✓ Versandkostenfrei innerhalb Deutschlands ✓ 30 Tage Widerrufsrecht ✓ Seit 1997 — über 25 Jahre Erfahrung Hotline: 037329 7153-0
Sommerreifen – Ratgeber im Magazin

Pirelli P Zero: 1.131 Ausführungen, 36 Namen – so finden Sie die richtige

· 14 Min. Lesezeit · Aktualisiert am 07.09.2026
Hochleistungs-Sommerreifen auf sportlicher dunkler Alufelge auf einer Rennstrecke in der Abenddämmerung (KI-generiert, OpenAI)
Hochleistungs-Sommerreifen auf sportlicher dunkler Alufelge auf einer Rennstrecke in der Abenddämmerung (KI-generiert, OpenAI)

Ein Pirelli P Zero ist nicht einfach ein Pirelli P Zero. Wer diesen Namen in ein Suchfeld tippt, landet nicht bei einem Reifen, sondern bei einer ganzen Produktwelt: In unserem Sortiment stehen am 7. September 2026 genau 1.131 lieferbare Ausführungen, die den Namen P Zero tragen — verteilt auf 36 verschiedene Modellbezeichnungen und 31 eigene Modellseiten. Sie unterscheiden sich in Generation, Konstruktion, Fahrzeugfreigabe, Saison und Preis, und zwar erheblich: von 91,62 Euro bis 1.632,00 Euro. Dieser Beitrag ordnet das Feld — mit den echten Zahlen aus unserem Regal, den offiziellen Angaben von Pirelli und einer Kaufreihenfolge, mit der Sie in fünf Schritten bei der richtigen Ausführung landen.

Ein Name, 36 Schreibweisen: was im Regal wirklich steht

Pirelli selbst führt auf seiner Übersichtsseite zur P-Zero-Familie elf Familienmitglieder: P Zero (PZ5), P Zero (PZ4), P Zero, P Zero E, P Zero R, P Zero Corsa (PZC4), P Zero Corsa System, P Zero Rosso, P Zero MS, P Zero Winter und P Zero Winter 2. Im Handel wird daraus deutlich mehr, weil jede Fahrzeugfreigabe und jede Bauartvariante als eigene Zeile im Katalog landet. Wir kommen in unserem eigenen Bestand auf 36 Modellbezeichnungen — teils nur durch die Schreibweise getrennt (P Zero, P-Zero, PZERO, P-ZERO), teils durch echte Zusätze wie „(PZ4)", „(PZ5)", „S.C.", „L.S.", „Corsa", „Trofeo", „R", „E", „Rosso Asimmetrico" oder „Winter 2".

Die Verteilung ist dabei alles andere als gleichmäßig. Der größte einzelne Block sind mit 389 Ausführungen jene Reifen, die überhaupt kein Generationskürzel im Namen tragen — schlicht „P Zero" oder „P-Zero". Danach folgen die PZ4-Generation mit 329, die Winterlinien mit 146, die neue PZ5-Generation mit 78, der P Zero R mit 40, die Trofeo-Linien mit 33, der P Zero E mit 30 und die Corsa-Modelle mit 49. Den Rest bilden 15 Rosso, elf Asimmetrico- und Direzionale-Ausführungen und elf All Season.

Auch die Größenstruktur ist eindeutig. 20 Zoll ist mit 350 Ausführungen die häufigste Felgengröße, dahinter 19 Zoll (265), 21 Zoll (259), 22 Zoll (135), 18 Zoll (77) und 23 Zoll (34). Unterhalb von 18 Zoll wird es dagegen sehr dünn: 17 Zoll sieben Stück, 16 Zoll zwei, 15 Zoll zwei. Der P Zero ist damit im Wortsinn ein Reifen für große Räder — wer einen Kompaktwagen mit 16-Zoll-Bereifung fährt, ist in dieser Familie schlicht nicht gemeint. Der Preis-Median liegt bei 271,24 Euro je Reifen, die mittlere Hälfte des Sortiments zwischen 212,74 und 353,21 Euro.

