# 235/55 R17: 406 Ausführungen, 75 Marken – und seit 2020 kein neuer Test

Veröffentlicht: 28.06.2026 · Aktualisiert: 12.09.2026 · Kategorie: Kaufberatung · Autor: Reifentiefpreis · Schlagwörter: 235/55 R17, Reifengröße, Kaufberatung, Lastindex, EU-Reifenlabel, SUV-Reifen

Titelbild: https://www.reifentiefpreis.de/bild/blog/reifen-235-55-r17-suv.jpg

Wer in 235/55 R17 nach Reifen sucht, findet auf den ersten Blick vor allem eines: sehr viel Auswahl. Wir haben deshalb nicht über die Größe geschrieben, sondern sie ausgezählt. Grundlage ist unser offener Produktkatalog mit allen lieferbaren Pkw- und Offroad-Reifen dieser Dimension, Stand 11. September 2026: **406 Ausführungen von 75 Marken**, verteilt auf 193 Sommer-, 107 Ganzjahres- und 106 Winterreifen. Dahinter stecken drei Erkenntnisse, die eine Kaufentscheidung tatsächlich verändern: Die Tragfähigkeit ist in dieser Größe fast schon vorentschieden, das EU-Label verhält sich je nach Saison völlig unterschiedlich, und ausgerechnet die Dimension mit drei ADAC-Testfeldern hat seit sechs Jahren keinen aktuellen Test mehr gesehen.

## Was in „235/55 R17“ steckt – und was direkt dahinter steht

Die Kombination aus Zahlen und Buchstaben beschreibt zunächst nur die Geometrie des Reifens:

- **235** – die Reifenbreite in Millimetern, gemessen an der breitesten Stelle der Lauffläche.
- **55** – das Verhältnis von Flankenhöhe zu Breite in Prozent. 55 Prozent von 235 mm ergeben rund 129 mm Flanke. Das ist ein mittlerer Querschnitt: genug Gummi für Komfort und für etwas Nachsicht am Bordstein, aber flach genug für stabile Lenkreaktionen.
- **R** – Radialbauweise, bei Pkw- und SUV-Reifen seit Jahrzehnten der Standard.
- **17** – der Felgendurchmesser in Zoll.

Entscheidend ist aber, was unmittelbar dahinter steht: die Kennung aus Lastindex und Geschwindigkeitsindex. Und die ist in dieser Größe alles andere als einheitlich. In unserem Regal kommen **13 verschiedene Kennungen** vor, von 103Q bis 103Y. Der Geschwindigkeitsindex spannt damit einen Bogen von 160 km/h bis 300 km/h: V (240 km/h) ist mit 205 Ausführungen die klare Mehrheit, dahinter folgen W (270 km/h) mit 97, Y (300 km/h) mit 52 und H (210 km/h) mit 45. Die Reste verteilen sich auf T, R und Q – das sind durchweg Winterreifen, bei denen ein niedrigerer Index bauartbedingt und zulässig ist.

Wie Sie die vollständige Kennung auf der Flanke entziffern, zeigt unser Ratgeber [Reifengröße ablesen](https://www.reifentiefpreis.de/blog/reifengroesse-ablesen-was-die-zahlen-und-buchstaben-auf-der-reifenflanke-bedeuten); was die beiden Indizes im Einzelnen bedeuten, steht ausführlich unter [Last- und Geschwindigkeitsindex](https://www.reifentiefpreis.de/blog/lastindex-geschwindigkeitsindex). Für den Kauf gilt die einfache Regel: Was in der Zulassungsbescheinigung Teil I steht, ist die Untergrenze – nach oben dürfen Sie abweichen, nach unten nie. Welche Kombinationen für Ihr Auto überhaupt freigegeben sind, klärt der Beitrag [zugelassene Reifengrößen im Fahrzeugschein](https://www.reifentiefpreis.de/blog/reifengroesse-zugelassen-fahrzeugschein).

