Sportreifen
Sportreifen aus unserem Sortiment „PKW-Reifen" — nach Größe und Marke filtern.

Sportreifen — auch als UHP-Reifen (Ultra High Performance) bezeichnet — sind Sommerreifen, die kompromisslos auf maximalen Trockengrip und Lenkpräzision ausgelegt sind. Eine besonders weiche Gummimischung, steife Karkasse und großflächige Profilblöcke sorgen für direktes Einlenkverhalten und kurze Bremswege auf trockenem Asphalt. Den Preis dafür zahlen Sie an anderer Stelle: höherer Verschleiß, etwas mehr Abrollgeräusch und ein spürbar erhöhter Rollwiderstand gegenüber komfortorientierten Tourenreifen.
Die sportlichste Stufe sind Semi-Slicks (Cup-Reifen) mit Straßenzulassung. Sie tragen ein E-Kennzeichen und dürfen damit legal im öffentlichen Verkehr gefahren werden, sind in Profilanordnung und Mischung aber klar für die Rennstrecke optimiert. Wer sportlich fährt, sollte zudem auf den passenden Geschwindigkeitsindex achten: V, W oder Y müssen mindestens der Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs entsprechen. Welcher Reifen zu Ihrem Fahrzeug und Ihrem Einsatzzweck passt, klären wir auf Anfrage gern unter 037329 7153-0.
UHP-Reifen vs. Semi-Slicks
UHP-Reifen sind vollwertige Straßenreifen für sportliche Limousinen, Coupés und Kompaktsportler: Sie liefern auf trockener und auf nasser Fahrbahn deutlich mehr Grip als ein Standard-Sommerreifen und bleiben dabei alltagstauglich. Semi-Slicks gehen einen Schritt weiter — mit reduziertem Profilanteil und besonders haftstarker Mischung erreichen sie auf trockenem Asphalt nochmals höhere Querkräfte, büßen dafür aber bei Nässe stark ein. Für reinen Straßenbetrieb mit gelegentlichem Sportausflug ist ein UHP-Reifen meist die vernünftigere Wahl, echte Semi-Slicks lohnen sich vor allem bei regelmäßigem Rennstreckeneinsatz.
Geschwindigkeitsindex richtig wählen
Der Geschwindigkeitsindex gibt an, bis zu welchem Tempo der Reifen freigegeben ist. Für Sportreifen gängig sind V (bis 240 km/h), W (bis 270 km/h) und Y (bis 300 km/h); die Zusatzkennung ZR weist auf eine Auslegung über 240 km/h hin. Der montierte Reifen muss mindestens den Index erreichen, der in den Fahrzeugpapieren bzw. der COC-Bescheinigung gefordert ist — ein niedrigerer Index ist nicht zulässig. Ein höherer Index als nötig ist erlaubt und bei sportlicher Fahrweise oft sinnvoll, da er auf eine stabilere Konstruktion hindeutet.
Verschleiß, Nässe und Temperatur
Die weiche, grifffreudige Mischung von Sport- und besonders Semi-Slick-Reifen nutzt sich schneller ab als die härtere Mischung eines Komfortreifens — bei zügiger Fahrweise kann die Laufleistung deutlich geringer ausfallen. Hinzu kommt: Sportreifen entfalten ihren vollen Grip erst auf Betriebstemperatur und reagieren bei Kälte sowie bei Nässe empfindlicher. Vor allem Semi-Slicks haben durch den geringen Profilanteil eine erhöhte Aquaplaning-Neigung und längere Bremswege bei Regen. Unter etwa 7 Grad Celsius verhärtet die Mischung zusätzlich — ein Wintereinsatz ist damit ausgeschlossen.
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