Die neue Generation: PZ5, E, R und Trofeo RS

Am 31. März 2025 hat Pirelli die fünfte P-Zero-Generation vorgestellt. Anders als bei den Vorgängern ist das nicht ein Reifen, sondern ein Quartett mit klarer Arbeitsteilung: Der P Zero (PZ5) ist das Basismodell und Nachfolger des PZ4, der P Zero E ist auf das Gewicht und die Fahrleistungen von Elektro- und Hybridfahrzeugen ausgelegt, der P Zero R zielt auf maximale Fahrdynamik bei leistungsstarken Autos und SUV, und der P Zero Trofeo RS ist der Trackday-Reifen der Familie, der zusätzlich für die Straße homologiert ist (Pirelli-Pressemitteilung).

Pirelli nennt zur Einführung Größen von 18 bis 23 Zoll und über 50 verfügbare Produkte, gibt für die zehn Startgrößen die Nasshaftungsklasse A an und hebt für den P Zero E ein Triple-A-Rating auf dem EU-Reifenlabel sowie einen Anteil von über 55 Prozent natürlicher oder recycelter Materialien hervor. Entwickelt wurde die Generation nach Herstellerangaben mit KI-gestützten Verfahren und virtuellen Prototypentests statt ausschließlich mit realen Musterreifen.

Unser Regal bestätigt den Zuschnitt — und präzisiert ihn. Die 78 lieferbaren PZ5-Ausführungen decken 18 bis 23 Zoll ab, liegen aber deutlich im oberen Bereich: allein 25 Stück in 21 Zoll und 17 in 22 Zoll, dagegen nur sechs in 18 Zoll. Die Breiten reichen von 225 bis 325 Millimetern, die Preise von 92,14 bis 760,95 Euro bei einem Median von 308,82 Euro. Bei der Nasshaftung tragen 60 der 78 die Bestnote A, 14 die Klasse B; bei vier Einträgen fehlt ein gepflegtes Label. Die pauschale Erwartung „PZ5 heißt immer A" trägt also nicht, sobald man über die Startgrößen hinausschaut. Beim Rollwiderstand ist die Streuung noch größer: 19-mal A, 20-mal B, 27-mal C, achtmal D. Wer den günstigsten Einstieg sucht, findet ihn im Pirelli PZERO (PZ5) 225/40 R18 92Y mit dem Label C/A/70. Den gesamten Bestand der Generation zeigt die Modellseite Pirelli PZERO (PZ5), die sportlichere Auslegung finden Sie unter Pirelli PZERO R, die Rennstreckenversion unter Pirelli PZERO Trofeo RS.

PZ4, S.C. und L.S.: was die Vorgängergeneration ausmacht

Mit 329 Ausführungen ist die vierte Generation im Regal noch immer präsenter als die fünfte — das ist normal, weil Erstausrüstungsverträge über Jahre laufen und Fahrzeuge, die ab Werk auf PZ4 stehen, auch weiterhin PZ4-Ersatz brauchen. Schon 2020 hatte Pirelli gegenüber der Fachpresse klargestellt, dass die ältere P-Zero-Bauart schrittweise „vollständig durch den neuen ‚P Zero' ersetzt" werde, erkennbar an der PZ4-Kennzeichnung (Reifenpresse.de, 14.02.2020). Wer also einen Test aus jener Zeit liest, sollte prüfen, welche Bauart dort überhaupt auf der Felge war.

