Pirelli Scorpion Zero Asimmetrico: Der 21-Zöller kostet weniger als der 19er
Zwölf Größen, ein Name, und zwischen der günstigsten und der teuersten liegt der Faktor drei: Der Pirelli Scorpion Zero Asimmetrico ist einer der Reifen, bei denen die Größe fast nichts darüber verrät, was Sie am Ende bezahlen und welche Qualität Sie bekommen. Der breiteste 21-Zöller im Regal kostet weniger als der schmalste 19-Zöller, drei Größen tragen die schlechteste Effizienzklasse, drei andere die beste des Modells.
Genau das macht den Reifen zu einem lehrreichen Fall. Ein Profilname ist im Reifenhandel keine Zusage über eine bestimmte Qualität, sondern nur die Beschreibung eines Laufflächenmusters. Was tatsächlich an Ihrem Fahrzeug landet, entscheidet die konkrete Ausführung mit ihrer Größe, ihrem Last- und Geschwindigkeitsindex und ihrer Herstellerfreigabe. Bei einem Modell, das seit über fünfzehn Jahren im Programm ist, stehen davon mehrere Generationen gleichzeitig im Regal.
Für diesen Ratgeber haben wir jede einzelne Ausführung des Reifens aus unserem eigenen Bestand ausgelesen: Preis, EU-Label, Last- und Geschwindigkeitsindex, Herstellerfreigabe und den Zeitpunkt, seit dem die jeweilige Größe bei uns gelistet ist. Das Ergebnis ordnet den Reifen deutlich anders ein, als es die Modellbeschreibung vermuten lässt. Alle Zahlen im Beitrag: Stand 6. September 2026, geprüfte Werte aus unserem Sortiment.
Zwölf Größen im Regal, und die Preisleiter steht kopf
Aktuell führen wir den Scorpion Zero Asimmetrico in zwölf Ausführungen, von 235/45 R19 bis 285/35 R24. Alle zwölf sind lieferbar, alle laufen bei uns unter Offroadreifen-Sommerreifen. Die Spanne reicht von 133,40 Euro für die 235/55 R19 105W bis 438,01 Euro für die 285/35 R24 108W. Das ist der Faktor 3,3 innerhalb desselben Profils.
So sieht die vollständige Preisleiter aus, aufsteigend sortiert und jeweils mit dem EU-Label aus Kraftstoffeffizienz, Nasshaftung und Rollgeräusch:
- 235/55 R19 105W – 133,40 Euro, B/C, 72 dB
- 255/50 R19 107Y – 165,40 Euro, C/C, 72 dB
- 285/45 R21 113W – 170,93 Euro, B/B, 70 dB
- 275/45 R20 110H – 171,24 Euro, C/C, 72 dB
- 245/45 R20 103W – 203,07 Euro, B/B, 72 dB
- 255/45 R20 105V – 211,07 Euro, E/B, 72 dB
- 235/45 R19 99V – 217,24 Euro, E/C, 72 dB
- 275/50 R20 113W – 218,48 Euro, B/B, 69 dB
- 265/40 R22 106Y – 230,56 Euro, B/B, 72 dB
- 265/45 R21 104W – 253,08 Euro, C/B, 72 dB
- 295/40 R22 112W – 292,28 Euro, B/B, 71 dB
- 285/35 R24 108W – 438,01 Euro, E/C, 74 dB
Der interessante Teil beginnt in der Mitte. Die Größe 285/45 R21 113W kostet 170,93 Euro je Reifen. Die deutlich schmalere und kleinere 235/45 R19 99V kostet 217,24 Euro. Der 285 Millimeter breite 21-Zöller ist also 46,31 Euro günstiger als der 235 Millimeter breite 19-Zöller, aufs Set gerechnet ein Unterschied von rund 185 Euro zugunsten des größeren Reifens.
Ein Blick in die Preisaufzeichnung erklärt, warum das gerade jetzt so ist. Der 285/45 R21 steht mit 170,93 Euro exakt auf seinem Tiefstpreis; sein aufgezeichneter Höchstwert lag bei 351,40 Euro, er notiert also gut die Hälfte unter seinem eigenen Spitzenwert. Der 235/45 R19 steht dagegen mit 217,24 Euro dicht unter seinem Höchstwert von 234,92 Euro und rund 82 Euro über seinem eigenen Tiefstpreis von 135,60 Euro. Zwei Größen desselben Reifens, zur selben Stunde, an entgegengesetzten Enden ihrer eigenen Preisgeschichte.
