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Sommerreifen – Ratgeber im Magazin

Hankook Ventus V12 evo2 K120: Wann sich der Auslauf-Klassiker noch lohnt

· 13 Min. Lesezeit · Aktualisiert am 07.09.2026
Sportlicher UHP-Sommerreifen mit asymmetrischem Profil auf nasser Straße (KI-generiert, OpenAI)
Sportlicher UHP-Sommerreifen mit asymmetrischem Profil auf nasser Straße (KI-generiert, OpenAI)

Der Hankook Ventus V12 evo2 (K120) hat sich über Jahre einen festen Platz erarbeitet: sportlicher Sommerreifen, gutes Nassverhalten, deutlich unter dem Preis der Premiummarken. Genau dieser Ruf trägt ihn bis heute durch Foren und Empfehlungslisten. Nur ist der Reifen inzwischen ein Auslaufmodell – und das ändert die Rechnung.

Für diesen Beitrag haben wir nicht wiederholt, was über den K120 üblicherweise geschrieben wird, sondern nachgesehen: Wie viele Ausführungen stehen bei uns tatsächlich im Regal, was kosten sie, welches EU-Label tragen sie – und was kosten die neueren Hankook-Reifen in genau denselben Größen? Das Ergebnis widerspricht der gängigen Erzählung an einer entscheidenden Stelle. Alle Zahlen sind unsere eigene Erhebung vom 7. September 2026 und unmittelbar vor der Veröffentlichung gegen die Live-Produktseiten geprüft.

Ein Profil aus der Zeit vor dem aktuellen EU-Label

Der Ventus V12 evo2 ist ein Ultra-High-Performance-Sommerreifen (UHP): ausgelegt auf Seitenführung, Lenkpräzision und Bremswege bei höherem Tempo, entsprechend flache Querschnitte und hohe Geschwindigkeitsindizes. Hankook selbst führt ihn auf der internationalen Produktseite unter dem Satz „The best choice for sports driving“ und nennt als technische Kernpunkte ein dreifach abgestuftes Laufflächenradius-System (Triple Tread Radius), das aus der DTM-Rennprofiltechnik abgeleitet ist, eine ausbalancierte Karkassenlinie für eine stabile Aufstandsfläche unter Last, eine rollwiderstandsarme Mischung und einen leichteren Gürtel. Die Sortenangabe für 205/45 ZR17 nennt dort eine Profiltiefe von 10/32 Zoll und die US-Kennwerte Treadwear 320, Traction AA, Temperature A (Hankook Tire, Produktseite Ventus V12 evo2 K120).

Interessanter als die Technikliste ist eine Jahreszahl auf derselben Seite: Unter „Award“ steht der Red Dot Design Award mit der Jahresangabe 2014. Das ist der belastbarste öffentlich greifbare Anhaltspunkt für das Alter dieses Profils. Ein Reifen, dessen Auszeichnung aus dem Jahr 2014 stammt, wurde in einer Zeit entwickelt, in der das heute gültige EU-Reifenlabel nach der Verordnung (EU) 2020/740 noch gar nicht existierte und die Prüfverfahren für Nassbremsen und Rollwiderstand andere Schwellen setzten. Das macht ihn nicht automatisch schlecht – aber es erklärt, warum er sich in den Labelwerten von den heutigen Hankook-Reifen unterscheidet, und zwar systematisch. Was die drei Zeichen auf dem Label genau bedeuten und wo ihre Aussagekraft endet, steht im Ratgeber EU-Reifenlabel lesen. Die Gattungsfrage, was ein UHP-Reifen überhaupt leisten muss und wo die Grenze zum Semislick verläuft, behandelt der Beitrag Sportreifen und Semislicks.

Hankook führt zehn Ventus-Modelle – der K120 ist keines davon

Die naheliegende Frage bei einem älteren Reifen lautet: Ist er noch aktuell? Darauf gibt der Hersteller selbst eine überprüfbare Antwort. Die deutsche Produktlinienseite der Ventus-Familie listet zehn Modelle – abrufbar samt der internen Profilkennungen, die Hankook auch auf die Reifenflanke schreibt: Ventus evo (K137), Ventus evo SUV (K137A), Ventus evo Z (Z001), Ventus S1 evo3 (K127), Ventus S1 evo3 SUV (K127A), Ventus S1 evo3 ev (K127E), Ventus S1 evo Z (K129), Ventus S1 evo2 (K117), Ventus Prime4 (K135) und Ventus Prime3 (K125) (Hankook Deutschland, Produktlinie Ventus, abgerufen am 07.09.2026).

