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Sommerreifen – Ratgeber im Magazin

Firestone Roadhawk 2: Nasshaftung A in jeder Größe – und warum der Vorgänger oft dreimal so viel kostet

· 13 Min. Lesezeit
Silberner Kompaktwagen auf nasser Straße, Gischt am Vorderreifen (KI-generiert, OpenAI)
Silberner Kompaktwagen auf nasser Straße, Gischt am Vorderreifen (KI-generiert, OpenAI)

Der Firestone Roadhawk 2 ist der Brot-und-Butter-Sommerreifen der US-Traditionsmarke, die heute zum Bridgestone-Konzern gehört. Er soll das leisten, was die meisten Autofahrer wirklich brauchen: sicher bremsen, wenig kosten. Wir haben dafür nicht nur die Werbeversprechen gelesen, sondern unseren kompletten Roadhawk-Bestand ausgewertet – 250 lieferbare Ausführungen beider Generationen mit ihren EU-Labels – und den ADAC-Sommerreifentest 2026 Messwert für Messwert danebengelegt. Das Ergebnis ist in einem Punkt erfreulich eindeutig, in einem zweiten ehrlich ernüchternd. Und in einem dritten Punkt lauert beim Kauf eine Falle, die deutlich größer ist, als wir selbst erwartet hätten.

Wo der Roadhawk 2 im Sortiment steht

Firestone ist die preiswerte Schwestermarke unter dem Dach von Bridgestone – wer mehr zur Herkunft wissen möchte, findet das in unserem Porträt der Marke Firestone. Der Roadhawk 2 ist die Neuauflage des Roadhawk und zielt auf das größte Segment überhaupt: Kompakt- und Mittelklassewagen, die im Alltag bewegt werden.

Bei uns ist er derzeit in 131 Ausführungen und 106 verschiedenen Größen lieferbar (Stand 19.07.2026), von 16 bis 22 Zoll. Die Preise beginnen bei rund 60 Euro für die gängige 205/55 R16 und reichen bis über 300 Euro für breite 22-Zoll-Maße; der mittlere Preis über alle Ausführungen liegt bei etwa 109 Euro. Auffällig ist dabei die Verteilung: Der Schwerpunkt liegt klar auf 16 bis 18 Zoll mit jeweils rund 30 Ausführungen – genau dort, wo der deutsche Fahrzeugbestand am dichtesten ist.

Er ist damit kein Sportreifen und will es auch nicht sein. Sein Anspruch ist der eines soliden Touring-Sommerreifens zum kleinen Preis – die Klasse, in der die meisten Reifen in Deutschland verkauft werden. Genau deshalb lohnt der genaue Blick: Bei einem Reifen, der so breit gefahren wird, entscheiden schon kleine Stärken und Schwächen über sehr viele Kilometer.

Nasshaftung A – und zwar ausnahmslos

Das ist der klare Trumpf des Roadhawk 2. In unserer Auswertung trägt er die EU-Bestnote A bei der Nasshaftung in allen 131 lieferbaren Ausführungen – ohne eine einzige Ausnahme. Das ist für einen Reifen dieser Preisklasse bemerkenswert, denn die Nasshaftungsklasse steht auf dem EU-Reifenlabel für den Nassbremsweg und ist die sicherheitsrelevanteste der drei Kennwerte. Sie reicht von A (beste) bis E (schlechteste); A ist also das Maximum. Gemessen wird in einem genormten Nassbremstest, sodass sich die Klassen herstellerübergreifend vergleichen lassen. Ein A statt eines C kann bei Nässe je nach Bedingungen mehrere Meter kürzeren Bremsweg bedeuten – Meter, die im Ernstfall über einen Aufprall entscheiden.

Wichtig zur Einordnung: Die Klasse A ist eine Herstellerangabe nach einem genormten EU-Prüfverfahren, kein unabhängiger Test des ganzen Reifens. Sie beschreibt allein das Nassbremsen – nicht Kurvenhalt, Aquaplaning oder Laufleistung. Wie Sie die drei Symbole richtig deuten, erklären wir Schritt für Schritt in unserem ausführlichen Ratgeber zum Lesen des Reifenlabels. Als verlässliches Signal für gutes Nassbremsen ist das durchgängige A aber ein echtes Pfund – und es ist der Grund, warum dieser Reifen überhaupt eine ernsthafte Empfehlung wert ist.