Daraus folgt eine sehr praktische Regel: Wenn Ihr Fahrzeug für mehr als eine Reifengröße freigegeben ist, lohnt der Vergleich innerhalb desselben Modells. Welche Größen für Ihr Auto zulässig sind, steht in den Fahrzeugpapieren; wie Sie das nachlesen, erklären wir im Ratgeber Reifengröße im Fahrzeugschein und in der CoC-Bescheinigung. Dass die flachere Flanke systematisch teurer wird, haben wir übrigens für das gesamte Sortiment nachgerechnet: Was der Querschnitt Ihres Reifens wirklich kostet.
Vier Listungsjahrgänge, und das EU-Label folgt dem Alter
Sortiert man die zwölf Ausführungen nicht nach Größe, sondern nach dem Zeitpunkt, seit dem sie bei uns im Programm sind, entsteht ein sehr klares Bild. Vier Größen sind seit Dezember 2010 gelistet, eine seit Februar 2016, vier seit Juli 2017 und drei seit Januar 2019.
Und genau dieser Reihenfolge folgt das EU-Label. Die fünf ältesten Ausführungen tragen bei der Kraftstoffeffizienz dreimal ein E und zweimal ein C und kein einziges B. Der Jahrgang 2017 bringt es auf dreimal B und einmal C. Die drei jüngsten Ausführungen von 2019 tragen alle drei B bei Effizienz und B bei Nasshaftung. Beim Rollgeräusch ist es dasselbe Muster: Die drei leisesten Reifen des ganzen Modells mit 69, 70 und 71 Dezibel sind exakt die drei jüngsten; der Rest liegt bei 72 Dezibel, der älteste 24-Zöller bei 74.
Die Nasshaftung schwankt über alle zwölf Größen nur zwischen B und C. Eine schwächere Klasse als C kommt bei der Nasshaftung im aktuellen Bestand nicht mehr vor. Bei der Effizienz sieht es anders aus: Dort stehen weiterhin drei Ausführungen mit E im Regal, nämlich die 255/45 R20 105V, die 235/45 R19 99V und die 285/35 R24 108W.
Der Schluss daraus ist nicht, dass Pirelli den Reifen über die Jahre neu konstruiert hätte. Wahrscheinlicher ist, dass hier schlicht mehrere Fertigungsstände nebeneinander im Regal stehen und die älteren Auslegungen die schwächeren Etiketten tragen. Für Sie als Käufer ändert das nichts an der Konsequenz: Verlassen Sie sich nie auf einen pauschalen Labelwert für ein Modell, sondern lesen Sie das Etikett Ihrer Größe. Warum derselbe Reifenname so unterschiedliche Etiketten tragen kann, haben wir im Ratgeber zum EU-Label nach Größe ausführlich aufgeschrieben; die Grundlagen der Kennzeichnung stehen im Glossar zum EU-Reifenlabel.
Von H bis Y: der Geschwindigkeitsindex ist hier nicht einheitlich
Ein Punkt, der bei diesem Modell besonders leicht zu übersehen ist: Der Scorpion Zero Asimmetrico wird gern pauschal als Hochgeschwindigkeitsreifen beschrieben. Im tatsächlichen Bestand stimmt das so nicht. Wir führen vier verschiedene Geschwindigkeitsklassen nebeneinander.
- H in einer Größe (275/45 R20 110H): zugelassen bis 210 km/h
- V in zwei Größen (235/45 R19 99V, 255/45 R20 105V): bis 240 km/h
- W in sieben Größen: bis 270 km/h
- Y in zwei Größen (255/50 R19 107Y, 265/40 R22 106Y): bis 300 km/h
Der Unterschied ist keine Feinheit, sondern eine Zulassungsfrage. Ein Reifen mit H-Kennung passt nur an ein Fahrzeug, dessen bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit 210 km/h nicht überschreitet. Wer sich an der Modellbezeichnung orientiert statt an der konkreten Ausführung, kann hier ohne böse Absicht einen Reifen an sein Auto schrauben, der dafür nicht zugelassen ist.
