachfolgegenerationen, sondern zwei getrennte Programme**. Die beiden Linien haben in unserem Bestand **keine einzige Größe gemeinsam**: Der EcoDriver4 deckt 47 kleine Größen von 135 bis 195 Millimeter Breite ab (12 bis 16 Zoll, Median 45,02 Euro), der EcoDriver5 bedient 20 Mittelklassegrößen von 165 bis 225 Millimeter. Wer nach „dem neueren" sucht, sucht in Wahrheit nach der anderen Fahrzeugklasse.
- **EcoSport2 F205 (83, Sommer) und EcoSport SUV (63, Sommer):** die sportlichere Pkw-Linie reicht bis 20 Zoll, die SUV-Linie von 16 bis 22 Zoll mit einem Median von 86,35 Euro.
- **Die Snowdragon-Familie (Winter):** Snowdragon HP (64) für gängige Pkw-Größen, Snowdragon UHP (57) für 16 bis 21 Zoll, Snowdragon 3 (34) für flache Querschnitte, dazu Snowdragon VAN (24), Snowdragon SUV (14) und Restgrößen des ursprünglichen Snowdragon (11).
- **Transporter und Sonderfälle:** EcoVan3 (26, Sommer) und Van Driver (25, Ganzjahres) decken die gängigen C-Größen ab. Der teuerste Regalbewohner ist der **Eco North**, ein SUV-Winterreifen mit nur 14 Ausführungen, aber einem Median von 134,44 Euro – mehr als das Doppelte des Markenmedians.

Alle Modelle und Größen sehen Sie auf der [Imperial-Markenübersicht](https://www.reifentiefpreis.de/reifen/imperial).

## Der Preistest: Imperial ist nicht die günstigste Marke im Regal

Jetzt zur eigentlichen Frage, die Käufer beschäftigt: Wie viel spart man mit Imperial? Dafür haben wir die **zwölf am stärksten nachgefragten Pkw-Größen** unseres Shops genommen – von 205/55 R16 über 195/65 R15 bis 225/40 R18 – und für jede Größe in jeder Saison nachgesehen, wo der Markt beginnt und wo der günstigste Imperial steht. Macht **36 Kombinationen aus Größe und Saison** mit zusammen 6.682 lieferbaren Ausführungen aller Marken.

Das Ergebnis ist eindeutig, und es ist nicht das erwartete: **In 36 von 36 Fällen ist Imperial nicht der günstigste Reifen.** Der günstigste Imperial liegt im Median **7,78 Euro über dem Marktbeginn** derselben Größe und Saison, im Extremfall knapp 22 Euro. Die Preisführung übernehmen fast durchweg noch unbekanntere Namen: Aplus war in neun der 36 Kombinationen der günstigste Anbieter, Aptany in sechs, Westlake und Sunny in je fünf, dazu Firemax, Goodride, Rotalla, Dynamo, Landspider, Double Coin und Leao.

Imperial ist also **nicht die Billigmarke, sondern die obere Hälfte des Billigsegments** – und das ist eine nützliche Einordnung, weil es die Kaufentscheidung verschiebt: Wer wirklich nur den niedrigsten Preis sucht, findet ihn woanders; wer bei Imperial landet, zahlt einen kleinen Aufschlag für ein deutlich breiteres und besser dokumentiertes Programm.

Zwischen den Saisons gibt es dabei einen klaren Unterschied. **Im Winter steht Imperial preislich am besten da:** nur 5,30 Euro Median-Aufschlag, und in elf von zwölf Größen liegt die Marke unter den 24 günstigsten Angeboten. Im Sommer sind es 8,77 Euro Aufschlag – und in sieben von zwölf Größen taucht Imperial unter den 24 günstigsten überhaupt nicht auf. Bei Ganzjahresreifen ist der Abstand mit 10,66 Euro am größten. Insgesamt stellt Imperial in diesen 36 Kombinationen 86 von 6.682 Ausführungen, also **1,3 Prozent des Angebots**.