Der Ventus V12 evo2 steht nicht darauf. Die Zeichenfolgen „V12“ und „K120“ kommen auf dieser Seite kein einziges Mal vor. Bemerkenswert ist dabei, dass der ebenfalls betagte Ventus S1 evo2 (K117) sehr wohl noch geführt wird – Hankook pflegt die Liste also nicht einfach nach Alter, sondern nach laufendem Programm. Für den K120 heißt das im Klartext: Er ist Auslaufware. Was noch im Handel steht, stammt aus vorhandenen Beständen; nachgeliefert wird nicht dauerhaft.

Damit ist auch eine verbreitete Formulierung zu korrigieren, die lange auch in diesem Beitrag stand: Der Ventus S1 evo3 sei „der Nachfolger“. Das stimmt so nicht mehr. Innerhalb der sportlichen S1-Linie ist die aktuelle Generation längst der Ventus evo (K137) – jener Reifen, der den AUTO-BILD-Sommerreifentest 2026 gewonnen hat und den wir im Beitrag Hankook Ventus evo ausführlich besprechen. Der V12 evo2 gehörte ohnehin nie zur S1-Reihe, sondern war die eigenständige, preisgünstigere V12-Schiene, deren direkter Vorgänger Ventus V12 evo (K110) bei uns sogar noch in einer einzigen Größe im Regal steht. Wer wissen möchte, wie die Marke insgesamt einzuordnen ist, findet das im Porträt Hankook Reifen.

Was tatsächlich im Regal steht: 16 Ausführungen von 80,95 bis 187,68 Euro

Für unsere Erhebung haben wir den kompletten Hankook-Bestand eingesammelt – über Marken-, Breiten-, Zoll- und Suchbegriff-Abfragen, insgesamt 1.255 Artikel, davon 483 aus der Ventus-Familie. Vom Ventus V12 evo2 K120 sind darin 16 lieferbare Ausführungen enthalten.

Die Preisspanne reicht von 80,95 Euro (215/45 R17 91Y) bis 187,68 Euro (205/45 R17 88W), der Median liegt bei 114,37 Euro je Reifen. Die Größenverteilung zeigt das typische Bild eines auslaufenden Sortiments: einmal 15 Zoll, einmal 16 Zoll, siebenmal 17 Zoll, viermal 18 Zoll, dreimal 19 Zoll. Die Querschnitte reichen von 30 bis 50, mit dem Schwerpunkt bei 45 (fünfmal) und 35 beziehungsweise 50 (je viermal). Beim Geschwindigkeitsindex tragen elf Ausführungen ein Y (bis 300 km/h) und fünf ein W (bis 270 km/h) – der Reifen ist also durchweg für schnelle Fahrzeuge freigegeben.

Ebenso aufschlussreich ist, was fehlt: keine einzige Ausführung in 20 oder 21 Zoll. Genau dort liegt heute aber der Schwerpunkt sportlicher Erstausrüstung – der aktuelle Ventus evo K137 und der Ventus S1 evo3 K127 decken diese Zollgrößen ab, der K120 nicht mehr. Er ist damit kein Reifen für ein neues Fahrzeug, sondern einer für Autos, die vor rund zehn Jahren ausgeliefert wurden. Das passt zum Bild eines Profils, dessen Sortiment nicht mehr nach oben ergänzt, sondern nur noch abverkauft wird.

Was in dieser Liste auffällt, ist die Streuung. Der Abstand zwischen der günstigsten und der teuersten Ausführung beträgt Faktor 2,3, obwohl es sich um ein und dasselbe Profil handelt. Das ist bei Auslaufware kein Zufall, sondern die Regel: Was in großer Stückzahl auf Lager liegt, wird abverkauft; was nur noch vereinzelt zu bekommen ist, wird teuer. Der Preis eines Auslaufreifens ist damit vor allem ein Beschaffungssignal und kein Qualitätssignal – dieselbe Beobachtung, die auch der Ratgeber Drei Preisfallen im Reifenregal aus anderen Modellreihen belegt. Warum außerdem die Tragfähigkeitszahl und der Geschwindigkeitsbuchstabe den Preis bewegen, erklärt 91V oder 94W.