Innerhalb der PZ4-Welt gibt es zwei Zusätze, die im Handel dauernd für Rückfragen sorgen: S.C. und L.S. Sie stehen für Sports Cars und Luxury Saloons, also für Sportwagen einerseits und große Premiumlimousinen andererseits; die beiden Versionen unterscheiden sich in der Profilierung zur Außenschulter hin. Die Fachpresse hat dabei ausdrücklich kritisiert, dass die Hersteller diese Differenzierung auf ihren eigenen Webseiten kaum kommunizieren (Reifenpresse.de, 15.03.2023) — auf Pirellis aktueller Familienseite tauchen beide Zusätze tatsächlich nicht mehr auf. Im Regal sind sie sehr wohl vorhanden: 235 Ausführungen tragen S.C. im Modellnamen, 77 tragen L.S. Beide haben eigene Modellseiten, Pirelli P-ZERO (PZ4) S.C. und Pirelli P-Zero L.S., und beide bringen jeweils eigene Größen und eigene Label-Werte mit.

Praktisch heißt das: Der Zusatz ist kein Marketing-Anhängsel, sondern Teil der Produktidentität. Stand auf Ihrem alten Reifen ein S.C., ist die L.S.-Ausführung derselben Größe nicht automatisch derselbe Reifen — sie ist eine andere Abstimmung, die zufällig dieselbe Dimension bedient.

Die stille Mehrheit: 389 Ausführungen ohne Generationskürzel

Der größte Block im Regal trägt gar kein Kürzel. 389 Ausführungen heißen schlicht „P Zero" oder „P-Zero" — mit 236,97 Euro haben sie zugleich den niedrigsten Median aller Linien. Das ist genau der Bereich, in dem Käufer am häufigsten danebengreifen, denn hier mischen sich drei sehr verschiedene Dinge: ältere Bauarten aus der Zeit vor dem PZ4, fahrzeugspezifische Erstausrüstungsversionen, die Pirelli für einen Autohersteller aufgelegt hat, und schlicht unvollständig benannte Katalogeinträge.

Erkennbar wird der Unterschied fast immer erst an den Kürzeln daneben. In der Größe 255/35 R20 97Y etwa liegen bei uns Ausführungen mit den Flankenkürzeln J, MO, AO, ALP, JRS, F und AM4 nebeneinander — jede davon steht für eine Freigabe für eine bestimmte Fahrzeugmarke, und die Preise reichen von 156,92 bis 246,27 Euro. Wer hier nur auf den Namen „P Zero" und den Preis schaut, kauft mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Abstimmung, die für ein ganz anderes Auto entwickelt wurde. Der Kern der Sache steht in unserem Ratgeber Reifen-Herstellerkennzeichen: Was MO, Stern, AO und N0 bedeuten: Die Kennung ist das einzige verlässliche Erkennungszeichen dafür, dass die Werksabstimmung Ihres Fahrzeugs vorliegt.

163 Kürzel auf der Flanke — und welche davon zählen

Auf den Flanken unserer 1.131 P-Zero-Ausführungen stehen zusammengenommen 163 verschiedene Kürzel. Nur 70 Artikel tragen überhaupt keines. Die Masse verteilt sich auf drei Gruppen, die man auseinanderhalten sollte, weil sie völlig unterschiedliche Dinge bedeuten.

Die erste Gruppe ist technisch: 575 Ausführungen tragen ein MFS, also eine Felgenschutzleiste, die den Felgenrand vor Bordsteinkontakt schützt — was das genau leistet, erklärt der Beitrag Felgenschutzrippe: FR, MFS und was sie wirklich bringt. 98 Ausführungen sind als Notlaufreifen ausgewiesen; wie sich das im Alltag anfühlt und was es kostet, steht in Runflat-Reifen: Wie Notlaufreifen funktionieren. 37 tragen Pirellis Elect-Kennung für Elektro- und Plug-in-Hybridfahrzeuge, 36 einen Geräuschabsorber (PNCS), und genau ein einziger Artikel ist mit Seal-Technologie ausgewiesen — das Thema selbstdichtender Reifen behandeln wir gesondert in Selbstdichtende Reifen.

