Dunlop Sport BluResponse gegen Blue Response TG: 26 Größen im Direktvergleich
Der Dunlop Sport BluResponse gehört seit Jahren zu den meistgefragten Sommerreifen in unserem Regal. Seit dem Frühjahr 2026 hat er einen Nachfolger, den Blue Response TG, und damit stellt sich für Käuferinnen und Käufer eine neue Frage: Bleibt man beim bewährten Profil oder greift man zur neuen Generation? Wir haben dafür nicht nach Gefühl geurteilt, sondern beide Baureihen vollständig ausgewertet: 58 Ausführungen des Vorgängers und 98 des Nachfolgers, jede einzelne mit ihrem Etikett aus dem EU-Register gegengeprüft. Herausgekommen sind ein klarer Preisabstand, ein eindeutiger Gewinner bei der Nasshaftung und ein überraschender Verlierer beim Rollwiderstand. Alle Zahlen beziehen sich auf unser Sortiment mit Stand 6. September 2026.
Ein Profil aus dem Jahr 2013 – nachlesbar im EU-Register
Wie alt ein Reifenmodell wirklich ist, steht selten im Prospekt, aber häufig im europäischen Produktregister EPREL. Jede Ausführung eines Reifens ist dort mit einer eigenen Registriernummer hinterlegt, und zu dieser Nummer gehört unter anderem ein Feld für den Produktionsbeginn. Für 57 der 58 Sport-BluResponse-Ausführungen in unserem Regal ließ sich dieser Registereintrag abrufen. Das Ergebnis ist eindeutig: 27 Einträge nennen als Produktionsbeginn das Jahr 2013, einer sogar 2012. Der Rest verteilt sich über die Folgejahre, mit kleinen Nachzüglern 2018 (sieben Einträge), 2020 (fünf) und je ein bis zwei Einträgen bis 2024.
Das passt exakt zur Marktgeschichte des Reifens. Im März 2013 gewann der damals neue Dunlop den Sommerreifentest der Zeitschrift auto motor und sport: In der Dimension 205/55 R16 traten 13 Modelle auf einem VW Golf an, der Dunlop holte 179 von 200 möglichen Punkten und wurde als einer von drei Reifen mit „besonders empfehlenswert“ bewertet. Die Fachpresse berichtete darüber seinerzeit ausführlich, nachzulesen bei der Neuen Reifenzeitung über den ams-Sommerreifentest 2013.
Eine Falle im Register sollten Sie kennen: Als Marktstart weisen 53 der 57 Einträge den 1. Mai 2021 aus. Das ist nicht der Verkaufsstart des Reifens, sondern der Tag, an dem die Registrierungspflicht für Reifen begann. Wer das Feld für bare Münze nimmt, hält ein zwölf Jahre altes Profil für eine Neuheit. Belastbar ist beim Alter deshalb das Produktionsdatum, nicht der Marktstart. Der Reifen ist damit technisch eine Konstruktion aus der ersten Hälfte der 2010er-Jahre, die seither in vielen Größen weitergebaut wurde – das ist kein Makel, aber ein Fakt, der in die Kaufentscheidung gehört.
Was der ADAC gemessen hat – und wie alt dieses Urteil ist
Die belastbarste unabhängige Prüfung des Sport BluResponse stammt aus dem ADAC-Sommerreifentest 2022 in der Größe 215/60 R16 99V. Getestet wurden 18 aktuelle Modelle für die Mittelklasse; der Dunlop erreichte die Gesamtnote 2,4 und gehörte damit zu den fünf Reifen mit dem Urteil „gut“. Die anderen vier waren Continental PremiumContact 6, Michelin Primacy 4, Bridgestone Turanza T005 und Toyo Proxes Comfort. Zwölf weitere Modelle erhielten die Note „befriedigend“, eines nur „ausreichend“ – der Dunlop spielte in dieser Runde also in der Spitzengruppe, gemessen auf einem Skoda Karoq als Testfahrzeug.
Die Einzelnoten zeigen, wo das herkam. Der ADAC gewichtet Nass mit 40 Prozent, Trocken und Verschleiß mit je 20 Prozent sowie Kraftstoffverbrauch und Geräusch/Komfort mit je 10 Prozent. Der Dunlop kam auf Trocken 2,1, Nass 2,3, Verschleiß 2,5, Kraftstoffverbrauch 2,1 und Geräusch/Komfort 2,8. In den Feinwertungen fällt vor allem das Aquaplaning quer mit 1,3 positiv auf, während das Außengeräusch mit 3,0 die schwächste Einzelnote blieb. Nachlesen können Sie das beim ADAC-Datenblatt zum Sport BluResponse.