In Euro ausgedrückt: Über diese 36 Kombinationen liegt der günstigste Imperial im Median bei 53,14 Euro, der Marktbeginn bei 45,00 Euro. Auf einen kompletten Satz von vier Reifen gerechnet sind das rund **213 gegenüber 180 Euro – gut 32 Euro oder etwa 18 Prozent Unterschied**. Das ist spürbar, aber es ist nicht die Größenordnung, die den Kauf entscheidet. Ob sich der Aufschlag lohnt, hängt nicht am Markennamen, sondern am Label und der Kennzeichnung des konkreten Reifens – und dazu liefert unsere Erhebung im nächsten Abschnitt eindeutige Zahlen.

## Was das EU-Label über Imperial sagt – und was nicht

Das [EU-Reifenlabel](https://www.reifentiefpreis.de/info/reifenlabel) ist bei einer Marke ohne Testhistorie der beste objektive Anhaltspunkt, den Sie haben: Es ist gesetzlich vorgeschrieben, nach einheitlichem Verfahren gemessen und für jede einzelne Ausführung ausgewiesen. Über alle 737 Imperial-Ausführungen ergibt sich ein sehr klares Bild.

**Nasshaftung: kein einziges A.** Die Bestklasse kommt im gesamten Imperial-Programm nicht vor. 313 Ausführungen (42,5 Prozent) tragen ein B, 321 (43,6 Prozent) ein C, 15 ein D und **88 Ausführungen (11,9 Prozent) die schwächste im Sortiment vergebene Klasse E**. Bei der Kraftstoffeffizienz sieht es ähnlich aus: kein A, nur zwölf Ausführungen mit B, dafür 444-mal C und 211-mal E. Beim Rollgeräusch reicht die Spanne von 67 bis 79 Dezibel bei einem Median von 71 – 215 Ausführungen (29,2 Prozent) bleiben bei 70 Dezibel oder darunter.

Spannend wird es beim Blick auf die Saisons, denn dort dreht sich das Verhältnis komplett. **Die Ganzjahreslinie ist die label-stärkste:** 75,9 Prozent ihrer Ausführungen tragen Nasshaftung B. Im Sommer sind es 44,2 Prozent B gegen 43,3 Prozent C. **Die Winterlinie ist die schwächste:** nur 10,6 Prozent B, dafür 68,6 Prozent C und 19,5 Prozent E. Genau die Saison also, in der Imperial preislich am besten dasteht, ist die mit den schwächsten Nasswerten auf dem Papier – und umgekehrt.

> Wichtig: Ein B auf dem Label ist kein Testergebnis. Der Imperial AS Driver trägt in 132 von 146 Ausführungen ein B – und wurde von AUTO BILD trotzdem zweimal wegen seines Nassverhaltens abgestraft. Das Label misst eine einzelne genormte Bremsprüfung, kein Fahrverhalten, keine Aquaplaningreserve und keine Laufleistung. Wie viel Bremsweg zwischen den Klassen liegt, rechnet der Beitrag [Nasshaftung beim Reifen](https://www.reifentiefpreis.de/blog/nasshaftung-reifenlabel) vor; was die schwächsten Klassen bedeuten, steht in [Nasshaftung D und E](https://www.reifentiefpreis.de/blog/nasshaftung-d-und-e).

## Der teurere Imperial ist der schlechter gelabelte

Ein Median-Vergleich zwischen zwei Produkten sagt für sich genommen wenig – die Reifen sind ja verschieden. Aussagekräftig wird es erst, wenn man **dieselbe Größe bei zwei Linien derselben Marke** vergleicht. Genau das geht bei Imperials Ganzjahresprogramm, und das Ergebnis ist die vielleicht praktischste Erkenntnis dieses Ratgebers.