Die zweite Gruppe sind die Fahrzeugfreigaben. Gezählt nach Autohersteller führen BMW und Mini mit 198 Ausführungen (Stern beziehungsweise I-Stern), gefolgt von Mercedes-Benz und AMG mit 172 (MO, MO1, MOE, MO-S), Porsche mit 141 N-Kennungen, Audi mit 45, Volvo und Polestar mit 35, Maserati mit 24, Tesla mit 23, Alpina mit 15, Alfa Romeo mit zwölf und Jaguar Land Rover mit neun. Der P Zero ist damit vor allem eines: ein Erstausrüstungsreifen. Das ist kein Zufall, sondern Geschäftsmodell — und der Grund, warum es diese Namensvielfalt überhaupt gibt.

Die dritte Gruppe ist der lange Schwanz aus Kürzeln für einzelne Fahrzeugserien und Sonderfreigaben, der sich ohne Herstellerunterlagen nicht mehr sinnvoll auflösen lässt. Für den Kauf ist das kein Problem, solange Sie sich an eine Regel halten: Vergleichen Sie das Kürzel auf Ihrem abgefahrenen Reifen mit dem im Artikeltext — steht dort dasselbe, passt die Abstimmung. Einen vollständigen Überblick über alles, was sonst noch auf der Seitenwand steht, gibt Reifenflanke entschlüsseln.

Was das EU-Label über den P Zero verrät

Die verbreitete Faustformel lautet: Sportreifen sind gut bei Nässe und schlecht beim Verbrauch. Der erste Teil stimmt. Rechnet man die 44 Ausführungen heraus, die im Katalog noch den Platzhalterwert E/E/79 tragen (das sind Einträge ohne gepflegtes Label, kein Messergebnis), bleiben 1.087 Ausführungen mit belastbaren Werten — und davon erreichen 617 die Nasshaftungsklasse A, also 56,8 Prozent. Weitere 437 liegen bei B. Nur 33 Ausführungen fallen auf C oder schlechter. Für eine Familie mit derart breitem Größenspektrum ist das ein starker Wert.

Der zweite Teil der Faustformel ist dagegen zu grob. Beim Rollwiderstand ist C mit 405 Ausführungen zwar die häufigste Klasse, aber 129 Ausführungen erreichen A und 220 die Klasse B; am anderen Ende stehen 88-mal D und 245-mal E. Der P Zero ist beim Verbrauch also nicht pauschal schwach, sondern extrem gespreizt — was fast immer an der konkreten Größe und an der Fahrzeugfreigabe hängt, nicht am Modellnamen. Besonders deutlich wird das bei der Kombination beider Bestnoten: 59 Ausführungen tragen A beim Rollwiderstand und A bei der Nasshaftung zugleich, und 26 davon tragen den Namen P Zero E. Ein Beispiel ist der Pirelli PZERO E 255/50 R20 109W mit Polestar-Freigabe und dem Label A/A/70. Beim Geräusch bewegt sich die ganze Familie zwischen 67 und 75 Dezibel bei einem Median von 71.

Zwei Dinge sollten Sie beim Label trotzdem im Kopf behalten. Erstens gilt es immer nur für genau die Ausführung, auf der es steht — warum derselbe Reifenname sehr unterschiedliche Labelwerte tragen kann, zeigt EU-Label: gleicher Reifenname, andere Werte. Zweitens misst das Label nur drei Eigenschaften; Trockenbremsweg, Lenkpräzision und Verschleiß stehen nicht darauf. Wie das Label zu lesen ist, erklärt der EU-Reifenlabel-Ratgeber.

Der Praxisfall: 17 P Zero in einer einzigen Größe

Wie sich das alles im Kaufalltag anfühlt, zeigt am besten die Größe 275/35 R21 103Y — bei uns die P-Zero-Größe mit den meisten Ausführungen überhaupt. Dort stehen 17 verschiedene P Zero nebeneinander, von 269,89 bis 586,10 Euro. Darunter sind zwei Ausführungen mit Porsche-Freigabe (N0 und N1), sieben PZ4 in den Varianten S.C. und Standard, zwei PZ5, ein PZERO R, zwei Corsa (PZC4) und ein L.S. mit Audi-Kennung und Geräuschabsorber. Die EU-Labelwerte reichen bei der Effizienz von B bis E, bei der Nasshaftung von A bis B, beim Geräusch von 70 bis 73 Dezibel.