Wichtig zur Einordnung: Dieses Urteil ist aus dem Jahr 2022 und gilt für genau eine Größe. Es sagt nichts darüber, wie sich der Reifen gegen die Modelle behaupten würde, die seither dazugekommen sind.
Wie unterschiedlich Testfelder ausfallen und warum eine Note ohne ihr Testfeld wenig wert ist, haben wir in unserem Überblick Reifentests im Vergleich aufgeschrieben; für dieselbe Dimension liefert unsere Auswertung 215/60 R16 mit zwei ADAC-Testjahrgängen den größeren Zusammenhang. Praktisch: Genau die getestete Ausführung steht bei uns als Dunlop Sport Bluresponse 215/60 R16 99V im Regal – zum Testzeitpunkt nannte der ADAC einen Preis von 152 Euro, heute liegt sie bei uns bei 109,94 Euro (Stand 6. September 2026, unser Preis, kein Marktdurchschnitt).
Seit März 2026 gibt es einen Nachfolger
Im März 2026 hat Dunlop den Blue Response TG vorgestellt – den ersten komplett neu entwickelten Reifen der Marke, seit Sumitomo Rubber Industries die europäischen Dunlop-Markenrechte von Goodyear übernommen hat. Der Reifen wurde auf dem Sevilla Circuit präsentiert und kam nach Angaben der Neuen Reifenzeitung in 99 Größen zwischen 15 und 21 Zoll auf den Markt. Was der Neue technisch bietet und wie er seinen Testsieg beim Sommerreifentest 2026 holte, steht in unserem ausführlichen Beitrag zum Blue Response TG; die Vorgeschichte der Markenübernahme haben wir im Porträt der Marke Dunlop aufgeschrieben.
Der Generationswechsel lässt sich im Register sogar an der Zuständigkeit ablesen, und das ist bemerkenswert präzise dokumentiert. Alle 98 Einträge des Blue Response TG sind auf die Dunlop Tyre Europe GmbH registriert – jene Gesellschaft aus Offenbach am Main, die bis Februar 2026 Falken Tyre Europe hieß und deren Umfirmierung am 23. Februar 2026 ins Handelsregister eingetragen wurde. Sämtliche 57 Einträge des Vorgängers stehen dagegen weiterhin auf das Goodyear S.A. Innovation Center. Interessant ist die Zwischenstufe: In 55 dieser 57 Altdatensätze ist als Kontaktadresse inzwischen ebenfalls Offenbach am Main hinterlegt, nur zwei nennen noch den Goodyear-Standort Colmar-Berg in Luxemburg. Die Marke ist also übergegangen, die alten Registrierungen laufen aber unter dem früheren Anmelder weiter.
Auch die Zeitachse ist sauber belegt: Für alle 98 Ausführungen des Nachfolgers weist das Register die Kalenderwoche 5 des Jahres 2026 als Produktionsbeginn aus, als Marktstart 22-mal den März, 62-mal den April und 14-mal den Mai 2026. Der Reifen ist also frisch, und zwar in seinem gesamten Größenprogramm gleichzeitig.
26-mal dieselbe Größe – was der Wechsel wirklich kostet
Für einen fairen Preisvergleich zählt nicht der Modelldurchschnitt, sondern die identische Ausführung: gleiche Größe, gleicher Last- und Geschwindigkeitsindex. In 26 Fällen gibt es beide Generationen bei uns in genau dieser Deckungsgleichheit, und das Ergebnis ist ungewöhnlich eindeutig: In 26 von 26 Fällen ist der Nachfolger teurer. Der Median liegt bei 9,42 Euro oder 12,7 Prozent Aufschlag, das erste Viertel der Paare beginnt bei 7,6 Prozent, das dritte reicht bis 15,7 Prozent. Auf den kompletten Radsatz gerechnet sind das rund 38 Euro Unterschied.
