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Branche & Markt – Ratgeber im Magazin

Reifenmarkt-Wochenrückblick KW 38/2026: Ein Test in zwei Heften, sechs SUV-Winterreifen und Contis Plan für große Räder

· 12 Min. Lesezeit · Aktualisiert am 22.09.2026
Nasshandling-Kurs auf einem Reifentestgelände bei Flutlicht (KI-generiert, OpenAI)
Nasshandling-Kurs auf einem Reifentestgelände bei Flutlicht (KI-generiert, OpenAI)

Die Kalenderwoche 38 lief vom 14. bis zum 20. September 2026, und sie stand im Zeichen zweier Schauplätze: der Testredaktionen und der Messehallen in Hannover. Wir haben das Tagesarchiv der Fachpresse ausgezählt und kommen von Montag bis Freitag auf 43 Meldungen, am Samstag und Sonntag erschien keine einzige – dasselbe reine Werktagsmuster wie in den Wochen zuvor. Inhaltlich war es keine Woche der großen Schlagzeilen, sondern eine der Wiederholungen und Fortsetzungen: ein Ganzjahrestest, der in zwei Zeitschriften identisch erschien, ein dritter Testsieg desselben Herstellers in Folge, ein Wintertest aus Italien und ein Hersteller, der seine Größenstrategie für die nächsten anderthalb Jahre offenlegt. Dazu kam die IAA Transportation. Wir ordnen die Woche entlang dieser Linien; jeder Punkt ist über die verlinkte Quelle belegt, und wo der frei zugängliche Teil einer Meldung etwas nicht hergibt, sagen wir das ausdrücklich. Den Rückblick auf die Vorwoche finden Sie hier.

Ein Ganzjahrestest, zwei Zeitschriften – und ein Reifen mit falschem Namen

Die Motorpresse Stuttgart hat in dieser Woche gleich zwei Nachträge zu ihrem Allwettertest geliefert. Der Ausgangspunkt lag noch in der Vorwoche: Für Heft 20/2026 hatte auto motor und sport neun Ganzjahresreifen in der Kleinwagendimension 195/55 R16 geprüft, alle erreichten mindestens die Note gut, die Bestnote überragend vergab die Redaktion aber an keinen einzigen – nachzulesen in unserer Auswertung des Ganzjahrestests in der Kleinwagengröße. Am Donnerstag erschien nun Heft 21/2026 des Schwestertitels Auto Straßenverkehr mit einem eigenen Ganzjahresreifentest – und der ist mit dem vorangegangenen identisch. Keine zusätzliche Wertungskategorie, keine abweichende Gewichtung der vier Kapitel Schnee, Nässe, Trockenheit und Umwelteigenschaften, dieselben neun Probanden (Reifenpresse.de zum Ganzjahresreifentest von Auto Straßenverkehr, 17.09.2026).

Das ist in diesem Verlag nicht selbstverständlich und deshalb erwähnenswert. Üblich ist dort, dass die Fahrversuche eine gemeinsame Basis bilden, die einzelnen Magazine sie aber unterschiedlich gewichten oder um Teildisziplinen ergänzen. Beim Wintertest des Vorjahres etwa kam bei Auto Straßenverkehr nur eine Preiswertung hinzu – das reichte bereits für einen Platztausch an der Spitze und für eine um eine Stufe schlechtere Gesamtnote des Spitzenduos. Für Sie als Leser heißt das: Zwei Testberichte in zwei Heften sind nicht automatisch zwei unabhängige Belege. Wer Ranglisten vergleicht, sollte zuerst prüfen, ob dahinter zwei Messreihen stecken oder nur zwei Auswertungen derselben. Wie stark allein die Gewichtung das Ergebnis dreht, haben wir an sechs Prüforganisationen durchgerechnet: Sechs Reifentester, vier Messreihen und je nach Gewichtung ein anderer Sieger.