## Vier von fünf Reifen tragen Lastindex 103

Beim Lastindex ist die Lage überraschend eindeutig. Von den 406 Ausführungen tragen **323 den Lastindex 103**, was 875 Kilogramm Tragfähigkeit je Reifen entspricht – das sind 79,6 Prozent, also knapp vier von fünf. Nur 82 Ausführungen kommen mit Lastindex 99 (775 kg), und ein einziger Reifen führt die Zwischenstufe 100 (800 kg). Wer in dieser Größe einkauft, landet statistisch fast automatisch beim höheren Wert.

Das ist keine Marketingentscheidung der Hersteller, sondern eine Folge der Fahrzeuge, die auf dieser Dimension laufen: schwere Kompakt- und Mittelklasse-SUV, Vans und große Limousinen mit entsprechenden Achslasten. Die Reifenindustrie legt die Größe deshalb von vornherein auf die höhere Tragzahl aus, und die 99er-Ausführungen sind eher die Ausnahme für leichtere Fahrzeuge.

Für Sie hat das zwei praktische Folgen. **Erstens:** Wenn im Fahrzeugschein 103 steht, ist die Auswahl trotzdem groß – Sie verlieren nichts. Steht dort 99, dürfen Sie problemlos auch einen 103er montieren, denn ein höherer Lastindex ist immer zulässig. Umgekehrt gilt das nicht. **Zweitens:** Der Unterschied zwischen 99 und 103 ist kein reiner Preisfaktor. Dass die Kennung den Preis weniger stark treibt, als viele erwarten, haben wir für eine andere Dimension durchgerechnet – nachzulesen unter [91V oder 94W: was die Kennung am Preis wirklich ändert](https://www.reifentiefpreis.de/blog/reifenindex-preisunterschied).

Ein Blick auf die tatsächlichen Preisspannen bestätigt das auch hier: Die 406 Ausführungen liegen zwischen **54,88 Euro und 512,54 Euro**, der Median beträgt 108,10 Euro. Zwischen dem günstigsten und dem teuersten Reifen der Größe liegt damit der Faktor 9,3 – und dieser Abstand entsteht ganz überwiegend durch Marke und Machart, nicht durch die Tragzahl.

Woher die 103 kommt, lässt sich übrigens leicht nachrechnen: Der Lastindex muss mindestens die halbe zulässige Achslast tragen. 875 Kilogramm je Reifen decken damit eine Achslast von 1.750 Kilogramm ab, 775 Kilogramm nur 1.550. Zwischen beiden Stufen liegen also 200 Kilogramm Reserve je Achse – bei einem voll beladenen Van mit Anhängelast ist das kein theoretischer Unterschied. Wer unsicher ist, findet die maßgeblichen Achslasten in den Feldern 8.1 und 8.2 der Zulassungsbescheinigung Teil I.

## Welche Autos wirklich auf 235/55 R17 fahren

Die Größe gilt gemeinhin als SUV-Dimension. Das stimmt – aber nur zur Hälfte. Der ADAC führt auf seinen Testseiten zu dieser Größe eine Liste der Fahrzeuge, für die sie in Frage kommt, und die ist deutlich breiter, als die SUV-Erzählung vermuten lässt: genannt werden unter anderem **Audi A7 und Q3, BMW X3, Ford Galaxy, Kuga, S-Max und Tourneo Custom, Jaguar XF, Kia Sportage, Mercedes S-Klasse und V-Klasse, Opel Astra und Cascada, Volvo S60, V60 und XC70 sowie VW Phaeton, Tiguan, T5 und T6.**

Darin stecken vier ganz verschiedene Fahrzeugwelten: kompakte und mittlere SUV, große Transporter und Vans, gehobene Limousinen und Kombis – und mit dem Cascada sogar ein Cabrio. Gemeinsam ist ihnen weniger die Karosserieform als das Gewicht: Alle diese Fahrzeuge bringen Achslasten mit, die eine hohe Tragzahl verlangen. Das erklärt die 103er-Dominanz aus dem vorigen Abschnitt weit besser als die Bauform.