Das ist der Punkt, an dem der Modellname allein wertlos wird. Zwischen dem günstigsten und dem teuersten Reifen dieser Liste liegen 316 Euro pro Stück, also mehr als 1.200 Euro für einen Satz — und der teuerste ist keineswegs automatisch der beste für Ihr Auto. Die richtige Reihenfolge lautet deshalb immer: erst Größe und Tragfähigkeit, dann Fahrzeugfreigabe, dann Generation, dann Label, dann Preis. Wer keine Werksfreigabe braucht, kann die Preisfrage in dieser Größe völlig anders beantworten als jemand, der eine bestimmte Kennung ersetzen muss. Alle lieferbaren Reifen dieser Dimension finden Sie auf der Größenseite 275/35 R21.

Winter und All Season tragen denselben Namen

Ein Missverständnis räumen wir an dieser Stelle aus, weil es im September besonders teuer werden kann: Der Name P Zero steht nicht nur für Sommerreifen. 146 der 1.131 Ausführungen sind Winterreifen — 82 unter dem Namen Pzero Winter, 62 als P Zero Winter 2, dazu zwei Sonderausführungen. Der Median liegt hier bei 292,58 Euro, das Größenspektrum reicht von 18 bis 23 Zoll. Hinzu kommen elf Ausführungen des Pzero All Season.

Die Sommerversionen sind davon strikt zu trennen: Ein P Zero (PZ5), ein PZ4 oder ein Trofeo hat auf winterlicher Fahrbahn nichts verloren, weil ihm sowohl die Gummimischung für niedrige Temperaturen als auch das Alpine-Symbol fehlt. Wer die Wintervariante sucht, findet sie unter Pirelli Pzero Winter und Pirelli P Zero Winter 2 — zum Beispiel den Pirelli Pzero Winter 235/45 R20 100H mit dem Label B/A/72. Der übrige Wintermarkt für große Räder steht in der Kategorie PKW-Winterreifen.

Für wen sich der P Zero lohnt — und für wen nicht

Der P Zero ist die richtige Wahl, wenn Ihr Fahrzeug für diese Reifenklasse gebaut wurde: sportliche Limousinen, Coupés, leistungsstarke SUV und Fahrzeuge mit Werksbereifung von Pirelli, in aller Regel ab 18 Zoll aufwärts. Besonders eindeutig ist der Fall bei einer vorhandenen Erstausrüstungskennung — dann ist die passende P-Zero-Variante schlicht der Reifen, mit dem das Fahrwerk Ihres Autos abgestimmt wurde. Für Elektrofahrzeuge lohnt der Blick auf den P Zero E, dessen Auslegung genau auf das Mehrgewicht und das sofort anliegende Drehmoment zielt; die Grundlagen dazu stehen in E-Auto-Reifen: Worauf Sie achten sollten.

Nicht sinnvoll ist der P Zero dagegen für Fahrzeuge, deren Einsatzprofil hauptsächlich Stadt, Pendelstrecke und Autobahnrichtgeschwindigkeit heißt — und erst recht nicht als Statuskauf auf einem Auto, das die Reserven nie abruft. Der Aufpreis gegenüber einem guten Komfort- oder Effizienzreifen ist erheblich, und der Gegenwert liegt in Bereichen, die im Alltag selten erreicht werden. Ob sich Premium überhaupt rechnet, diskutiert Premium- oder Budget-Sommerreifen; die Abgrenzung zu Semislicks und echten Trackday-Reifen erklärt Sportreifen und Semislicks. Wer den P Zero gegen einen direkten Wettbewerber halten möchte, findet im Continental PremiumContact 7 und im Continental SportContact 7 zwei naheliegende Vergleiche, und wer wissen will, wie Pirelli im Markengefüge einzuordnen ist, liest Reifenmarken: Wer gehört zu wem?.

