# Mitas im Datencheck: 93 Prozent Diagonalreifen – und in sieben Größen der einzige Anbieter

Veröffentlicht: 30.09.2026 · Aktualisiert: 30.09.2026 · Kategorie: Motorrad · Autor: Reifentiefpreis · Schlagwörter: Mitas, Motorradreifen, Mopedreifen, Diagonalreifen, Markencheck

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Es gibt Reifenmarken, die man erst bemerkt, wenn man sie braucht. Mitas ist so eine: Im Pkw-Regal kommt der Name nicht vor, in der Nachfrage unseres Shops steht die Marke trotzdem weit oben — vor Namen wie Barum, Kenda oder Petlas. Wir haben deshalb das komplette Mitas-Programm ausgezählt, das bei uns lieferbar ist: 231 Ausführungen, Stand 30. September 2026. Das Ergebnis erklärt beides — warum die Marke im Autoregal fehlt und warum sie für bestimmte Maschinen praktisch alternativlos ist.

## Wer hinter Mitas steckt – und warum die Marke im Pkw-Regal fehlt

Mitas ist ein reiner Zweiradspezialist. Der Hersteller beschreibt sich selbst als eine der führenden europäischen Motorradreifenmarken und datiert seine Motorsportgeschichte auf das Jahr 1947 zurück: Damals begann die Produktion von Motorradreifen für das Speedway-Rennen, und der Markenname entstand ([Quelle: Mitas Moto, About us](https://www.mitas-moto.com/en/about-us)). Heute gehört Mitas zum Konzern Yokohama TWS, der die Marke neben Trelleborg Tires, Maximo und Cultor in seinem Markenportfolio führt ([Quelle: Yokohama TWS, Our brands](https://www.yokohama-tws.com/en/our-brands/)).

Diese Herkunft ist keine Randnotiz, sondern der Schlüssel zum gesamten Sortiment. Wer aus dem Speedway- und Geländesport kommt, baut Reifen für Maschinen, die nicht dem Massenmarkt folgen: für Mopeds, Roller, Reise-Enduros, Klassiker und Wettbewerbsmaschinen. Genau dort liegt der Schwerpunkt bis heute — und genau deshalb suchen Sie den Namen im Pkw-Regal vergeblich. Unter den 231 lieferbaren Ausführungen ist keine einzige für ein Auto, einen Transporter oder ein Wohnmobil bestimmt. Wir haben das gegengeprüft: In den Rubriken Pkw, Offroad, Van/Transporter und Lkw steht kein einziger Mitas-Reifen.

## 231 Ausführungen, 61 Profile, 141 Größen: der Bestand im Überblick

Das Programm verteilt sich auf drei Segmente, und die Gewichtung überrascht. Der größte Block ist nicht die Straße, sondern das Kleinkraftrad:

- **Mofa, Moped und Roller: 109 Ausführungen** — fast die Hälfte des gesamten Programms. Preismedian 56,12 Euro.
- **Motorrad Straße: 72 Ausführungen.** Preismedian 91,37 Euro.
- **Enduro und Cross: 50 Ausführungen.** Preismedian 101,81 Euro, das teuerste Segment.

Über alle drei Bereiche liegt der Median bei 73,52 Euro je Reifen, die Spanne reicht von 29,10 Euro für einen schmalen Mopedreifen bis 182,60 Euro für einen breiten Cruiser-Hinterreifen. 39 der 231 Ausführungen kosten weniger als 50 Euro. (Alle Preise sind unser Stand vom 30. September 2026, keine Marktpreise.)

Dahinter stehen **61 verschiedene Profile in 141 Größen**. Das ist ein bemerkenswert feines Raster: Im Schnitt kommen auf ein Profil nicht einmal vier Ausführungen. Nur zwei Baureihen sind wirklich breit ausgebaut — die Roller-Reihe **Touring Force-SC** mit 50 Ausführungen und die **MC-Reihe** für Moped und Roller mit 69. Alles andere sind kleine Familien: Die Sportreihe **Sport Force+** kommt auf 16 Ausführungen, die Geländereihe **Terra Force** auf 28, die Cruiser-Reihe **Custom Force** auf gerade sieben. Ein gutes Dutzend Profile steht sogar nur ein einziges Mal im Regal.

Auffällig ist auch, wie tief das Sortiment bei kleinen Rädern liegt. 17 Zoll ist mit 58 Ausführungen die häufigste Größe — das ist der Normalfall bei Motorrädern. Danach kommen aber sofort 16 Zoll (28), 18 Zoll (25), **10 Zoll (24)** und **12 Zoll (23)**. Zehn- und Zwölfzöller sind Rollerformate. Bei einem gewöhnlichen Motorradreifenhersteller wären sie eine Fußnote; hier machen sie zusammen ein Fünftel des Programms aus.