Effizienz und Geräusch hängen an der Größe – nicht am Modellnamen

Bei der Kraftstoffeffizienz zeigt der Roadhawk 2 ein gemischteres Bild. Der Großteil unserer Ausführungen liegt bei Klasse B (96 von 131), ein knappes Viertel bei C (32), und drei Ausführungen erreichen sogar A. Das Rollgeräusch nach EU-Label bewegt sich durchweg zwischen 70 und 73 Dezibel, der typische Wert ist 71.

Die drei A-Kandidaten sind interessant, weil sie dem Klischee widersprechen, große Reifen seien automatisch durstig: Es handelt sich um die 235/60 R18 107V, die 255/40 R21 und die 285/40 R22 – also ausgerechnet die großen SUV-Dimensionen. Umgekehrt trägt die kleine, verbreitete 205/55 R16 überwiegend nur ein C.

Und hier wird es für den Kauf richtig praktisch: Selbst innerhalb ein und derselben Größe kann die Klasse abweichen. In 205/55 R16 führen wir vier Ausführungen des Roadhawk 2 – die Varianten 91V, 91H und 91W tragen Effizienzklasse C, die Ausführung 94V dagegen B. Es ist also nicht einmal die Größe allein, sondern die konkrete Ausführung mit ihrem Last- und Geschwindigkeitsindex, die über die Klasse entscheidet.

Daraus folgt eine Lehre, die weit über diesen Reifen hinausgeht: Die Effizienzklasse ist keine Modelleigenschaft, sondern eine Eigenschaft der einzelnen Ausführung. Prüfen Sie deshalb immer das Label genau der Ausführung, die auf Ihr Auto gehört – dieselbe Modellbezeichnung sagt für sich genommen noch gar nichts. Wer hier zwei Minuten investiert, findet im selben Regal manchmal die sparsamere Variante zum praktisch gleichen Preis.

Was der ADAC-Test 2026 wirklich sagt

Ein Label allein macht keinen Reifen. Der ADAC hat den Roadhawk 2 im Sommerreifentest 2026 in der Größe 225/50 R17 erstmals geprüft und vergibt das Gesamturteil 2,6. Die Struktur dahinter erklärt genau, wo der Reifen steht: Die Fahrsicherheit, die mit 70 Prozent in die Note eingeht, bewertet der ADAC mit 2,4 – aufgeteilt in trockene Fahrbahn 2,3 und nasse Fahrbahn 2,5. Die Umweltbilanz (30 Prozent) kommt dagegen nur auf 3,0.

Ein verbreitetes Missverständnis räumen wir gleich mit aus: Die Teilnote 2,3 steht nicht für einen besonders kurzen Trockenbremsweg, sondern für das gesamte Verhalten auf trockener Fahrbahn inklusive Handling und Lenkpräzision. Der gemessene Trockenbremsweg aus 100 km/h liegt bei 34,9 Metern – im Testfeld reichte die Spanne von 33,9 bis 36,7 Meter. Der Roadhawk 2 bremst trocken also solide im Mittelfeld, nicht herausragend. Der ADAC nennt bei den Schwächen ausdrücklich „leichte Schwächen bei der Präzision auf trockener Fahrbahn".

Bei Nässe ist das Bild zweigeteilt und lohnt den genauen Blick. Auf nassem Asphalt bremst der Reifen aus 80 km/h in 34,9 Metern (Feld: 30,1 bis 37,9 m), auf nassem Beton braucht er 40,1 Meter (Feld: 32,3 bis 44,5 m) – dort liegt er also deutlich in der hinteren Hälfte. Beim Aquaplaning längs schwimmt er bei 77,2 km/h auf, der beste Reifen im Test hielt bis 79,7 km/h. Die Nassnote 2,5 ist damit ein knappes Gut, das der ADAC selbst mit den Worten kommentiert, der Reifen komme bei den Bremswegmessungen und im Aquaplaning längs „nicht über befriedigende Bewertungen hinaus". (Quelle: ADAC Sommerreifentest 2026, Firestone Roadhawk 2 in 225/50 R17.)