Der zweite Nachtrag betrifft einen Namen. In der Ergebnisliste von auto motor und sport stand der Falken Euroall Season AS210 – ein Profil, das vor rund acht Jahren erstmals vorgestellt wurde, obwohl die Marke vor Jahresfrist einen Nachfolger eingeführt hat. Dass hier tatsächlich der Nachfolger AS220 angetreten war, hat Thiemo Fleck, Gesamtleiter Reifentest Pkw und Light Truck bei der Auto-Motor-und-Sport-Gruppe, gegenüber der NEUE REIFENZEITUNG bestätigt; die Fachzeitschrift hat ihre eigene Bildunterschrift daraufhin korrigiert (Reifenpresse.de zur Verwechslung im AMS-Ganzjahrestest, 15.09.2026). Nebenbei fiel auf, dass weder Goodyear noch Michelin in diesem Vergleich vertreten waren.

Die Verwechslung ist mehr als eine Fußnote, denn die beiden Reifen sind nicht gleich. In der getesteten Größe stehen bei uns beide nebeneinander: der Falken EuroAllseason AS210 195/55 R16 87V für 84,76 Euro mit dem Etikett D/B/69 dB und der Falken Euroall Season AS220 195/55 R16 91V für 87,65 Euro mit C/B/68 dB. Eine Effizienzklasse, ein Dezibel und ein höherer Tragfähigkeitsindex trennen sie – wer nach einem Testergebnis kauft, sollte also genau auf die Ziffer hinter dem Kürzel AS schauen. Wie die Marke insgesamt aufgestellt ist, steht im Markencheck zu Falken. In dieser Größe sind bei uns insgesamt 138 Ganzjahresreifen lieferbar, von 43,04 Euro bis 205,12 Euro, der Medianpreis liegt bei 82,32 Euro.

Dritter Testsieg in Folge – und diesmal für das Wohnmobil

Am Dienstag legte Promobil den dritten Reifentest der Motorpresse Stuttgart binnen kurzer Zeit vor. Das Reisemobilmagazin hat für Ausgabe 10/2026 sechs Allwetterprofile in der Transporterdimension 225/75 R16C 121/120R geprüft. Nach dem Ganzjahrestest von auto motor und sport und dem Wintertest von sport auto ist das der dritte Produktvergleich des Verlages in Folge – und laut Fachpresse fährt derselbe Hersteller mit einem Produkt seiner Hauptmarke zum dritten Mal nacheinander auf Platz eins (Reifenpresse.de zum Promobil-Reifentest, 15.09.2026). Welches Modell das ist, nennt der frei zugängliche Teil der Meldung nicht – wir tragen es nach, sobald es belegbar ist, und raten hier bewusst nicht.

Interessanter als der Name ist ohnehin die Dimension. 225/75 R16 C ist die klassische Wohnmobilgröße auf Basis von Ducato, Boxer und Jumper, und sie ist im Ganzjahresbereich erstaunlich gut besetzt: 59 Ausführungen von 43 Marken stehen bei uns in dieser Größe als Allwetterreifen bereit, die Spanne reicht von 78,92 Euro bis 247,08 Euro, der Median liegt bei 143,45 Euro. Das ist mehr als das Anderthalbfache des Medians in der Pkw-Kleinwagengröße – C-Reifen tragen deutlich mehr Last und kosten entsprechend. Welche Bauformen es in dieser Größe gibt und worauf es beim Kastenwagen ankommt, steht in unserem Beitrag zu Reifen in 225/75 R16 C; warum am Reisemobil zusätzlich die Kennung CP eine Rolle spielt, erklären wir unter Wohnmobilreifen und die CP-Kennung. Die gesamte Auswahl finden Sie bei den Ganzjahresreifen für Transporter.

Sechs Winterreifen für den SUV: Al Volante prüft 235/60 R18

Am Freitag kam der einzige reine Wintertest der Woche, und zwar aus Italien. Das Automagazin Al Volante hat sechs Winterreifen der SUV-Dimension 235/60 R18 in den Geschwindigkeitsvarianten H und V auf einem Alfa Romeo Stelvio geprüft, unter winterlichen sowie unter nassen und trockenen Bedingungen. Neben fünf etablierten Premiummarken trat mit dem Dynamo Winter Sport auch ein günstiges Modell aus chinesischer Fertigung an, dem die Tester trotz einiger Schwächen eine akzeptable Leistung bescheinigten; an der Spitze lieferten sich laut Bericht Pirelli und Goodyear ein Kopf-an-Kopf-Rennen (Reifenpresse.de zum Al-Volante-Winterreifentest, 18.09.2026).