Die Spannweite ist dabei groß und lohnt den Blick auf die eigene Größe. Am engsten liegen die Generationen in 225/50 R17 98W beisammen, wo der Aufpreis mit 0,6 Prozent praktisch verschwindet. Am weitesten auseinander liegen sie in der Kleinwagengröße 195/65 R15 91V: 51,13 Euro für den Vorgänger gegen 65,38 Euro für den Nachfolger, ein Plus von 27,9 Prozent. Drei Beispiele aus den gefragtesten Dimensionen, jeweils die günstigste lieferbare Ausführung:
- 205/55 R16 91V: Sport Bluresponse für 59,54 Euro gegen Blue Response TG für 64,41 Euro – 8,2 Prozent Aufschlag.
- 195/65 R15 91H: 51,41 Euro gegen 59,40 Euro – 15,5 Prozent Aufschlag.
- 215/60 R16 99V: 109,94 Euro gegen 114,91 Euro – 4,5 Prozent Aufschlag, und das in genau der Größe, die der ADAC 2022 geprüft hat.
Das widerspricht einer Faustregel, die sonst oft stimmt: Auslaufende Vorgängermodelle sind meist deutlich günstiger als ihre Nachfolger, teilweise um 20 Prozent und mehr. Hier ist der Abstand mit einem knappen Achtel eher moderat. Wer also ohnehin schwankt, entscheidet nicht über einen großen Betrag – bei vier Reifen geht es um die Größenordnung eines Wuchtens. Bitte beachten Sie, dass Reifenpreise täglich schwanken; die genannten Beträge sind unsere Preise am 6. September 2026 und keine Marktpreise. Ob sich Aufpreise generell lohnen, ordnen wir im Ratgeber Premium- oder Budget-Sommerreifen ein.
Nasshaftung gegen Rollwiderstand: was die Etiketten verraten
Deutlich klarer als beim Preis fällt der Unterschied auf dem EU-Reifenlabel aus – und er geht in beide Richtungen. Beim Nachfolger tragen alle 98 Ausführungen die Nasshaftungsklasse A, ohne eine einzige Ausnahme. Beim Vorgänger sind es laut Register 35 Einträge mit A, dazu 21 mit B und einer mit C. Im direkten Paarvergleich derselben Größe bedeutet das: 9-mal ist der Nachfolger besser, 17-mal gleich, kein einziges Mal schlechter. Wer Wert auf den kürzesten Bremsweg bei Nässe legt, bekommt beim neuen Modell also eine Garantie, die es beim alten nur größenabhängig gibt.
Beim Rollwiderstand dreht sich das Bild komplett um. In den 26 Paaren steht der Nachfolger 23-mal in einer schlechteren Effizienzklasse, dreimal gleichauf und kein einziges Mal besser. Über das gesamte Programm gesehen verteilt sich der Vorgänger auf 4-mal A, 31-mal B und 22-mal C, der Nachfolger dagegen auf 9-mal A, 10-mal B, 73-mal C und 6-mal D. Ein Teil dieses Unterschieds erklärt sich durch das andere Größenprogramm – breite Reifen für große Felgen rollen prinzipbedingt schwerer –, aber der Paarvergleich in identischen Größen räumt diesen Einwand aus: Dort ist der Unterschied echt.
Das Geräusch spricht wieder für die neue Generation: 22 der 26 Paare sind leiser, zwei gleich laut, zwei lauter, im Mittel 1,5 Dezibel weniger. Der Vorgänger liegt überwiegend bei 71 dB, der Nachfolger bei 67 oder 70 dB. Noch deutlicher wird der Abstand in der Geräuschklasse, die das Label neben dem Dezibelwert ausweist: Beim Vorgänger erreichen nur 4 von 57 Ausführungen die Klasse A, beim Nachfolger sind es 43 von 98. Hörbar ist dieser Unterschied im Auto übrigens kaum – gemessen wird das Vorbeifahrgeräusch außen, nicht der Innenraumkomfort. Für die Nachbarschaft und für kommende Grenzwerte zählt er trotzdem. Unterm Strich hat Dunlop beim Neuen also Nasshaftung und Laufruhe eingekauft und dafür Rollwiderstand bezahlt. Wie diese drei Klassen zustande kommen und warum sie sich nicht gegeneinander aufrechnen lassen, erklärt unser Ratgeber EU-Reifenlabel lesen; dass ein und dasselbe Modell je nach Dimension unterschiedliche Klassen trägt, zeigen wir am Beispiel im Beitrag Label-Unterschiede innerhalb eines Modells.