Die Laufleistung hat die Note aktiv nach unten gezogen

Der entscheidende Punkt steht im Kleingedruckten der Testtabelle, und er ist mehr als eine Fußnote. Die Teilnote Laufleistung 3,0 trägt beim ADAC den Vermerk „Note führt zur Abwertung des Hauptkriteriums". Das heißt: Die schwache Laufleistung hat die Umweltbilanz nicht nur rechnerisch belastet, sie hat sie nach den Testregeln zusätzlich abgewertet. Ohne diesen Mechanismus stünde der Reifen im Gesamturteil besser da.

Wie groß der Rückstand ist, zeigt die Messung. Der ADAC prognostiziert für den Roadhawk 2 eine Laufleistung von 36.700 Kilometern bis zur gesetzlichen Mindestprofiltiefe. Im selben Test reichte die Spanne von 26.100 bis 57.800 Kilometer. Der beste Reifen des Feldes hält also gut 21.000 Kilometer länger – bei gleicher Größe und gleichem Fahrprofil. Dazu passt der gemessene Abrieb von 95 mg/km/t (Feld: 54 bis 131), ebenfalls mit der Note 3,0.

Das ist die ehrliche Schwäche dieses Reifens, und sie ist der genaue Gegenpol zum starken Label: Das Nasshaftungs-A sagt nichts über die Haltbarkeit. Wie stark Laufleistungen zwischen Modellen und Fahrprofilen schwanken, ordnen wir im Ratgeber Wie viele Kilometer halten Reifen wirklich? ein. Immerhin: Bei der Effizienz holt der Roadhawk 2 mit der Teilnote 2,5 Boden gut, der ADAC führt „gute Effizienz" ausdrücklich unter den Stärken – gemessen wurden 5,7 l/100 km bei 100 km/h in einem Feld von 5,4 bis 6,0 Litern.

Wo Label und Test auseinandergehen: das Abrollgeräusch

Hier lohnt sich der Vergleich beider Quellen besonders, weil sie auf den ersten Blick zu widersprechen scheinen. Das EU-Label weist für die getestete Ausführung 71 dB aus – ein Wert, der nach Label-Logik gut aussieht. Der ADAC dagegen führt „hohes Abrollgeräusch" ausdrücklich unter den Schwächen und vergibt für Geräusch nur die Teilnote 2,9. Gemessen hat er ein Vorbeifahrgeräusch nach ISO von 73,8 dB(A), bei einem Testfeld von 70,2 bis 74,3 dB(A) – also nahe am lautesten Ende.

Ein Widerspruch ist das nicht, sondern ein Lehrstück über die Aussagekraft des Labels. Der Label-Wert stammt aus einem genormten Typprüfverfahren und wird vom Hersteller erklärt; die ADAC-Messung findet am realen Testreifen unter Testbedingungen statt. Beide Zahlen sind korrekt – sie messen nur nicht dasselbe und sind deshalb nicht direkt vergleichbar. Wer also aus einer niedrigen Dezibelzahl auf dem Label auf einen leisen Innenraum schließt, zieht den falschen Schluss: Was Sie im Auto hören, ist das Abrollgeräusch, und das steht auf dem Label schlicht nicht.

Wenn Geräusch für Sie ein Kaufkriterium ist – etwa weil Sie viel Autobahn fahren –, ist der Roadhawk 2 nicht die naheliegende Wahl. Worauf es dabei wirklich ankommt, haben wir im Beitrag über leise Reifen und ihre Geräuschwerte zusammengetragen.