Ein Blick ins eigene Regal zeigt, warum gerade diese Größe einen Test verdient hat. In 235/60 R18 sind bei uns 118 Winterreifen von 59 Marken lieferbar, der Medianpreis beträgt 122,50 Euro. Von diesen 118 Ausführungen tragen aber nur zehn die Nasshaftungsklasse A – das sind keine neun Prozent. In der Pkw-Kompaktklasse ist dieser Anteil deutlich höher; in den schweren SUV-Dimensionen mit hohem Tragfähigkeitsindex wird die Bestnote beim Nassbremsen spürbar seltener erreicht. Von den beiden Marken an der Testspitze steht der Pirelli Scorpion Winter 3 235/60 R18 107V mit 147,89 Euro und dem Etikett C/A/71 dB in dieser Auswahl, der Goodyear UltraGrip Performance 3 kommt in derselben Größe auf 148,43 Euro bei C/B/72 dB. Der Michelin Alpin 7 235/60 R18 107H liegt mit 157,96 Euro und B/B/71 dB knapp darüber. Den Dynamo Winter Sport führen wir in dieser Größe nicht – wie Sie eine Marke einschätzen, zu der es kaum Testergebnisse gibt, haben wir in 72 Marken im Regal, zehn mit Testergebnis beschrieben. Und weil beim Filtern nach Fahrzeugklasse regelmäßig die halbe Auswahl verschwindet, lohnt vorher ein Blick in Winterreifen fürs SUV.

Continental kündigt über 650 neue Größen für große Räder an

Die strategisch interessanteste Meldung der Woche kam am Freitag. Continental will sein Portfolio an Ultra-High-Performance-Reifen weiter ausbauen und bis Ende 2027 über alle Produktlinien hinweg mehr als 650 neue Reifendimensionen auf den Markt bringen, sowohl für die Erstausrüstung als auch für den Ersatzmarkt. Als UHP gelten beim Hersteller Reifen ab 18 Zoll Felgendurchmesser. Begründet wird der Schritt mit der wachsenden Nachfrage nach Reifen für schwerere, stärkere und größere Fahrzeuge sowie für elektrifizierte Antriebe. Die dazu genannten Zahlen zeigen, wie weit die Verschiebung schon gediehen ist: Der UHP-Anteil am weltweiten Pkw-Reifenumsatz stieg über alle Konzernmarken hinweg von 41 Prozent im Jahr 2020 auf 55 Prozent im Jahr 2025, für die Marke Continental allein von rund 49 auf etwa 62 Prozent. Regional fällt das Bild dabei sehr unterschiedlich aus – Asien-Pazifik 70 Prozent, Amerika 66 Prozent, EMEA mit Europa, Nahost und Afrika dagegen 43 Prozent (Reifenpresse.de zur UHP-Strategie von Continental, 18.09.2026).

Wir haben die Probe aufs Exempel im eigenen Katalog gemacht. Von den 3.082 Continental-Ausführungen, die bei uns für Pkw, SUV und Transporter lieferbar sind, haben 1.916 einen Felgendurchmesser ab 18 Zoll – das sind 62,2 Prozent. Über das gesamte Reifenregal aller Marken hinweg liegt derselbe Anteil bei 45,1 Prozent von 48.438 Ausführungen. Wichtig zur Einordnung: Unsere Zahl ist ein Sortimentsanteil, die des Herstellers ein Umsatzanteil. Das sind zwei verschiedene Größen, und weil große Reifen teurer sind, müsste der Umsatzanteil rechnerisch ohnehin über dem Sortimentsanteil liegen – die beiden Werte sind also nicht direkt vergleichbar. Die Richtung ist dennoch dieselbe: Continental ist im Regal deutlich stärker auf große Durchmesser ausgerichtet als der Markt insgesamt. Was diese Reifenklasse technisch ausmacht und für wen sie sich lohnt, steht in unserem Beitrag zu Sportreifen und Semislicks.