15 Größen gibt es nur noch beim Vorgänger
Der praktisch wichtigste Unterschied steht in keinem Datenblatt: Die beiden Generationen bedienen unterschiedliche Fahrzeugklassen. Der Sport BluResponse deckt bei uns 30 Größen von 14 bis 17 Zoll ab, mit dem Schwerpunkt auf 15 Zoll (19 Ausführungen) und 16 Zoll (25). Der Blue Response TG steht in 79 Größen von 15 bis 21 Zoll im Regal, mit dem Schwerpunkt auf 16 bis 19 Zoll – 14 Zoll gibt es beim Nachfolger überhaupt nicht mehr.
Konkret finden 15 Größen des Vorgängers derzeit keine Entsprechung in der neuen Baureihe. Dazu gehören klassische Kleinwagen- und Kompaktformate wie 185/60 R14, 185/65 R14 und 185/55 R14, dazu 175/65 R15, 185/55 R15, 185/60 R15, 185/65 R15, 195/55 R15, 205/60 R15, 205/65 R15 und 215/65 R15 sowie 195/60 R16, 205/50 R16, 225/55 R16 und 225/60 R16. Für einen Polo, Corsa, Fiesta oder Yaris älterer Baujahre ist der Sport BluResponse damit keine Notlösung, sondern schlicht die einzige Dunlop-Option in diesem Segment.
Die Verschiebung zeigt sich auch an der Tragfähigkeit. Beim Vorgänger sind 20 von 57 Ausführungen als verstärkte XL-Version registriert, beim Nachfolger 69 von 98. XL steht für eine höhere zulässige Tragfähigkeit bei gleichem Luftdruckniveau und ist typisch für schwerere Fahrzeuge, für Elektroautos und für Fahrzeuge mit hoher Zuladung. Der Nachfolger ist damit ersichtlich für die heutige Fahrzeugflotte ausgelegt, während der Vorgänger noch aus einer Zeit stammt, in der der Kompaktwagen ohne Batterie die Regel war. Für Sie heißt das ganz praktisch: Steht in Ihren Fahrzeugpapieren ein XL- oder Reinforced-Hinweis, ist die Auswahl beim neuen Modell deutlich größer.
Umgekehrt gilt: Alles ab 18 Zoll aufwärts – also der typische Bereich moderner Kompakt-SUV und Mittelklasse-Kombis – ist ausschließlich Sache des Nachfolgers. Dort stellt sich die Frage nach dem Vorgänger gar nicht erst. Passende Größen für Ihr Fahrzeug finden Sie über die Übersicht PKW-Sommerreifen, das komplette Programm der beiden Baureihen über die Modellseiten Sport BluResponse im Sortiment und Blue Response TG im Sortiment.
Wenn derselbe Reifen drei verschiedene Etiketten trägt
Beim Blick in die Registerdaten ist uns eine Besonderheit aufgefallen, die gerade bei langlebigen Modellen wichtig ist. Die Größe 205/55 R16 91V steht beim Sport BluResponse dreimal im Regal – mit drei verschiedenen Registriernummern und drei verschiedenen Etiketten: B/A/68 dB (Produktionsbeginn Kalenderwoche 3 des Jahres 2013), B/B/70 dB (Kalenderwoche 21 des Jahres 2015) und C/C/70 dB (Kalenderwoche 35 des Jahres 2020). Zwischen der besten und der schwächsten dieser drei Ausführungen liegen zwei Klassen bei der Nasshaftung. Der Modellname allein sagt über das Etikett also nichts aus; erst die konkrete Ausführung tut es. Preislich sind zwei der drei mit 59,54 und 63,75 Euro nah beieinander, während die dritte mit 217,44 Euro ein Ausreißer nach oben ist – hier lohnt der Blick auf die beiden anderen Angebote derselben Größe.