Den **AS Driver** (Nasshaftung B) und den **AS Driver 2** (durchgehend D) gibt es in **elf gemeinsamen Größen**. In neun davon ist der schwächer gelabelte AS Driver 2 der **teurere** Reifen; im Median kostet er **2,94 Euro mehr**. Noch deutlicher wird es beim **AS UHP Driver 2** (durchgehend C): **18 gemeinsame Größen**, in 16 davon ist er teurer als der besser gelabelte AS Driver, im Median um **4,30 Euro**. In 195/65 R15 etwa kostet der AS Driver 47,30 Euro mit B, der AS Driver 2 in derselben Größe 51,92 Euro mit D.

Innerhalb dieser Marke kauft der höhere Preis also **kein besseres Nasshaftungslabel** – eher im Gegenteil. Das ist kein Imperial-Sonderfall, sondern ein Muster, das im Reifenregal immer wieder auftaucht; drei typische Varianten davon beschreibt der Beitrag [drei Preisfallen im Reifenregal](https://www.reifentiefpreis.de/blog/preisfallen-reifenkauf).

Fairerweise gehört die Gegenrede dazu: Die teureren Linien sind nicht wertlos, sie sind nur **anders optimiert**. Der AS Driver 2 ist mit 67 Dezibel die leiseste Ganzjahreslinie der Marke – vier Dezibel unter dem AS Driver. Und beim AS UHP Driver 2 tragen sieben von 18 Ausführungen die Effizienzklasse B, die dem AS Driver komplett fehlt. Wer bewusst auf Geräusch oder Verbrauch optimiert, bekommt dafür etwas. Wer schlicht „den besseren Imperial" sucht und dafür mehr ausgibt, bekommt es nicht.

## Für wen Imperial passt – und für wen nicht

Aus den Zahlen ergibt sich ein ziemlich präzises Einsatzprofil. **Passend ist Imperial**, wenn mehrere dieser Punkte zutreffen:

- **Wenigfahrer und Zweitwagen:** Wer im Jahr wenige tausend Kilometer überwiegend in Stadt und auf der Landstraße fährt, schöpft das Sicherheitspotenzial teurer Reifen selten aus.
- **Seltene oder kleine Größen:** Mit 272 Größen von 12 bis 22 Zoll deckt Imperial Dimensionen ab, in denen Premiumhersteller längst nicht mehr liefern. Gerade in kleinen Größen ist der absolute Preisabstand zum Markenreifen ohnehin gering.
- **Ganzjahresreifen statt Winterreifen:** Die Allwetterlinie ist bei Imperial die label-stärkste und mit 75,9 Prozent B-Bewertungen der Bereich, in dem die Marke ihre besten Werte liefert.
- **Ein neuer Budgetreifen statt eines alten Premiumreifens:** Ein korrekt dimensionierter, junger Reifen mit ordentlichem Label ist fast immer die sicherere Wahl gegenüber einem abgefahrenen oder überalterten Markenreifen.

**Weniger geeignet ist Imperial** für Vielfahrer, schwere und stark motorisierte Fahrzeuge, häufige Autobahnfahrten und sportliche Fahrweise – und speziell dort, wo Nässe die kritische Größe ist. Wer viel im Regen und bei Dunkelheit unterwegs ist, sollte wissen, dass die Bestklasse A im gesamten Imperial-Programm nicht vorkommt, während sie bei Premiumreifen inzwischen der Normalfall ist. Und wer im Winter auf Schnee angewiesen ist, findet in der Snowdragon-Familie zwar das Alpine-Symbol, aber eben auch die schwächsten Labelwerte der Marke. Wie Marken insgesamt in unabhängigen Prüfungen abschneiden, ordnet unser [Qualitätsranking der Reifenmarken 2026](https://www.reifentiefpreis.de/blog/qualitaets-ranking-reifenmarken-2026) ein; eine direkte Alternative im selben Preisfeld porträtiert der Beitrag [Goodride Reifen](https://www.reifentiefpreis.de/blog/goodride-reifen-marke).