Das Label: fünfzehnmal Nasshaftung A – und kein einziges gutes Effizienzzeichen

Hier wird das Alter des Profils messbar. Über die 16 Ausführungen verteilt sich das EU-Reifenlabel so:

  • Nasshaftung: 15-mal Klasse A, einmal Klasse B. Das ist der Bestwert, und es bestätigt genau den Ruf, den der Reifen seit Jahren hat.
  • Kraftstoffeffizienz: neunmal Klasse E, siebenmal Klasse Ckein einziges A, kein B und kein D. E ist die schlechteste Klasse, die das aktuelle Label für Pkw-Reifen überhaupt vergibt.
  • Rollgeräusch: ein sehr enges Band von 70 bis 72 dB.

Das ist ein bemerkenswert einseitiges Profil, und es ist glaubwürdiger als jede Marketingaussage: Der K120 wurde auf Nassgriff gebaut, und den liefert er auch nach heutigen Maßstäben. Beim Rollwiderstand dagegen liegt er auf einem Stand, den aktuelle Reifen nicht mehr haben. Zum Vergleich: In denselben Größen tragen die aktuellen Ventus evo K137 durchgängig ein C bei der Effizienz – bei gleicher Nasshaftungsklasse A. Und die E-Auto-Variante Ventus S1 evo3 K127E erreicht in mehreren Größen sogar ein A/A.

Der Unterschied hat einen unmittelbaren Preis: Zwei Effizienzklassen schlagen sich über die Lebensdauer eines Reifensatzes im Verbrauch nieder, während die Nasshaftungsklasse bei beiden identisch ist. Wichtig ist dabei die Einordnung, die wir grundsätzlich mitliefern: Das EU-Label misst genormte Einzeldisziplinen unter Laborbedingungen und beruht auf Herstellerangaben – es ersetzt keinen Reifentest und sagt nichts über Trockenhandling, Laufleistung oder Aquaplaning-Verhalten. Wie belastbar Labelklassen und Testnoten jeweils sind, ordnet die Kaufberatung für Sommerreifen ein.

In 215/45 R17 stehen acht Ventus-Ausführungen nebeneinander – innerhalb von 4,63 Euro

Der eindrücklichste Befund dieser Erhebung steckt in einer einzigen Größe. In 215/45 R17 führen wir derzeit acht Hankook-Ventus-Ausführungen aus sechs verschiedenen Modellreihen, und sie liegen preislich fast auf einem Punkt:

  • Ventus V12 evo2 K120 – 80,95 Euro, Label E/A/70 dB
  • Ventus Prime3 K125 – 82,00 Euro, B/B/71 dB
  • Ventus Prime 2 K115 – 82,25 Euro, C/C/69 dB
  • Ventus Prime3 K125 (zweite Ausführung) – 82,25 Euro, C/B/70 dB
  • Ventus V12 evo K110 – 82,65 Euro, C/C/70 dB
  • Ventus Prime 4 K135 – 82,93 Euro, C/A/69 dB
  • Ventus S1 evo3 K127 – 84,77 Euro, C/A/71 dB
  • Ventus evo K137 – 85,58 Euro, C/A/71 dB

Zwischen der günstigsten und der teuersten Ausführung dieser Liste liegen 4,63 Euro je Reifen, das sind 5,7 Prozent – oder 18,52 Euro auf den kompletten Satz. Der K120 ist zwar der günstigste von allen, aber der aktuelle Ventus evo K137, Testsieger des AUTO-BILD-Sommerreifentests 2026, kostet in derselben Größe eben nur diese 4,63 Euro mehr und bringt dafür eine Effizienzklasse Vorsprung mit. Wer hier zum Auslaufmodell greift, spart weniger als den Gegenwert einer Tankfüllung Differenz – und verzichtet dafür auf ein Jahrzehnt Entwicklung.