Genauso uneinheitlich fällt die Tragfähigkeit aus. Der Lastindex reicht von 99 (775 Kilogramm je Reifen) bis 113 (1.150 Kilogramm). Und er folgt keineswegs dem Felgendurchmesser: Die 265/45 R21 trägt mit Index 104 nur 900 Kilogramm, während die kleinere 275/45 R20 mit Index 110 auf 1.060 Kilogramm kommt. Der 21-Zöller ist hier der größere Reifen und der schwächere Träger. Was die beiden Zeichen genau bedeuten und welche Werte Ihr Fahrzeug braucht, erklären wir im Grundlagenbeitrag zu Lastindex und Geschwindigkeitsindex; warum die Zahl davor im Preis oft schwerer wiegt als der Buchstabe dahinter, zeigt der Beitrag 91V oder 94W im Preisvergleich.
J LR, MO1 und AO: welche Freigaben wirklich auf der Flanke stehen
Acht der zwölf Ausführungen sind Erstausrüstungsversionen und tragen ein Herstellerkürzel auf der Flanke. Die Verteilung ist eindeutig, und sie sieht anders aus, als man es bei einem Sport-SUV-Reifen erwarten würde.
- J LR (Erstausrüstung Jaguar Land Rover) auf vier Größen: 235/55 R19 105W, 245/45 R20 103W, 265/40 R22 106Y und 265/45 R21 104W
- MO1 (Erstausrüstung Mercedes-AMG) auf drei Größen: 275/50 R20 113W, 285/45 R21 113W und 295/40 R22 112W
- AO (Erstausrüstung Audi) auf einer Größe: 275/45 R20 110H
- ohne Kürzel vier Größen: 235/45 R19 99V, 255/45 R20 105V, 255/50 R19 107Y und 285/35 R24 108W
Weder eine Porsche-Freigabe mit dem Kürzel N noch das BMW-Sternchen ist in unserem Bestand dieses Modells vertreten. Wer nach einer bestimmten Homologation sucht, muss deshalb die konkrete Ausführung prüfen und darf sich nicht auf allgemeine Aussagen zur Marke verlassen.
Ein Kürzel bedeutet, dass diese Version gemeinsam mit dem Autohersteller auf ein bestimmtes Fahrzeug abgestimmt wurde. Innerer Aufbau, Kontur und teils die Mischung weichen dabei von der freien Version ab, weshalb eine Freigabeversion und die Standardversion trotz identischer Größenangabe zwei verschiedene Reifen sind. War Ihr Fahrzeug ab Werk mit einer Freigabe bereift, sollten Sie möglichst wieder dazu greifen. Wie so eine Zusammenarbeit im Detail aussieht, haben wir am Beispiel einer Porsche-Kennung beschrieben: Was die Kennung NA2 am Porsche bedeutet. Ein Nebenbefund passt dabei ins Bild des vorigen Abschnitts: Alle drei Ausführungen mit Effizienzklasse E sind Größen ohne Herstellerkürzel; jede der acht freigegebenen Versionen liegt bei B oder C.
M+S auf zwei Größen, und warum das im deutschen Winter nichts zählt
Zwei der zwölf Ausführungen tragen zusätzlich zur Freigabe die Kennzeichnung M+S für Matsch und Schnee: die 275/50 R20 113W und die 285/45 R21 113W, beide mit der Mercedes-AMG-Freigabe MO1. Pirelli führt das Profil im US-Katalog folgerichtig unter der Rubrik All-season (Quelle: Pirelli), während es bei uns als Sommerreifen im Regal steht.
Für den deutschen Winter ändert das M+S nichts. Nach Paragraf 36 Absatz 4 StVZO gilt als Reifen für winterliche Wetterverhältnisse ausdrücklich nur, was mit dem Alpine-Symbol gekennzeichnet ist, dem Bergpiktogramm mit Schneeflocke nach UNECE-Regelung Nr. 117 (Quelle: Gesetze im Internet). Ein M+S-Aufdruck allein macht diesen Reifen also nicht winterfest und hilft bei Schnee, Glätte und Eis weder rechtlich noch praktisch.