In fünf Schritten zur richtigen Ausführung

Damit aus 1.131 Ausführungen eine Entscheidung wird, hilft eine feste Reihenfolge — jeder Schritt reduziert die Auswahl, bevor der nächste überhaupt eine Rolle spielt.

  1. Größe und Kennung ablesen. Reifenbreite, Querschnitt, Zoll sowie Last- und Geschwindigkeitsindex stehen auf dem alten Reifen und in der Zulassungsbescheinigung Teil I.
  2. Auf Erstausrüstungskürzel prüfen. Steht neben der Größe ein Stern, MO, AO, N0 oder ein ähnliches Zeichen, notieren Sie es — es entscheidet über die Variante.
  3. Generation festlegen. PZ5 ist die aktuelle Bauart, PZ4 die weit verbreitete Vorgängergeneration, ein Name ohne Kürzel kann beides oder Älteres bedeuten.
  4. Ausrichtung wählen. Basis (PZ5), Elektro (E), maximale Dynamik (R), Rennstrecke (Trofeo RS) oder Winter — das ist die eigentliche Produktentscheidung.
  5. Erst jetzt Label und Preis vergleichen — und zwar ausschließlich innerhalb der Ausführungen, die die Schritte 1 bis 4 übrig gelassen haben.

Wer diese Reihenfolge einhält, landet ohne Umweg bei einer Handvoll passender Artikel statt bei 1.131. Den kompletten Bestand der Familie zeigt die Modellseite Pirelli P Zero; breiter suchen lässt sich in den Kategorien Sportreifen und PKW-Sommerreifen.

Häufige Fragen zum Pirelli P Zero

Was ist der Unterschied zwischen P Zero PZ4 und PZ5?

PZ4 und PZ5 bezeichnen die vierte und die fünfte Generation des P Zero. Pirelli hat den PZ5 am 31. März 2025 vorgestellt; er ist der Nachfolger des PZ4 und Teil eines Quartetts aus PZ5, P Zero E, P Zero R und P Zero Trofeo RS. Beide Generationen sind lieferbar — in unserem Sortiment stehen aktuell 329 PZ4- und 78 PZ5-Ausführungen, weil Fahrzeuge mit PZ4-Erstausrüstung weiterhin passenden Ersatz benötigen.

Wofür stehen S.C. und L.S. beim P Zero?

S.C. steht für Sports Cars, L.S. für Luxury Saloons. Die beiden PZ4-Ausführungen unterscheiden sich in der Profilierung zur Außenschulter hin und sind für unterschiedliche Fahrzeugtypen ausgelegt. In unserem Sortiment tragen 235 Ausführungen den Zusatz S.C. und 77 den Zusatz L.S. Wenn auf Ihrem bisherigen Reifen einer der beiden Zusätze steht, sollten Sie ihn beim Nachkauf übernehmen.

Gibt es den P Zero auch als Winterreifen?

Ja. 146 der 1.131 lieferbaren P-Zero-Ausführungen sind Winterreifen, verteilt auf Pzero Winter und P Zero Winter 2, dazu kommen elf Ausführungen des Pzero All Season. Die Sommerversionen — also PZ4, PZ5, R, E, Corsa und Trofeo — sind für winterliche Bedingungen dagegen nicht geeignet und tragen kein Alpine-Symbol.


Sortimentszahlen aus unserem eigenen Produktkatalog, Stand 7. September 2026 (1.131 lieferbare Pirelli-Ausführungen mit „P Zero" im Modellnamen). Herstellerangaben: Pirelli — P-Zero-Familie und Pirelli — Launch der fünften Generation. Fachpresse: Reifenpresse.de vom 14.02.2020 und Reifenpresse.de vom 15.03.2023. Preise und Label-Werte ändern sich täglich; maßgeblich ist die jeweilige Artikelseite.

Schlagwörter: Pirelli P Zero Sommerreifen UHP-Reifen Erstausrüstung EU-Reifenlabel

Das könnte Sie auch interessieren