Nebenbei zeigt diese Liste, wie sehr ein Katalog täuschen kann: Unser Sortiment führt die Ventus-Familie auf 27 einzelnen Modellseiten, während Hankook selbst zehn Modelle kennt. Der Grund sind Ausführungsvarianten, die als eigene Artikelbezeichnung geführt werden. Wer nur eine Modellseite ansieht, sieht deshalb nie das ganze Angebot seiner Größe. Verlässlicher ist der Weg über die Größe: 215/45 R17 zeigt alle Ausführungen nebeneinander, unabhängig von der Modellbezeichnung.

Wo der Vorgänger teurer ist als der Nachfolger

Der Vergleich lässt sich systematisch führen. In sieben Größen stehen K120 und der aktuelle Ventus evo K137 gleichzeitig im Regal. Rechnet man jeweils den günstigsten Eintrag gegeneinander, ist der neuere Reifen in fünf von sieben Fällen der billigere – im Median um 6,88 Euro, im Mittel um 16,55 Euro je Reifen.

Der Extremfall ist 205/45 R17. Dort kostet der Ventus V12 evo2 88W bei uns 187,68 Euro, während der Ventus evo K137 88W in derselben Größe für 95,49 Euro zu haben ist und der Ventus S1 evo3 K127 für 104,46 Euro. Der Ventus Prime 4 K135, ein komfortorientierter Tourenreifen, steht bei 86,33 Euro. Das Auslaufmodell kostet dort also fast das Doppelte des aktuellen Spitzenreifens – bei schlechterem Effizienzlabel. Gegen den Ventus S1 evo3 K127 fällt das Bild ähnlich aus: In vier von fünf gemeinsamen Größen ist die neuere Generation günstiger, im Median um 2,12 Euro.

Auch der Blick auf die mittlere Generation stützt das. Gegen den Ventus S1 evo2 K117, der bei Hankook noch im Programm steht, gibt es zwei gemeinsame Größen: In 245/45 R17 ist der ältere K117 mit 115,37 Euro ganze 19,38 Euro günstiger als der K120 mit 134,75 Euro – und trägt dabei mit B/B/69 dB die bessere Effizienzklasse. Nur in 245/40 R18 dreht sich das Verhältnis um, dort liegt der K120 mit 97,68 Euro um 5,14 Euro vorn, allerdings gegen eine K117-Ausführung mit dem deutlich schwächeren Nasslabel C. Ein durchgängiges Preisgefälle nach Modellalter gibt es also schlicht nicht.

Das ist kein Ausrutscher unseres Preisgefüges, sondern ein Marktmuster, das wir in mehreren Modellreihen unabhängig voneinander gemessen haben – nachzulesen in unserer Auswertung zum Reifenhersteller des Jahres 2026. Die Erklärung ist ökonomisch banal: Ein aktuelles Modell wird in großen Serien produziert und steht im Wettbewerb; ein Auslaufmodell wird aus Restbeständen zusammengesucht. Die Faustregel „der Vorgänger ist der günstigere Reifen“ gilt beim Ventus V12 evo2 mehrheitlich nicht – und wer sie ungeprüft anwendet, zahlt im schlechtesten gemessenen Fall gut 92 Euro je Reifen zu viel.

Die Größen, für die der K120 wirklich noch da ist

Es gibt sie aber, die guten Gründe für diesen Reifen – und sie stehen nicht im Preis, sondern in der Größentabelle. In drei der 16 Größen ist der Ventus V12 evo2 der einzige Hankook-Reifen, den wir überhaupt führen:

Das sind ausgesprochen spezielle Maße: kleine Zollgrößen mit sehr flachem Querschnitt, wie sie auf tiefergelegte Kompaktwagen und ältere Sportmodelle gehören. In 215/35 R18 kommt ein vierter Fall hinzu: Dort steht neben dem K120 (133,97 Euro) zwar noch der iON evo, Hankooks Reifen für Elektrofahrzeuge – aber für 148,61 Euro, also 44,64 Euro mehr je Reifen. Auch das ist ein echtes Argument für das Auslaufmodell.

Ein zweiter Punkt gehört bei Auslaufware immer dazu: die Nachkaufbarkeit. Wer heute vier K120 montiert und in zwei Jahren einen davon nach einem Bordsteinschaden ersetzen muss, findet ihn möglicherweise nicht mehr. Bei einem Sportreifen mit ausgeprägtem Charakter ist das mehr als ein Komfortproblem, denn an einer Achse sollten Fabrikat und Profil identisch sein. Wenn Sie sich für das Auslaufmodell entscheiden, ist es deshalb sinnvoll, gleich einen kompletten Satz zu kaufen – und nicht zwei Reifen jetzt und zwei in der nächsten Saison.