## Der eigentliche Befund: 93,5 Prozent des Programms sind Diagonalreifen

Die Zahl, die dieses Sortiment von jedem anderen Motorradreifenprogramm unterscheidet, steckt in der Schreibweise der Größe. Ein R zwischen den Zahlen steht für Radialbauweise, ein B für den Gürtel-Diagonalreifen, ein schlichter Bindestrich für den klassischen Diagonalreifen. Ausgezählt über alle 231 Ausführungen ergibt das ein eindeutiges Bild:

- **Diagonalreifen: 216 Ausführungen — 93,5 Prozent**
- Gürtel-Diagonalreifen (B): 8 Ausführungen
- Radialreifen (R): 7 Ausführungen

Mitas baut also fast ausschließlich das, was der Rest der Branche seit Jahrzehnten zurückfährt. Der Unterschied ist kein Detail der Fertigung, sondern verändert das Fahrverhalten: Beim Diagonalreifen verlaufen die Karkassenlagen kreuzweise schräg zur Laufrichtung, Flanke und Lauffläche hängen dadurch mechanisch zusammen. Das ergibt eine weiche, gutmütige Flanke, die auf schlechten Straßen und im Gelände viel schluckt — aber bei hohem Tempo und langen Autobahnetappen weniger Stabilität bietet als ein Radialreifen mit seinem steifen Gürtel unter der Lauffläche. Für eine 125er, ein Moped, einen Klassiker oder eine Geländemaschine ist die Diagonalbauweise deshalb kein Rückschritt, sondern die technisch passende Lösung. Für einen schweren Tourer bei Richtgeschwindigkeit ist sie es nicht.

Dieselbe Linie zeigt sich beim Geschwindigkeitsindex. 37 Ausführungen tragen ein **J** und dürfen damit nur bis 100 km/h gefahren werden, weitere 15 ein L (120 km/h) und 10 ein M (130 km/h). Der häufigste Buchstabe überhaupt ist **P für 150 km/h mit 63 Ausführungen**. Erst danach folgen die schnellen Klassen: 22-mal H (210 km/h), 26-mal W (270 km/h) — das ist die Sportreihe, die es durchaus gibt, die aber eine Minderheit bleibt.

Acht Ausführungen tragen überhaupt keinen Geschwindigkeitsindex, sondern die Kennung **NHS**. Das steht für Not Highway Service und bedeutet: Dieser Reifen ist nicht für den öffentlichen Straßenverkehr bestimmt. Alle acht stammen aus der Motocross- und Flat-Track-Ecke des Programms. Wer sie bestellt, sollte wissen, dass damit nur der Einsatz auf abgesperrtem Gelände gemeint ist.

## Sieben Größen, in denen Mitas der einzige Anbieter im ganzen Regal ist

Jetzt zum praktisch wichtigsten Teil. Wir haben für jede der 141 Mitas-Größen nachgesehen, wer diese Dimension sonst noch liefert — nicht nur im Motorradbereich, sondern im kompletten Sortiment. In **sieben Größen steht am Ende ausschließlich Mitas im Regal**, und zwar ohne jeden Wettbewerber:

- **2 1/2-18** — [Mitas B3 2 1/2-18 43J](https://www.reifentiefpreis.de/artikel/mitas-b3-2-1-2-18-43j-107821) für 29,10 Euro, zugleich der günstigste Reifen des ganzen Programms
- **2 1/4-18** — [Mitas B4 2 1/4-18 42J](https://www.reifentiefpreis.de/artikel/mitas-b4-2-1-4-18-42j-107820) für 45,30 Euro
- **3 1/4-16** — [Mitas MC 2 3 1/4-16 54J](https://www.reifentiefpreis.de/artikel/mitas-mc-2-3-1-4-16-54j-107810) für 54,92 Euro
- **4.00-10** — [Mitas B14 4.00-10 74J](https://www.reifentiefpreis.de/artikel/mitas-b14-4-00-10-74j-107674) für 37,63 Euro
- **150/80-10** — [Mitas MC 17 150/80-10 65L](https://www.reifentiefpreis.de/artikel/mitas-mc-17-150-80-10-65l-107692) für 62,85 Euro
- **140/80-19** — [Mitas H-18 Road 140/80-19 71H](https://www.reifentiefpreis.de/artikel/mitas-h-18-road-140-80-19-71h-107661) für 79,71 Euro
- **27x7-19** — [Mitas FT-18 27x7-19 NHS](https://www.reifentiefpreis.de/artikel/mitas-ft-18-27x7-19-nhs-107657) für 102,57 Euro, ein Flat-Track-Reifen ohne Straßenzulassung