Diese Vielfalt spiegelt sich direkt in unserem Sortiment wider. Von den 406 Ausführungen stehen **330 im Pkw-Regal und 76 im Offroad-Regal**. Die Trennung verläuft dabei nicht entlang der Technik, sondern entlang der Einsortierung: Im [Offroad- und SUV-Regal](https://www.reifentiefpreis.de/reifen/offroad) finden sich sowohl echte SUV-Profile wie der Continental CrossContact oder der Pirelli Scorpion Verde als auch gewöhnliche Pkw-Profile, die der Hersteller zusätzlich für schwere Fahrzeuge freigibt. Bemerkenswert ist die Verteilung über die Saisons: Von den 76 Offroad-Ausführungen sind 55 Sommer- und 21 Winterreifen – **Ganzjahresreifen kommen in diesem Regal in dieser Größe überhaupt nicht vor.** Wer Allwetterreifen sucht, findet sie also ausschließlich im Pkw-Regal. Was die Einsortierung technisch bedeutet und wann ein SUV wirklich einen SUV-Reifen braucht, ordnet der Vergleich [SUV-Reifen gegen Pkw-Reifen](https://www.reifentiefpreis.de/blog/suv-reifen-vs-pkw-reifen) ein.

## Eine Größe mit drei Testfeldern – und trotzdem ohne aktuellen Test

Jetzt kommt die Eigenart, die 235/55 R17 von fast allen anderen Dimensionen unterscheidet. Als wir das komplette ADAC-Reifentestarchiv durchgezählt haben, zeigte sich: Die 22 verfügbaren Testfelder verteilen sich auf nur elf Größen – und **235/55 R17 ist neben 205/55 R16 die einzige Dimension, für die es Tests in allen drei Reihen gibt**, also Sommer, Winter und Ganzjahr. Die vollständige Auswertung steht im Beitrag [Neun von zehn Reifen ohne Test: wie schmal das ADAC-Archiv wirklich ist](https://www.reifentiefpreis.de/blog/reifentests-nach-groesse).

Der Haken: Alle drei Felder stammen aus demselben Jahr. Sie tragen die Stände **25. Februar 2020** (Sommer, zwölf Reifen), **11. August 2020** (Ganzjahr, sieben Reifen) und **22. September 2020** (Winter, 13 Reifen). Seitdem hat der ADAC die Dimension nie wieder angefasst. Wer heute in 235/55 R17 kauft, findet formal drei Testberichte und praktisch keinen aktuellen – sechs Jahre sind in der Reifenentwicklung eine lange Zeit.

Trotzdem lohnt sich ein Blick in die alten Felder, denn die **Gewichtung** des ADAC erklärt bis heute, warum bestimmte Reifen abstürzen. Bei Sommerreifen zählt die Nässe mit 40 Prozent am schwersten, gefolgt von Trockenheit und Verschleiß mit je 20 Prozent sowie Geräusch und Verbrauch mit je zehn. Bei Winter- und Ganzjahresreifen verschiebt sich das Bild deutlich: Nässe 30 Prozent, Schnee 20, Trockenheit 15, Eis zehn, dazu Verbrauch zehn sowie Verschleiß zehn und Geräusch fünf. Ein Ganzjahresreifen, der im Schnee schwächelt, kann deshalb in allen anderen Disziplinen glänzen und trotzdem durchfallen – genau das ist 2020 passiert, wie der übernächste Abschnitt zeigt.

Aufschlussreich sind auch die Verschleißfahrten des Sommerfelds: Die prognostizierte Laufleistung reichte von **34.500 Kilometern beim Kumho Ecsta HS51 bis 48.300 Kilometern beim Continental EcoContact 6**. Fast 14.000 Kilometer Unterschied bei identischer Größe – das ist beim Preisvergleich oft der größere Hebel als die Anschaffungskosten.

## Was aus den 32 Testreifen von 2020 geworden ist

Drei Testfelder mit zusammen 32 Reifen: Das klingt nach einer soliden Einkaufsliste. Wir haben deshalb jeden einzelnen dieser 32 Reifen gegen unser heutiges Regal gehalten – und zwar streng, also nur dort einen Treffer gezählt, wo **exakt dasselbe Modell** in 235/55 R17 lieferbar ist, nicht bloß ein Nachfolger mit ähnlichem Namen.