Rechnen Sie in Cent pro Kilometer, nicht in Euro pro Reifen

Aus Laufleistung und Preis folgt die eigentliche Kaufrechnung, und sie fällt für den Roadhawk 2 differenzierter aus, als die Note 2,6 vermuten lässt. Ein Reifen, der 20 Euro weniger kostet, sich aber ein Drittel früher abfährt, kann unterm Strich teurer sein als ein hochwertigeres Modell. Umgekehrt gilt aber genauso: Ein Reifen mit hervorragender Laufleistung nützt wenig, wenn Sie das Auto ohnehin nur 8.000 Kilometer im Jahr bewegen und die Reifen wegen ihres Alters wechseln, lange bevor das Profil unten ist.

Genau da liegt der Punkt für den Roadhawk 2: Bei niedriger bis mittlerer Jahresfahrleistung spielt seine kürzere Standzeit kaum eine Rolle, weil das Alter des Reifens zuerst zum Kriterium wird. Bei hoher Fahrleistung dreht sich das Verhältnis um – dann zahlen Sie die schwächere Laufleistung im nächsten Reifensatz. Wer den Reifen ausreizen möchte, hält den Luftdruck penibel im Soll und lässt die Achsen regelmäßig prüfen: Beides bremst den Verschleiß spürbar und ist der billigste Hebel überhaupt.

Roadhawk oder Roadhawk 2? Die Preisfalle ist größer als gedacht

Jetzt kommt der Befund, der uns bei der Auswertung selbst überrascht hat. Der ältere Roadhawk (ohne „2") ist bei uns weiterhin mit 119 Ausführungen lieferbar – und er ist nicht dasselbe Produkt. Der Vorgänger trägt in 112 von 119 Fällen nur Effizienzklasse C statt B. Vor allem aber: Beim Nasshaftungs-A, dem Aushängeschild der Baureihe, ist er nicht lückenlos – drei Ausführungen kommen nur auf B. Der Roadhawk 2 ist hier ausnahmslos A.

Der Vorgänger hat eine echte Daseinsberechtigung, und die liegt bei den Kleinwagen: Er deckt mit 27 Ausführungen die 15-Zoll-Größen ab, die der Roadhawk 2 überhaupt nicht mehr führt. Wer 15-Zoll-Räder fährt, hat also gar keine Wahl.

Überall sonst aber lohnt der Preisvergleich, und zwar dringend. In 70 Größen führen wir beide Generationen parallel – und in 64 davon ist der ältere Roadhawk der teurere Reifen. Nicht knapp, sondern oft dramatisch: In 205/55 R16 kostet der Roadhawk 2 in der Ausführung 91V 59,80 Euro, der alte Roadhawk in derselben Größe und Ausführung 210,40 Euro. Das ist mehr als das Dreifache für die ältere Technik mit der schlechteren Effizienzklasse. Nur in sechs Größen ist der Vorgänger überhaupt günstiger, und dort meist um wenige Euro.

Der Grund liegt in der Natur auslaufender Baureihen: Restgrößen werden knapp und nicht mehr nachgekauft, während die aktuelle Generation in Serie läuft. Für Sie als Käufer heißt das schlicht: Achten Sie auf die „2" in der Bezeichnung. Vergleichen Sie alle Größen des Roadhawk 2 mit denen des älteren Roadhawk, bevor Sie bestellen – und lassen Sie sich von einer Trefferliste, die nur nach „Firestone" und Ihrer Größe sortiert ist, nicht zum falschen Reifen führen.

Der Test-Check: Was kostet die getestete Größe im Shop?

Weil ein Testergebnis nur so viel wert ist, wie es sich in einen Kauf übersetzen lässt, haben wir die ADAC-Testgröße gegen unser Sortiment geprüft. In 225/50 R17 ist der getestete Roadhawk 2 bei uns lieferbar: die Ausführung 98Y für 94,00 Euro (Stand 19.07.2026). Der ADAC führt für seinen Testreifen einen Preis von 132 Euro.

Besonders aufschlussreich ist die Gegenprobe beim Label. Der ADAC weist für den Testreifen die Kombination B/A, 71 dB aus – exakt die Werte, die auch unsere Ausführung 98Y trägt. Der getestete Reifen und der bestellbare Reifen sind hier also nachweislich dasselbe Produkt; das ist bei Reifentests keineswegs selbstverständlich, weil oft eine andere Ausführung geprüft wurde als die im Handel gängige. Der ADAC nennt als Produktionsland des Testreifens übrigens Ungarn.