Vier dieser sieben Größen sind in der alten Zoll- und Bruchschreibweise angegeben — 2 1/2-18, 2 1/4-18, 3 1/4-16, 4.00-10. Das ist kein Zufall, sondern das Muster hinter dem ganzen Befund: **55 der 231 Ausführungen tragen eine Zoll- oder Bruchgröße** statt der heute üblichen metrischen Angabe. Wenn Ihre Flanke so beschriftet ist, fahren Sie ein Format, das die großen Hersteller überwiegend aufgegeben haben — und landen sehr schnell bei den wenigen Anbietern, die es noch führen. Was die Zahlen und Buchstaben auf so einer Flanke im Einzelnen bedeuten, haben wir für Mofa und Moped [an der Größe 2 1/4-16 38B Schritt für Schritt aufgeschlüsselt](https://www.reifentiefpreis.de/blog/mopedreifen-zollgroesse-index); für Motorräder erklären wir [den Aufbau einer Größenangabe wie 120/70 ZR17 M/C 58 W gesondert](https://www.reifentiefpreis.de/blog/motorradreifen-groesse-lesen).

Eine ehrliche Einschränkung gehört dazu: Alleinstellung heißt hier in unserem Sortiment, nicht weltweit. Und sie ist nicht immer ein Vorteil — bei einem einzigen Anbieter gibt es weder eine Preisalternative noch eine zweite Meinung. Sie ist vor allem eine Information: Suchen Sie in diesen Größen gar nicht erst lange nach Auswahl.

## Eine Billigmarke ist Mitas trotzdem nicht

Weil der Name vielen unbekannt ist, liegt die Vermutung nahe, es handle sich um eine Preiseinstiegsmarke. Die Auszählung widerspricht deutlich. Wir haben in jeder der 141 Größen den günstigsten Mitas-Reifen gegen den günstigsten Reifen jeder anderen Marke gestellt:

**In 119 der 141 Größen ist ein Reifen einer anderen Marke strikt günstiger.** Nur in 13 Größen führt Mitas den Preis an, dazu kommen die sieben Größen ohne Wettbewerb. Die Marke ist also in gut vier von fünf Fällen nicht die billigste Wahl — und verhält sich damit genau wie andere Marken, die wir durchgezählt haben: Den einen günstigen Anbieter gibt es im Reifenregal nicht, der Preisführer wechselt von Größe zu Größe.

Wo Mitas vorn liegt, liegt die Marke allerdings deutlich vorn. Vier bestätigte Beispiele:

- **110/90-16:** [Mitas MC 7 110/90-16 59P](https://www.reifentiefpreis.de/artikel/mitas-mc-7-110-90-16-59p-107401) für 68,44 Euro gegen 90,35 Euro beim nächstgünstigen von fünf Anbietern.
- **4.00-19:** [Mitas H-02 4.00-19 71P](https://www.reifentiefpreis.de/artikel/mitas-h-02-4-00-19-71p-107415) für 76,91 Euro gegen 115,05 Euro — ein Abstand von knapp 40 Prozent.
- **2.50-16:** [Mitas H-04 2.50-16 41L](https://www.reifentiefpreis.de/artikel/mitas-h-04-2-50-16-41l-107420) für 38,48 Euro gegen 41,68 Euro.
- **3.50-12:** [Mitas S-05 3.50-12 64J](https://www.reifentiefpreis.de/artikel/mitas-s-05-3-50-12-64j-107697) für 46,85 Euro gegen 56,34 Euro.

Auffällig ist, wo diese Preisvorteile liegen: durchweg in den klassischen Zoll- und Altformaten, nicht in den gängigen modernen Motorradgrößen. In der stark besetzten Sportgröße 120/65 ZR17 etwa ist der [Mitas Sport Force+ 120/65ZR17 56W](https://www.reifentiefpreis.de/artikel/mitas-sport-force-120-65zr17-56w-107346) mit 89,26 Euro zwar ebenfalls der günstigste — aber dort stehen ihm drei weitere Marken dicht auf den Fersen. Je moderner und gängiger die Dimension, desto normaler wird die Marke im Preisgefüge.

## Warum auf keinem Mitas-Reifen ein EU-Label klebt

Wer die Marke mit einem Autoreifen vergleichen will, stößt auf eine Lücke: Zu keiner der 231 Ausführungen gibt es Angaben zu Kraftstoffeffizienz, Nasshaftung oder Rollgeräusch. Das ist kein Versäumnis des Herstellers und kein Datenmangel unseres Shops, sondern Absicht des Gesetzgebers. Die EU-Reifenlabel-Verordnung (EU) 2020/740 erfasst die Reifenklassen C1, C2 und C3 — also Reifen für Pkw, Transporter und Lkw. Motorradreifen fallen nicht darunter und tragen deshalb kein EU-Label. Welche Warengruppen die Verordnung sonst noch ausnimmt, haben wir [an 4.803 Artikeln ohne Etikett im Einzelnen durchgerechnet](https://www.reifentiefpreis.de/blog/reifen-ohne-eu-label).