Das Ergebnis: **14 von 32 Testreifen gibt es heute noch identisch in dieser Größe**, also gut vier von zehn. Aufgeschlüsselt nach Saison fällt der Unterschied drastisch aus.

- **Winterreifen: sieben von 13.** Noch lieferbar sind Michelin Pilot Alpin 5 (ADAC-Note 2,1), Dunlop Winter Sport 5 SUV (2,8), Bridgestone Blizzak LM005 (3,0), Kleber Krisalp HP3 (3,0), Cooper Discoverer Winter (3,1), Fulda Kristall Control SUV (3,1) und Continental WinterContact TS 850 P (3,4).
- **Sommerreifen: drei von zwölf.** Übrig sind Bridgestone Turanza T005 (2,1), Maxxis Premitra 5 HP5 (2,3) und Hankook Ventus Prime3 K125A (2,7). Neun Modelle sind aus der Größe verschwunden, darunter der Testsieger Michelin Primacy 4 – an seiner Stelle stehen heute Primacy 4+ und Primacy 5.
- **Ganzjahresreifen: vier von sieben.** Continental AllSeasonContact, Goodyear Vector 4Seasons Gen-2, Uniroyal AllSeasonExpert 2 und Bridgestone Weather Control A005 sind geblieben; Michelin CrossClimate +, Nokian Weatherproof und Vredestein Quatrac pro wurden durch neuere Generationen ersetzt.

Der interessanteste Einzelfall ist der **Maxxis Premitra 5 HP5**: dritter Platz von zwölf mit der Note 2,3 („gut“), heute in 99V für 96,54 Euro lieferbar und mit Nasshaftungsklasse A im EU-Label. Er ist damit der einzige Reifen des gesamten Sommerfelds, der sechs Jahre später noch identisch verfügbar ist und zugleich deutlich unter dem Median der Größe liegt.

Umgekehrt gilt: Ein Testurteil von 2020 ist kein Qualitätsbeweis für 2026. Die Konkurrenz hat sich weiterentwickelt, und Labelwerte ändern sich mit jeder Generation. Wie stark sich die Klassen beim Modellwechsel verschieben, zeigt unsere Auswertung [Warum derselbe Reifen je nach Größe ein anderes EU-Label trägt](https://www.reifentiefpreis.de/blog/reifenlabel-nach-groesse).

## Alt, schlechter, teurer: die Vorgängerfalle in dieser Größe

Wenn ein getesteter Reifen jahrelang im Regal bleibt, entsteht eine Falle, die wir in dieser Dimension gleich zweimal belegen können: **Der bekannte Vorgänger ist teurer als sein besserer Nachfolger.**

**Fall eins, Winter.** Der Continental WinterContact TS 850 P schnitt 2020 mit 3,4 ab – die schwächste Note aller Premium-Modelle im Feld. Er steht heute in 103V mit **185,49 Euro** im Regal und trägt das EU-Label C/C/72. Sein Nachfolger, der WinterContact TS 870 P, kostet in derselben Ausführung **160,47 Euro** und kommt auf B/B/71. Der ältere und schlechter bewertete Reifen ist also **25,02 Euro teurer** – bei schwächerem Label in beiden sicherheitsrelevanten Klassen.

**Fall zwei, Ganzjahr.** Der Goodyear Vector 4Seasons Gen-2 kam 2020 auf 3,8. Er ist mit **240,29 Euro** heute der teuerste Ganzjahresreifen der ganzen Größe und trägt C/C/71. Der aktuelle Vector All Season 4 kostet in 103V **137,12 Euro** und liegt bei B/B/72 – über hundert Euro günstiger, mit besserem Label.