Was auf der IAA Transportation in Hannover zu sehen war

Die Nutzfahrzeugmesse lief vom 15. bis zum 20. September 2026 in Hannover und damit exakt in dieser Kalenderwoche (Termin und Programm beim Veranstalter). Für Endkundinnen und Endkunden ist sie keine Einkaufsveranstaltung, wohl aber ein Frühindikator: Was dort steht, kommt oft ein halbes Jahr später in den Werkstätten an. Aus Reifensicht waren zwei Auftritte bemerkenswert. Michelin zeigte einen Busreifen der Dimension 275/70 R22,5, der zu 70 Prozent aus erneuerbaren und recycelten Materialien besteht und den der Hersteller als weiteren Meilenstein auf dem Weg zum vollständig nachhaltigen Reifen bezeichnet; bis 2030 strebt das Unternehmen über das gesamte Portfolio einen Durchschnitt von 40 Prozent an, bis 2050 sollen es 100 Prozent sein (Reifenpresse.de zum Michelin-Busreifen, 17.09.2026). Daneben stellte Michelin einen Vollautomaten für das Nachschneiden von Lkw-Reifen vor – ein Verfahren, das im Pkw-Bereich nicht zulässig ist, im Nutzfahrzeug aber zum Alltag gehört und das wir unter Nachschneiden von Lkw-Reifen erklärt haben.

Hankook nutzte die Messe für gleich mehrere Premieren. Der Hersteller feierte die Rückkehr in die europäische Lkw-Erstausrüstung und zeigte den ersten Vorserien-Lkw-Reifen aus ungarischer Produktion. Dazu kamen drei Neuvorstellungen: eine neu entwickelte Winterreifengeneration mit dem Smart Control AW53 für die Lenkachse und dem Smart Control DW53 für die Antriebsachse, die die bisherigen Modelle AW02 und DW07 ablösen sollen, sowie die Weltpremiere des Trailerreifens Smart Flex TH51 (Reifenpresse.de zu den Hankook-Premieren, 16.09.2026). Für den Pkw-Markt ändert das nichts, für die Beurteilung der Marke schon: Wer in die Lkw-Erstausrüstung zurückkehrt, hat die Freigabeprozesse der Fahrzeughersteller erneut durchlaufen.

Kurz notiert: drei stille Premieren, ein Ersatzstoff und ein Prüfsiegel

Pirelli hat zur laufenden Saison gleich drei neue Profile eingeführt, ohne sie groß anzukündigen – den Scorpion Winter 3 für SUV, den Powergy 2 Winter und den Powergy 2 All Season (Reifenpresse.de zur Pirelli-Produktoffensive, 14.09.2026). Alle drei stehen bei uns bereits im Regal, mit 23, 24 und 24 Ausführungen. Was sie gegenüber ihren Vorgängern auf dem Etikett und beim Preis wirklich verändern, haben wir in einem eigenen Datencheck zu den drei neuen Pirelli-Profilen durchgerechnet, deshalb hier nur der Hinweis.

Der Chemiekonzern Lanxess hat mit Vulkanox 4060 ein neues Alterungsschutzmittel für die Reifenindustrie vorgestellt, das den bislang nahezu überall eingesetzten Stoff 6PPD ersetzen soll. Die chemische Bezeichnung lautet CCPD; in Umweltstudien zum Abbauprodukt CCPD-Chinon wurden nach Unternehmensangaben an Silberlachsen bis zur Löslichkeitsgrenze keine akuten Effekte beobachtet, und die EU-REACH-Registrierung ist abgeschlossen (Reifenpresse.de zum 6PPD-Ersatz, 14.09.2026). Warum dieser Stoff überhaupt in fast jedem Reifen steckt und was an ihm kritisiert wird, steht in unserem Beitrag zu 6PPD und seinem Nachfolger.