Umgekehrt gilt: In 235/50 R18 ist der Ventus evo SUV K137A mit 103,93 Euro sogar 4,35 Euro günstiger als der K120 mit 108,28 Euro – hier gibt es keinen sachlichen Grund mehr für den alten Reifen. Prüfen Sie deshalb immer beides: erst im Fahrzeugschein die für Ihr Auto zugelassene Größe, dann in dieser Größe das komplette Angebot. Alle lieferbaren Ausführungen des Modells zeigt die Modellseite zum Ventus V12 evo2 K120, das aktuelle Gegenstück steht auf der Modellseite zum Ventus evo K137.

Fazit: ein guter Reifen mit einem schrumpfenden Anwendungsfall

Der Hankook Ventus V12 evo2 K120 war und ist ein solider Sportreifen. Sein Nasshaftungslabel – 15-mal Klasse A von 16 Ausführungen – ist auch 2026 vorzeigbar, und die Technik dahinter war zu ihrer Zeit ambitioniert. Was sich geändert hat, ist alles andere: Hankook führt ihn nicht mehr im Programm, sein Effizienzlabel liegt eine bis zwei Klassen hinter den aktuellen Ventus-Reifen, und in der Mehrheit der gemeinsamen Größen ist er nicht mehr der günstigere, sondern der teurere Reifen.

Damit schrumpft die Empfehlung auf einen präzisen Kern: Kaufen Sie den K120, wenn Ihre Größe zu den drei bis vier Maßen gehört, in denen es bei Hankook keine sinnvolle Alternative gibt. In allen anderen Fällen führt der Weg zum aktuellen Ventus evo K137, zum komfortableren Ventus Prime 4 oder – beim sportlichen SUV – zum Ventus S1 evo3 SUV. Und wenn Sie ohnehin gerade vergleichen: Ein Blick über die Marke hinaus lohnt sich fast immer, etwa in unserer Übersicht der PKW-Sommerreifen oder bei den Sportreifen. Wie man günstige Angebote und unbekanntere Marken richtig einschätzt, erklärt der Ratgeber Billigreifen und unbekannte Marken.

Häufige Fragen

Wird der Hankook Ventus V12 evo2 noch produziert?

Hankook führt ihn auf der deutschen Produktlinienseite der Ventus-Familie nicht mehr auf; dort stehen zehn andere Ventus-Modelle. Was im Handel angeboten wird, stammt aus vorhandenen Beständen. Für Sie bedeutet das vor allem: Verlassen Sie sich nicht darauf, denselben Reifen in zwei Jahren zum Ersetzen einer beschädigten Decke nachkaufen zu können.

Was ist der Nachfolger des Ventus V12 evo2 K120?

Eine direkte Nachfolgebezeichnung gibt es nicht, weil die V12-Schiene ausgelaufen ist. Der aktuelle sportliche Sommerreifen von Hankook ist der Ventus evo (K137), darunter steht weiterhin der Ventus S1 evo3 (K127). Wer es komfortabler und leiser mag, findet im Ventus Prime 4 (K135) die Tourenvariante.

Ist der Ventus V12 evo2 deshalb ein schlechter Reifen?

Nein. Seine Nasshaftungsklasse A in 15 von 16 Ausführungen ist auch nach heutigem Labelmaßstab ein Spitzenwert, und dafür wurde er ausgelegt. Schwächer ist er bei der Kraftstoffeffizienz, wo alle Ausführungen in den Klassen C oder E liegen. Er ist kein schlechter, sondern ein einseitiger und vor allem ein älterer Reifen.

Alle Preis-, Größen- und Labelangaben sind unsere eigene Erhebung im Sortiment von Reifentiefpreis.de mit Stand 07.09.2026 und können sich jederzeit ändern. Maßgeblich ist stets die Angabe auf der jeweiligen Produktseite.

Schlagwörter: Hankook Ventus Sommerreifen UHP-Reifen Sportreifen Kaufberatung

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