Der Mechanismus dahinter ist banal: Auslaufende Modelle werden in Restmengen gehandelt, und wo die Nachfrage nach einem bekannten Namen bestehen bleibt, sinkt der Preis nicht mit. Für Sie heißt das: Prüfen Sie bei jedem Reifen, den Sie aus einem älteren Test kennen, ob es eine neuere Generation desselben Herstellers gibt – und vergleichen Sie beide Preise nebeneinander. Weitere typische Muster dieser Art haben wir in [Drei Preisfallen im Reifenregal](https://www.reifentiefpreis.de/blog/preisfallen-reifenkauf) gesammelt.

## Sommerreifen: Nasshaftung A ist hier der Normalfall

Nun zum EU-Label, und hier wird es für die Kaufentscheidung richtig konkret. Unter den **193 Sommerreifen** dieser Größe tragen **93 die Nasshaftungsklasse A** – das sind 48,2 Prozent, also praktisch jeder zweite. Weitere 68 liegen bei B, und nur 32 fallen auf C oder schlechter zurück. In einer Größe, die überwiegend an schweren Fahrzeugen läuft, ist das eine gute Nachricht: Kurze Nassbremswege sind hier kein Premium-Privileg.

Vor allem sind sie kein Preisproblem. Der **günstigste Sommerreifen mit Nasshaftung A kostet 66,77 Euro** – deutlich unter dem Median der Größe von 108,10 Euro. Wer beim Sommerreifen an dieser Klasse spart, spart also nicht wirklich Geld, sondern nur Bremsweg. Was die einzelnen Klassen bedeuten und wo ihre Grenzen liegen, erklärt unser Ratgeber zum [EU-Reifenlabel](https://www.reifentiefpreis.de/blog/eu-reifenlabel-lesen-nasshaftung-effizienz-und-geraeusch-einfach-erklaert).

Beim dritten Labelwert, dem externen Rollgeräusch, ist die Streuung dagegen gering. Über alle 406 Ausführungen hinweg liegen die Messwerte zwischen 67 und 79 Dezibel, aber 337 davon entfallen auf die drei Stufen 70, 71 und 72 Dezibel – am häufigsten ist 72 dB mit 173 Ausführungen. Als Unterscheidungsmerkmal taugt das Geräuschmaß in dieser Größe also kaum: Zwischen zwei Reifen, die ein oder zwei Dezibel trennen, entscheidet praktisch immer die Nasshaftung.

Schwieriger ist die Effizienz. Klasse A vergibt das Label in dieser Dimension nur neun Mal überhaupt, C ist mit 236 Ausführungen die mit Abstand häufigste Klasse. Und es gibt einen Zusammenhang, den man kennen sollte: **Acht der neun A-Reifen tragen den Geschwindigkeitsindex H**, also 210 km/h. Wer das Maximum an Rollwiderstand herausholen will, muss in dieser Größe also meist beim Tempo zurückstecken – und das geht nur, wenn der Fahrzeugschein einen H-Reifen zulässt. Genau drei Ausführungen schaffen die Doppelbestnote A bei Effizienz und Nasshaftung, alle drei mit 103H.

Drei belastbare Empfehlungen aus dem aktuellen Bestand, jeweils mit den EU-Label-Werten Effizienz/Nasshaftung/Geräusch:

- [Bridgestone Turanza T005 235/55 R17 103H](https://www.reifentiefpreis.de/artikel/bridgestone-turanza-t005-235-55-r17-103h-106322) – 126,58 Euro, **A/A/71 dB**. Einer der drei Doppel-A-Reifen der Größe und zugleich der Zweitplatzierte des ADAC-Tests von 2020.
- [Continental UltraContact 235/55 R17 103Y](https://www.reifentiefpreis.de/artikel/continental-ultracontact-235-55-r17-103y-137123) – 136,06 Euro, **B/A/70 dB**. Der Allrounder für Fahrzeuge mit hoher Tempofreigabe.
- [Goodyear Efficientgrip 2 SUV 235/55 R17 99H](https://www.reifentiefpreis.de/artikel/goodyear-efficientgrip-2-suv-235-55-r17-99h-118341) – 154,10 Euro, **B/A/70 dB**. Ein auf schwere Fahrzeuge abgestimmter Touring-Reifen für die 99er-Tragzahl.