## Drei konkrete Imperial-Reifen – und unser Fazit

Aus dem erhobenen Bestand drei Ausführungen, die zeigen, wo die Marke ihre Stärken hat. Alle drei wurden am 4. September 2026 auf Preis, Lieferbarkeit und Kennzeichnung geprüft:

- **Sommer:** [Imperial EcoDriver5 F209 205/55 R16 91H](https://www.reifentiefpreis.de/artikel/imperial-ecodriver5-f209-205-55-r16-91h-84409) für 36,23 Euro – Label C/B/70 dB. Die gesamte EcoDriver5-Linie trägt Nasshaftung B, und dieser Reifen ist ihr günstigster Vertreter in der meistgefragten Pkw-Größe überhaupt.
- **Ganzjahres:** [Imperial AS Driver 195/65 R15 91H](https://www.reifentiefpreis.de/artikel/imperial-as-driver-195-65-r15-91h-95524) für 47,30 Euro – Label C/B/71 dB, mit Alpine-Symbol (3PMSF) auf der Flanke. Der günstigere und zugleich besser gelabelte der beiden Ganzjahres-Zwillinge in dieser Größe.
- **Winter:** [Imperial Snowdragon HP 195/65 R15 91T](https://www.reifentiefpreis.de/artikel/imperial-snowdragon-hp-195-65-r15-91t-76816) für 45,11 Euro – Label C/C/70 dB, ebenfalls mit Alpine-Symbol. Wichtig zur Einordnung: Ein C ist bei Imperials Pkw-Winterreifen praktisch das Maximum, die gesamte [Snowdragon-HP-Baureihe](https://www.reifentiefpreis.de/reifen/imperial/snowdragon-hp) liegt bei dieser Klasse.

**Das Fazit:** Imperial ist ein ehrlicher Budgetreifen einer belgischen Handelsmarke – mit einem breiteren Programm, als der Ruf vermuten lässt, und mit einem Preis, der bewusst nicht ganz unten ansetzt. Die Marke lohnt sich für Wenigfahrer, für seltene Größen und vor allem im Ganzjahresbereich. Sie lohnt sich nicht, wenn Nässe Ihre kritische Disziplin ist – dafür fehlt der Marke schlicht die Spitzenklasse auf dem Label. Und wenn Sie sich für Imperial entscheiden: Nehmen Sie nicht automatisch das teurere Modell, sondern das mit dem besseren Label. Passende Größen finden Sie in der [Imperial-Übersicht](https://www.reifentiefpreis.de/reifen/imperial), im [Ganzjahresreifen-Sortiment](https://www.reifentiefpreis.de/reifen/pkw/ganzjahresreifen) und bei den [Sommerreifen für Pkw](https://www.reifentiefpreis.de/reifen/pkw/sommerreifen).

## Häufige Fragen

### Wer produziert die Reifen der Marke Imperial?
Imperial ist die Eigenmarke des belgischen Großhändlers Deldo Autobanden aus Antwerpen. Deldo betreibt keine eigenen Werke, sondern lässt bei Vertragsherstellern – überwiegend in Asien – nach eigenen Vorgaben fertigen. Entwicklung und Vertrieb liegen in Europa, die Produktion dort, wo sie günstig ist.

### Sind Imperial-Reifen in Deutschland zugelassen?
Ja. Wie alle in der EU verkauften Reifen tragen sie eine ECE-Kennzeichnung und ein EU-Reifenlabel und erfüllen die gesetzlichen Mindestanforderungen. Für die tatsächliche Leistung ist das Label der beste objektive Anhaltspunkt – es ersetzt aber keinen Fahrtest.

### Taugt Imperial als Winterreifen?
Die Winterlinie ist mit 226 Ausführungen groß, und die von uns geprüften Snowdragon-Modelle tragen das Alpine-Symbol (3PMSF), sind also formal wintertauglich. Auf dem Label ist es aber Imperials schwächster Bereich: Nur gut jede zehnte Winterausführung erreicht Nasshaftung B, fast jede fünfte steht bei E. Wer viel bei Nässe fährt, sollte hier genauer hinsehen als beim Ganzjahresreifen.


Quelle: https://www.reifentiefpreis.de/blog/imperial-reifen-marke