Wenn Sie eine der beiden MO1-Größen kaufen, kaufen Sie folglich einen Sommerreifen mit einer zusätzlichen Kennung, keinen Ganzjahresreifen. Welches der beiden Wintersymbole auf einem Etikett tatsächlich zählt und welches nur Dekoration ist, haben wir im Beitrag Zwei Wintersymbole auf dem EU-Reifenlabel aufgedröselt. Wer ganzjährig auf einem Satz Reifen fahren will, ist mit einem echten Allwetterreifen fürs SUV besser bedient.
Was die Fachpresse geprüft hat, und was nicht
Zum Scorpion Zero Asimmetrico selbst liegt uns kein unabhängiger Vergleichstest der Fachpresse vor. Das ist bei einem seit vielen Jahren geführten Profil nicht ungewöhnlich: Getestet werden überwiegend aktuelle Baureihen.
Geprüft wurde allerdings die neuere Scorpion-Baureihe, und zwar in einer Größe, die wir auch vom Asimmetrico führen. AUTO BILD hat 2024 elf Sommerreifen für SUV und Geländewagen in 235/55 R19 getestet, auf Asphalt und im leichten Gelände. Der Pirelli Scorpion kam dort mit der Gesamtnote 2,4 und dem Urteil „gut“ auf den fünften Platz. Testsieger wurde der Goodyear Eagle F1 Asymmetric 6 mit der Note 1,5 vor dem Michelin Pilot Sport 4 SUV mit 1,6 (Quelle: AUTO BILD).
Aufschlussreich ist schon der Zuschnitt der Prüfung. AUTO BILD hat das Feld in drei gleich gewichtete Kapitel geteilt: Gelände, Nässe und Trockenheit. Im Geländekapitel zählten Traktion auf Gras, Kies, Sand und Schlamm sowie das Handling auf Schotter, im Nasskapitel Aquaplaning, Kurvenaquaplaning, Handling, Kreisbahn und Bremsweg, im Trockenkapitel Handling, Bremsweg, Abrollkomfort, Vorbeifahrgeräusch und Rollwiderstand. Ein SUV-Sommerreifen wird dort also ausdrücklich auch daran gemessen, wie er sich auf losem Untergrund schlägt, und nicht nur auf Asphalt. Genau deshalb taugt das Ergebnis als Orientierung für alle Reifen dieser Gattung, auch wenn der geprüfte Reifen ein anderer ist.
Die Einzelwertungen sind für die Kaufentscheidung aufschlussreicher als die Platzierung. Dem Pirelli bescheinigten die Tester sehr gute Traktion auf Gras und Matsch, kurze Trockenbremswege, überzeugenden Abrollkomfort und den niedrigsten Rollwiderstand des gesamten Feldes. Als Schwächen notierten sie mäßige Traktion im Sand und ein leicht untersteuerndes Verhalten bei Nässe. Übertragen lässt sich dieses Ergebnis nicht auf den Asimmetrico, denn es handelt sich um ein anderes Profil mit einem anderen Etikett. Es zeigt aber, worauf Pirelli in diesem Segment inzwischen auslegt, und es macht den Vergleich der beiden Baureihen im nächsten Abschnitt erst möglich.
Wie stark Testnoten und Etikettenwerte auseinanderlaufen können und warum eine gute Nasshaftungsklasse allein noch keinen kurzen Bremsweg garantiert, ordnen wir im Beitrag Wie viel kürzer bremst Label-Klasse A? ein.
Asimmetrico oder der neuere Scorpion? Der Vergleich in derselben Größe
Beide Baureihen stehen bei uns in 235/55 R19 nebeneinander, jeweils mit Lastindex 105 und Geschwindigkeitsindex W. Damit lässt sich der Unterschied ohne Umrechnung ablesen.
- Scorpion Zero Asimmetrico 235/55 R19 105W mit Freigabe J LR: 133,40 Euro, Label B bei der Effizienz, C bei der Nasshaftung, 72 Dezibel
- Scorpion 235/55 R19 105W: 168,53 Euro, Label B bei der Effizienz, A bei der Nasshaftung, 72 Dezibel
Der Aufpreis beträgt 35,13 Euro je Reifen, aufs Set rund 140 Euro. Dafür steigt die Nasshaftung um zwei Klassen, von C auf A. A ist dabei die beste, E die schlechteste Klasse der Skala nach der EU-Reifenkennzeichnung. Bei einem schweren Fahrzeug, das im Regen zum Stehen kommen muss, ist das eine der wenigen Stellen, an denen sich ein Mehrpreis unmittelbar in Sicherheit übersetzt.