Wir haben bei dieser Gelegenheit unsere eigenen Angaben komplett gegengeprüft, jede Ausführung einzeln gegen ihren Registereintrag. Beim Nachfolger stimmen alle 98 Etiketten exakt mit dem Register überein. Beim Vorgänger sind es 54 von 58: Zwei Ausführungen weichen nur im Dezibelwert ab (175/65 R15 84H: 67 statt 69 dB, und die eben erwähnte 205/55 R16 91V: 68 statt 70 dB), eine weicht auch in der Nasshaftungsklasse ab (185/55 R15 82H: bei uns A, im Register B), und bei einer weiteren führt die hinterlegte Registriernummer ins Leere, sodass sich ihr Etikett dort nicht bestätigen lässt. Diese vier Fälle haben wir zur Korrektur vorgemerkt. Für Sie als Käufer gilt in solchen Fällen immer der Registereintrag, nicht das Datenblatt eines Händlers oder Herstellers.
Nachprüfen können Sie das selbst und ohne Anmeldung: Auf jeder unserer Artikelseiten steht die EPREL-Registriernummer der Ausführung. Diese Nummer hängen Sie an die Adresse eprel.ec.europa.eu/screen/product/tyres/ an und sehen den amtlichen Datensatz mit allen drei Label-Klassen. Wie oft sich hinter einem Reifennamen mehrere Etiketten verbergen, haben wir für den gesamten Bestand im Beitrag ein Reifenname, mehrere EU-Label ausgewertet.
Für wen sich welche Generation lohnt
Der Sport BluResponse bleibt die richtige Wahl, wenn Ihre Größe beim Nachfolger fehlt – das betrifft die halbe Kleinwagenwelt bis 15 Zoll und alle 14-Zoll-Fahrzeuge. Er bleibt es auch, wenn Sie in Ihrer Größe eine Ausführung mit Nasshaftung A erwischen: Diese Reifen haben ihre Qualität in unabhängigen Tests belegt, zuletzt 2022 beim ADAC mit der Note 2,4 im Spitzenfeld. Und er ist die Wahl, wenn der Preis den Ausschlag gibt, denn günstiger ist er in jeder direkt vergleichbaren Größe. Prüfen Sie in diesem Fall aber genau, welche Ausführung Sie kaufen, und werfen Sie einen Blick auf das Herstellungsdatum – wie Sie es ablesen, steht in unserem Ratgeber Reifenalter und DOT-Nummer.
Der Blue Response TG lohnt den Aufpreis, wenn Sie Wert auf verlässliche Nässeleistung legen, ohne die Klassen einzelner Ausführungen vergleichen zu wollen: Die Nasshaftungsklasse A ist bei ihm ausnahmslos gesetzt, das Vorbeifahrgeräusch niedriger, und er ist ein aktuell entwickelter Reifen mit einem frischen Testsieg. Wer dagegen vor allem auf den Verbrauch schaut, sollte die Effizienzklasse der eigenen Größe direkt vergleichen – hier hat der Vorgänger in identischen Dimensionen fast durchgehend die Nase vorn.
Für beide Generationen gilt der gleiche Rat: Entscheidend ist nie der Modellname, sondern die Ausführung mit Ihrer Größe und Ihrem Last- und Geschwindigkeitsindex, so wie er in den Fahrzeugpapieren steht. Und geben Sie neuen Reifen die ersten Kilometer mit Bedacht, wie im Ratgeber neue Reifen richtig einfahren beschrieben.
Häufige Fragen
Wird der Sport BluResponse noch produziert?
Wir können nur belegen, was im Register steht: Für einzelne Ausführungen ist dort ein Produktionsbeginn bis 2024 vermerkt, und in unserem Sortiment sind aktuell 58 Ausführungen lieferbar (Stand 6. September 2026). Der Blue Response TG ist seit März 2026 als neue Baureihe am Markt.
Woran erkenne ich, welche Ausführung ich bekomme?
An der EPREL-Registriernummer auf der Artikelseite. Sie gehört zu genau einer Ausführung und führt zum amtlichen Datensatz mit Effizienz, Nasshaftung und Geräuschwert. Bei langlebigen Modellen wie diesem können sich zwei Angebote derselben Größe in ihren Label-Klassen unterscheiden.
Ist der neue Dunlop in jeder Größe die bessere Wahl?
Nicht automatisch. Bei der Nasshaftung ist er nie schlechter und oft besser, beim Geräusch meist leiser – bei der Kraftstoffeffizienz liegt er in identischen Größen aber fast immer eine Klasse zurück. Wer viel Autobahn fährt und auf den Verbrauch achtet, sollte deshalb beide Etiketten der eigenen Größe nebeneinanderlegen.