Die vollständige Auswahl aller Preisklassen finden Sie unter [Sommerreifen für Pkw](https://www.reifentiefpreis.de/reifen/pkw/sommerreifen) und gebündelt auf der Größenseite [235/55 R17](https://www.reifentiefpreis.de/reifen/groesse/235-55-r17).

## Winterreifen: dieselbe Größe, ein deutlich schwächeres Label

Wechselt man in derselben Dimension vom Sommer- zum Winterregal, kippt das Labelbild vollständig. Von den **106 Winterreifen** erreichen nur **fünf die Nasshaftungsklasse A** – das sind 4,7 Prozent gegenüber 48,2 Prozent im Sommer. 43 liegen bei B, und **57 Ausführungen, also mehr als die Hälfte, fallen auf C oder schlechter.** Bei der Effizienz ist das Bild noch klarer: **Kein einziger Winterreifen dieser Größe trägt Klasse A.**

Das ist kein Qualitätsmangel der Hersteller, sondern Physik. Winterreifen brauchen eine weiche, stark lamellierte Lauffläche für Schnee und Eis, und genau diese Mischung kostet Nassgriff nach EU-Messverfahren und Rollwiderstand. Warum das so ist und wie Sie die Werte richtig einordnen, erklärt der Beitrag [warum Winterreifen beim Nassgriff zurückliegen](https://www.reifentiefpreis.de/blog/nasshaftung-winterreifen). Praktisch heißt das: Vergleichen Sie Winterreifen nur mit Winterreifen. Ein B im Winterregal ist ein starker Wert, im Sommerregal wäre es Mittelmaß.

Verbindlich bleibt unabhängig vom Label das **Alpine-Symbol** – das Bergpiktogramm mit Schneeflocke, oft als 3PMSF abgekürzt. Nur damit gekennzeichnete Reifen erfüllen die situative Winterreifenpflicht; die alte M+S-Kennung allein genügt seit Oktober 2024 nicht mehr als Nachweis. Was bei Glätte, Schneematsch und Eisglätte konkret gilt und welche Bußgelder drohen, steht in unserem Ratgeber zur [situativen Winterreifenpflicht](https://www.reifentiefpreis.de/blog/winterreifenpflicht-deutschland).

Drei lieferbare Winterreifen mit passender Tragzahl:

- [Continental WinterContact TS 870 P 235/55 R17 103V](https://www.reifentiefpreis.de/artikel/continental-wintercontact-ts-870-p-235-55-r17-103v-119697) – 160,47 Euro, **B/B/71 dB**. Die aktuelle Generation der Premium-Referenz, günstiger als ihr eigener Vorgänger.
- [Nokian SNOWPROOF 3P 235/55 R17 103V](https://www.reifentiefpreis.de/artikel/nokian-snowproof-3p-235-55-r17-103v-171726) – 144,38 Euro, **B/A/72 dB**. Einer der nur fünf Winterreifen dieser Größe mit Nasshaftung A.
- [Michelin Alpin 7 235/55 R17 103V](https://www.reifentiefpreis.de/artikel/michelin-alpin-7-235-55-r17-103v-145281) – 176,16 Euro, **B/B/71 dB**. Die jüngste Alpin-Generation für Fahrzeuge mit hoher Laufleistung.

Mehr Modelle finden Sie unter [Winterreifen für Pkw](https://www.reifentiefpreis.de/reifen/pkw/winterreifen).

## Ganzjahresreifen: woran das Testfeld von 2020 gescheitert ist

Das dünnste der drei Testfelder ist zugleich das lehrreichste. Der ADAC prüfte im August 2020 in dieser Größe nur **sieben Ganzjahresreifen** – und **keiner davon erreichte ein „gut“.** Bester war der Continental AllSeasonContact mit 3,6, es folgten Goodyear Vector 4Season Gen-2 mit 3,8 sowie Michelin CrossClimate + und Nokian Weatherproof mit je 3,9. Am Ende standen Vredestein Quatrac pro mit 5,2 und Bridgestone Weather Control A005 mit 5,4.