Damit lässt sich die Kaufentscheidung ziemlich klar formulieren. Für den Asimmetrico sprechen der Preis, das breite Größenband bis 24 Zoll und die Verfügbarkeit passender Erstausrüstungsversionen für Jaguar, Land Rover, Mercedes-AMG und Audi. Für die neuere Baureihe spricht das bessere Nassetikett. Wer ohnehin frei wählen kann und viel bei Regen unterwegs ist, sollte den Aufpreis ernsthaft prüfen. Welche Scorpion-Variante grundsätzlich zu welchem Einsatzprofil passt, vom Verde über den All Season SF3 bis zum Winter, klärt unser Übersichtsbeitrag Pirelli Scorpion: welcher SUV-Reifen passt?.
Für wen sich der Reifen heute noch lohnt
Der Scorpion Zero Asimmetrico ist ein Straßenreifen mit sportlicher Auslegung und begrenzten Reserven auf Schotter oder Wiese. Ein Geländereifen ist er ausdrücklich nicht; wer regelmäßig abseits befestigter Wege fährt, braucht All-Terrain-Reifen. Ob Ihr Fahrzeug überhaupt einen SUV-spezifischen Reifen braucht, klärt der Grundsatzbeitrag SUV oder PKW: brauchen Geländewagen spezielle Reifen?.
Innerhalb des Modells lässt sich die Empfehlung an den Daten festmachen. Die drei Ausführungen von 2019 mit MO1-Freigabe sind die besten des Programms: durchgehend B bei Effizienz und Nasshaftung, 69 bis 71 Dezibel Rollgeräusch, Lastindex 112 oder 113. Die vier Ausführungen mit J-LR-Freigabe liegen dicht dahinter. Bei den vier Größen ohne Kürzel sollten Sie das Etikett besonders genau ansehen, denn dort stehen die drei E-Klassen bei der Effizienz.
Und unabhängig von der Größe lohnt vor dem Kauf ein Blick auf die Preisaufzeichnung, die wir auf jeder Artikelseite mitführen. Sie zeigt den bisherigen Tiefst- und Höchstwert der jeweiligen Ausführung und damit, ob der aktuelle Preis am unteren oder am oberen Ende der eigenen Geschichte steht. Bei einem Modell, dessen Ausführungen um mehr als das Dreifache auseinanderliegen und deren Preise seit teils fünfzehn Jahren aufgezeichnet werden, ist das die zuverlässigere Einordnung als jeder Vergleich mit einer unverbindlichen Preisempfehlung.
Alle aktuell lieferbaren Dimensionen finden Sie gebündelt auf der Modellseite des Scorpion Zero Asimmetrico, die neuere Baureihe auf der Modellseite des Pirelli Scorpion. Wer breiter vergleichen möchte, findet das gesamte Angebot unter Offroad-Sommerreifen oder gebündelt nach Größe, etwa in 235/55 R19. Und wenn Sie wissen wollen, wie das Mailänder Unternehmen hinter dem Reifen aufgestellt ist: Pirelli im Porträt.
Häufige Fragen
Ist der Scorpion Zero Asimmetrico ein Geländereifen?
Nein. Er ist ein Sommer- und Straßenreifen mit sportlicher Auslegung und nur begrenzten Reserven im leichten Gelände. Für Schlamm, Sand oder dauerhaften Einsatz abseits der Straße sind All-Terrain- oder Mud-Terrain-Reifen die richtige Wahl.
Darf ich mit der M+S-Kennung im Winter fahren?
Nein. Als Reifen für winterliche Wetterverhältnisse gilt in Deutschland nur, was das Alpine-Symbol trägt. Die beiden M+S-gekennzeichneten Größen dieses Modells sind Sommerreifen und erfüllen die Winterreifenpflicht nicht.
Warum kostet ein größerer Reifen manchmal weniger als ein kleinerer?
Weil der Preis am Einkauf und am aktuellen Marktangebot hängt, nicht an der Menge Gummi. In diesem Modell steht die 285/45 R21 auf ihrem Tiefstpreis, während die 235/45 R19 nahe ihrem Höchstwert notiert. Ein Vergleich innerhalb der für Ihr Fahrzeug freigegebenen Größen lohnt sich deshalb fast immer.