Für die Kaufentscheidung heißt das schlicht: Beim Motorradreifen gibt es keine genormte Vergleichszahl. Sie müssen sich an der Freigabe für Ihre Maschine, an der Bauart, am Geschwindigkeits- und Lastindex und an Fachtests orientieren — nicht an einem Etikett, das es für diese Reifenklasse nie gegeben hat.

## Was das für Ihre Kaufentscheidung bedeutet

Aus den Zahlen ergibt sich eine ziemlich klare Zuordnung, für wen diese Marke gedacht ist. Sinnvoll ist Mitas vor allem dann, wenn Ihre Maschine ein kleines Rad, eine alte Größenangabe oder eine Geländeausrichtung hat. Fahren Sie ein Moped, einen Roller, einen Klassiker oder eine ältere Reise-Enduro, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Sie hier fündig werden — und in sieben Größen ausschließlich hier. Passende Modelle finden Sie in unserer Auswahl an [Mofa-, Moped- und Rollerreifen](https://www.reifentiefpreis.de/reifen/motorrad/mofa-moped-roller) sowie bei den [Enduro- und Crossreifen](https://www.reifentiefpreis.de/reifen/motorrad/enduro); die Roller-Baureihe ist über den Modellbereich [Touring Force-SC](https://www.reifentiefpreis.de/reifen/mitas/touring-force-sc) komplett einsehbar, die Geländereihe über [Terra Force-R](https://www.reifentiefpreis.de/reifen/mitas/terra-force-r).

Weniger zwingend ist die Marke, wenn Sie eine moderne, schwere Straßenmaschine mit 17-Zoll-Radialbereifung fahren und viel Autobahn zurücklegen. Dort konkurriert Mitas mit dem kompletten Programm der großen Hersteller, ist nur selten der günstigste Anbieter und bringt mit der Diagonalbauweise ein Konzept mit, das für dieses Einsatzprofil nicht gemacht ist. Wer dennoch in diese Richtung sucht, findet die sportliche Ausnahme der Marke unter [Sport Force+](https://www.reifentiefpreis.de/reifen/mitas/sport-force) und die gesamte Auswahl bei den [Motorradreifen für die Straße](https://www.reifentiefpreis.de/reifen/motorrad/strasse).

Drei Dinge prüfen Sie vor der Bestellung in jedem Fall: ob die Größe exakt der Angabe in Ihren Fahrzeugpapieren beziehungsweise Ihrer Reifenfreigabe entspricht, ob Geschwindigkeits- und Lastindex mindestens die geforderten Werte erreichen — bei 37 Ausführungen mit der Kennung J ist bei 100 km/h Schluss — und ob der Reifen überhaupt für die Straße zugelassen ist, also keine NHS-Kennung trägt. Wie eng das Angebot in kleinen Rollerformaten insgesamt ist, zeigt unser Regalcheck zu den [39 lieferbaren Reifen in der Rollergröße 3.50-10](https://www.reifentiefpreis.de/blog/rollerreifen-3-50-10).

## Häufige Fragen

### Darf ich vorn einen Diagonal- und hinten einen Radialreifen montieren?

Mischen Sie Bauarten nicht auf eigene Faust. Maßgeblich ist, was die Fahrzeugpapiere beziehungsweise die Reifenfreigabe Ihres Motorrads zulassen — dort ist in der Regel festgelegt, welche Kombinationen zulässig sind. Auf derselben Achse haben unterschiedliche Bauarten ohnehin nichts zu suchen. Im Zweifel fragen Sie beim Hersteller Ihrer Maschine oder in der Werkstatt nach.

### Wofür steht die Kennung NHS auf der Flanke?

NHS bedeutet Not Highway Service: Der Reifen ist nicht für den öffentlichen Straßenverkehr vorgesehen, sondern für den Einsatz auf abgesperrtem Gelände. In unserem Mitas-Bestand betrifft das acht Ausführungen, allesamt aus dem Motocross- und Flat-Track-Bereich. Sie tragen folgerichtig auch keinen Geschwindigkeitsindex.

### Sind Diagonalreifen schlechter als Radialreifen?

Nein, sie sind für etwas anderes gemacht. Die weichere Karkasse schluckt Unebenheiten besser und passt zu leichten, langsameren oder geländetauglichen Maschinen; der Radialreifen bringt bei hohem Tempo und schwerem Fahrzeug mehr Stabilität und Temperaturreserven. Entscheidend ist nicht die Bauart an sich, sondern ob sie zu Ihrem Motorrad und Ihrem Fahrprofil passt — und ob sie freigegeben ist.


Quelle: https://www.reifentiefpreis.de/blog/mitas-datencheck