Der Blick auf die Einzelnoten zeigt, woran es lag: Beim Weather Control A005 waren Trocken 2,6 und Nass 2,0 hervorragende Werte – die Schneenote von 5,4 hat das Gesamturteil gekappt. Beim Quatrac pro dasselbe Muster. Weil Schnee in der Winter- und Ganzjahreswertung mit 20 Prozent eingeht und eine schwache Einzeldisziplin das Gesamturteil begrenzen kann, genügt ein einziger Ausrutscher. **Das ist die eigentliche Lehre für Allwetterreifen: Sie werden an ihrer schwächsten Jahreszeit gemessen, nicht an ihrem Durchschnitt.**

Sechs Jahre später ist die Lage im Regal besser, aber nicht grundlegend anders. Unter den **107 Ganzjahresreifen** der Größe erreichen nur vier die Nasshaftung A (3,7 Prozent), 62 liegen bei B und 41 bei C oder darunter; Effizienzklasse A schaffen zwei. Die Ganzjahresreifen liegen damit beim Nassgriff näher an den Winter- als an den Sommerreifen. Ob dieser Kompromiss zu Ihrem Fahrprofil passt, klärt der Ratgeber [für wen sich Allwetterreifen wirklich lohnen](https://www.reifentiefpreis.de/blog/ganzjahresreifen-fuer-wen-sich-allwetterreifen-wirklich-lohnen).

Drei aktuelle, lieferbare Modelle mit 3PMSF-Kennung:

- [Michelin CrossClimate 2 235/55 R17 103Y](https://www.reifentiefpreis.de/artikel/michelin-crossclimate-2-235-55-r17-103y-120595) – 141,11 Euro, **B/B/71 dB**. Der direkte Nachfolger des 2020 getesteten CrossClimate +.
- [Continental AllSeasonContact 2 235/55 R17 103Y](https://www.reifentiefpreis.de/artikel/continental-allseasoncontact-2-235-55-r17-103y-141037) – 144,59 Euro, **B/B/71 dB**. Die zweite Generation des damaligen Testbesten.
- [Goodyear VECTOR ALL SEASON 4 235/55 R17 103V](https://www.reifentiefpreis.de/artikel/goodyear-vector-all-season-4-235-55-r17-103v-171294) – 137,12 Euro, **B/B/72 dB**. Über hundert Euro günstiger als der noch immer gelistete Gen-2.

Die ganze Auswahl steht unter [Ganzjahresreifen für Pkw](https://www.reifentiefpreis.de/reifen/pkw/ganzjahresreifen).

## Was es in dieser Größe nicht gibt – und was fast unbemerkt dabei ist

Zum Schluss drei Befunde aus der Vollerhebung, die in keinem Produktfilter auftauchen, die Auswahl aber spürbar beeinflussen.

**Kein einziger Notlaufreifen.** Unter allen 406 Ausführungen ist kein Runflat. Wenn Ihr Fahrzeug ab Werk mit Notlaufreifen ausgeliefert wurde und kein Ersatzrad an Bord hat, ist das eine Information, die Sie vor dem Kauf brauchen: In dieser Dimension müssen Sie entweder auf ein Pannenset ausweichen oder die Fahrzeugfreigabe für normale Reifen prüfen. Wie stark sich die Runflat-Auswahl je nach Größe unterscheidet, haben wir unter [in welchen Größen es Notlaufreifen überhaupt gibt](https://www.reifentiefpreis.de/blog/runflat-groessen-aufpreis) ausgezählt.

**Keine C-Ausführung.** Den gelegentlich befürchteten Verwechslungsfall „235/55 R17C“ gibt es in unserem Regal nicht – die Größe existiert bei uns ausschließlich in der Pkw-Ausführung. Die C-Verwandten liegen eine Dimension daneben: 225/55 R17C mit 96 und 235/60 R17C mit 46 Ausführungen. Falls Sie also auf ein Angebot mit C stoßen, prüfen Sie zuerst die Zahlen davor. Warum Transporterreifen ein eigenes Tragfähigkeitssystem mit doppeltem Lastindex nutzen, erklärt der Beitrag [C-Reifen und der doppelte Lastindex](https://www.reifentiefpreis.de/blog/c-reifen-doppelter-lastindex).