Und auch hier schlägt die Preisfalle zu: In derselben 225/50 R17 kostet der alte Roadhawk bei uns 245,60 beziehungsweise 269,20 Euro – für einen Reifen, der nie getestet wurde und die schlechtere Effizienzklasse trägt. Wer also den ADAC-Test gelesen hat und dann nach „Firestone 225/50 R17" sucht, kann ohne genaues Hinsehen fast das Dreifache für das falsche Produkt bezahlen.

Für wen sich der Roadhawk 2 lohnt

Der Roadhawk 2 ist ein ehrlicher Preis-Leistungs-Reifen für Alltagsfahrer, die Sicherheit beim Bremsen und einen fairen Preis über die letzten Kilometer Laufleistung stellen. Für Wenig- und Normalfahrer, die ihr Auto vor allem im Pendel- und Wochenendbetrieb bewegen, ist er eine sinnvolle Wahl – der ADAC spricht hier von einer leicht eingeschränkten Kaufempfehlung. Wer dagegen sehr viele Kilometer im Jahr abspult oder überwiegend Autobahn fährt, sollte die schwächere Laufleistung und das hohe Abrollgeräusch einpreisen: Ein etwas teurerer Reifen mit längerer Standzeit rechnet sich dann schnell.

Günstige Marken pauschal abzuschreiben, wäre falsch – warum, zeigen wir im Ratgeber dazu, wie Sie günstige Reifen und No-Name-Marken einschätzen. Wenn der Roadhawk 2 zu Ihrem Fahrprofil passt, sind das gute Einstiegskandidaten:

Tipp: Prüfen Sie beim Kauf das Herstellungsdatum (DOT-Nummer) – gerade bei auslaufenden Restgrößen kann Ware länger gelegen haben. Und behalten Sie das Profil im Auge: Bei Sommerreifen sollten Sie spätestens ab 3 Millimetern über einen Wechsel nachdenken, auch wenn die gesetzliche Grenze bei 1,6 Millimetern liegt.

Eine Übersicht aller lieferbaren Modelle finden Sie in unserer Kategorie PKW-Sommerreifen; die passenden Alternativen in Ihrer Größe zeigt zum Beispiel die Seite zu Reifen in 205/55 R16.

Häufige Fragen

Ist der Firestone Roadhawk 2 ein guter Sommerreifen?

Für seine Preisklasse ja: Er bremst laut ADAC-Test 2026 sicher (Fahrsicherheit 2,4, Gesamtnote 2,6) und trägt auf dem EU-Label ausnahmslos die Bestnote A bei der Nasshaftung. Seine Schwächen sind die geringe prognostizierte Laufleistung von 36.700 Kilometern und das hohe Abrollgeräusch – für Vielfahrer ist er daher weniger geeignet als für Normal- und Wenigfahrer.

Worin unterscheiden sich Roadhawk und Roadhawk 2 im Alltag?

Der Roadhawk 2 ist die neuere Generation, meist mit Effizienzklasse B und durchgängiger Nasshaftung A, lieferbar von 16 bis 22 Zoll. Der ältere Roadhawk liegt fast immer bei Klasse C und deckt zusätzlich die 15-Zoll-Größen ab. Wichtig: In den meisten gemeinsamen Größen ist der Vorgänger inzwischen der deutlich teurere Reifen.

Warum ist ein Reifen mit Label-A bei Nässe nicht automatisch sicher?

Die Nasshaftungsklasse A beschreibt ausschließlich den Nassbremsweg in einem genormten Verfahren. Kurvenhalt, Aquaplaning, Laufleistung und Geräusch stehen nicht auf dem Label. Beim Roadhawk 2 zeigt sich das deutlich: Label-A bei der Nasshaftung, aber nur befriedigende Bewertungen beim Aquaplaning längs und bei der Laufleistung.

Schlagwörter: Firestone Roadhawk 2 Sommerreifen EU-Reifenlabel Nasshaftung Laufleistung

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