Sailun meldete am Dienstag eine TÜV-Süd-Zertifizierung für den Winterreifen Ice Blazer Alpine2 (Reifenpresse.de zur Sailun-Zertifizierung, 15.09.2026). Der entscheidende Halbsatz der Mitteilung ist leicht zu überlesen: Die Prüforganisation hat das Zertifikat für die Größe 205/55 R16 94H XL erteilt – also für genau eine Ausführung, nicht für die ganze Baureihe. Bei uns umfasst diese Baureihe 27 Ausführungen von 35,95 Euro bis 67,45 Euro; die zertifizierte Größe ist als Sailun Ice Blazer Alpine2 205/55 R16 94H für 59,22 Euro mit dem Etikett C/A/68 dB gelistet. Ein Prüfsiegel ist damit eine belastbare Aussage über den geprüften Reifen und keine über sein gesamtes Größenspektrum.

Was Sie aus dieser Woche mitnehmen

Drei praktische Schlüsse bleiben. Erstens: Zählen Sie Testberichte nicht doppelt. Der Ganzjahrestest dieser Woche ist derselbe wie der der Vorwoche, nur in einem anderen Heft. Zwei Titel bedeuten nicht zwei unabhängige Bestätigungen – und wenn ein Verlag seine Messreihen doch unterschiedlich gewichtet, kann bereits eine zusätzliche Preiswertung die Rangfolge drehen. Zweitens: Achten Sie auf die Ziffer hinter dem Modellnamen. Die Verwechslung von AS210 und AS220 ist genau der Fehler, der auch beim Nachkaufen passiert. Zwischen zwei Generationen desselben Profils liegt in unserem Beispiel eine ganze Effizienzklasse, und der Preisunterschied von knapp drei Euro sagt darüber nichts aus. Ein Blick auf das Etikett der konkreten Ausführung klärt das in Sekunden.

Drittens: Lesen Sie Zertifikate und Testsiege immer zusammen mit der Größe, für die sie gelten. Das Sailun-Zertifikat betrifft eine einzelne Dimension, der Al-Volante-Test eine SUV-Größe, in der wir von 118 Winterreifen nur zehn mit Nasshaftung A führen. Und Continentals Ankündigung von 650 neuen Dimensionen bis Ende 2027 zeigt, wohin sich das Angebot bewegt: zu größeren Durchmessern. Wer heute mit 16 oder 17 Zoll unterwegs ist, profitiert davon wenig – wer bei der nächsten Neuanschaffung zwischen zwei Radgrößen wählen kann, sollte wissen, dass der größere Satz auf Dauer der teurere bleibt. Die aktuelle Auswahl für die Umrüstsaison finden Sie bei den Ganzjahresreifen für den Pkw.

Häufige Fragen

Warum erscheint derselbe Reifentest in zwei verschiedenen Zeitschriften?

Weil mehrere Magazine desselben Verlages auf eine gemeinsame Messreihe zugreifen. Meist gewichten sie die Ergebnisse unterschiedlich oder ergänzen eine eigene Kategorie, sodass sich die Rangfolge verschiebt. In diesem Fall waren Test und Auswertung ausnahmsweise völlig identisch. Prüfen Sie deshalb, ob hinter zwei Berichten wirklich zwei Fahrversuche stecken.

Was bedeutet die Abkürzung UHP bei einem Reifen?

UHP steht für Ultra High Performance. Eine gesetzliche Definition gibt es nicht; Continental fasst darunter alle Reifen ab 18 Zoll Felgendurchmesser. Gemeint sind Reifen für schnellere, schwerere und stärker motorisierte Fahrzeuge, die entsprechend höhere Geschwindigkeitsindizes und steifere Konstruktionen mitbringen.

Gilt ein TÜV-Zertifikat für alle Größen eines Reifenmodells?

Nein. Geprüft wird ein konkreter Reifen in einer konkreten Dimension, und genau dafür gilt das Zertifikat. Andere Größen derselben Baureihe können sich in Mischung, Karkasse und EU-Etikett unterscheiden. Verlassen Sie sich deshalb auf die Angaben der Ausführung, die Sie tatsächlich kaufen.

Schlagwörter: Wochenrückblick Reifenmarkt Reifentests Ganzjahresreifen Winterreifen IAA Transportation

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