**Felgenschutz ist verbreiteter als gedacht.** 88 der 406 Ausführungen führen in unseren Artikeldaten eine Felgenschutzkennung, 78 davon als MFS und zehn als FR. Das ist gut jede fünfte Ausführung – und bei 17-Zoll-Alufelgen an schweren Fahrzeugen, die regelmäßig an Bordsteinen entlanggeführt werden, ein Detail mit barem Gegenwert. Was die Rippe leistet und wo ihre Grenzen liegen, steht unter [Felgenschutzrippe: FR, MFS und Felgenschutz beim Reifen](https://www.reifentiefpreis.de/blog/felgenschutzrippe-fr-mfs-reifen).

Unterm Strich ist 235/55 R17 eine gut versorgte, aber eigenwillige Dimension: dritthäufigste 17-Zöller-Größe ihrer Nachbarschaft hinter 225/55 R17 (453 Ausführungen) und 215/55 R17 (432), reich an Auswahl, arm an aktuellen Testdaten. Prüfen Sie deshalb zuerst die Kennung im Fahrzeugschein, dann das Label der konkreten Ausführung – und erst danach den Preis. Wer die Nachbargröße ebenfalls im Blick hat, findet die Gegenrechnung in unserer [Kaufberatung zu 215/55 R17](https://www.reifentiefpreis.de/blog/reifen-215-55-r17-kaufberatung).

## Häufige Fragen

### Darf ich statt Lastindex 103 auch einen 99er montieren?

Nur dann, wenn 99 (775 kg je Reifen) in Ihrer Zulassungsbescheinigung Teil I aufgeführt ist. Steht dort 103 (875 kg), dürfen Sie nicht auf den niedrigeren Wert wechseln. Umgekehrt ist ein höherer Lastindex als gefordert immer zulässig – und in dieser Größe ohnehin der Normalfall, weil vier von fünf Ausführungen die 103 tragen.

### Lohnt sich ein Reifen, der 2020 im ADAC-Test vorn lag?

Nur mit Einschränkung. Die drei Testfelder zu dieser Größe stammen sämtlich aus dem Jahr 2020, und von den 32 damals geprüften Reifen sind heute nur 14 identisch lieferbar. Ein gutes Urteil von damals spricht nicht gegen einen Reifen, ist aber kein Beleg dafür, dass er sich auch gegen die heutige Konkurrenz behaupten würde. Vergleichen Sie zusätzlich die EU-Label-Werte der konkreten Ausführung.

### Brauche ich für mein SUV zwingend einen SUV-Reifen?

Nein. Maßgeblich sind Tragzahl, Geschwindigkeitsindex und die Freigabe im Fahrzeugschein, nicht der Zusatz „SUV“ im Modellnamen. In dieser Größe stehen 330 Ausführungen im Pkw- und 76 im Offroad-Regal, und im Offroad-Regal finden sich auch gewöhnliche Pkw-Profile. Ein auf höheres Gewicht abgestimmtes SUV-Profil ist eine sinnvolle, aber keine vorgeschriebene Wahl.

*Quellen: [ADAC-Sommerreifentest 235/55 R17](https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/ausstattung-technik-zubehoer/reifen/reifentest/sommerreifen/235-55-r17/), [ADAC-Ganzjahresreifentest 235/55 R17](https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/ausstattung-technik-zubehoer/reifen/reifentest/ganzjahresreifen/235-55-r17/) und [ADAC-Winterreifentest 235/55 R17](https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/ausstattung-technik-zubehoer/reifen/reifentest/winterreifen/235-55-r17/) – Noten, Einzelwertungen, Gewichtung und Fahrzeuglisten. Bestands-, Preis- und Labelangaben aus dem eigenen Produktkatalog, Stand 11. September 2026.*


Quelle: https://www.reifentiefpreis.de/blog/reifen-235-55-r17-kaufberatung
