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Tests & Auszeichnungen – Ratgeber im Magazin

AUTO BILD Sommerreifen-Test 2026: Testsieger Hankook – und warum der Vorgänger manchmal mehr kostet

· 13 Min. Lesezeit · von Reifentiefpreis.de · Aktualisiert am 24.07.2026
Sportlicher Sommerreifen bremst auf nasser Teststrecke (Symbolbild, KI-generiert, OpenAI)
Sportlicher Sommerreifen bremst auf nasser Teststrecke (Symbolbild, KI-generiert, OpenAI)

Der ADAC ist nicht der Einzige, der Sommerreifen auf Herz und Nieren prüft: Auch die Fachzeitschrift AUTO BILD legt jedes Frühjahr einen der aufwendigsten Reifenvergleiche des Jahres vor. Für den Sommerreifen-Test 2026 kaufte die Redaktion 50 Profile verdeckt ein und ließ sie in der Oberklasse-Dimension 245/45 R19 gegeneinander antreten. Am Ende stand ein Sieger, der zugleich der günstigste aller Finalisten war.

Wir fassen die Ergebnisse sachlich zusammen – und gehen einen Schritt weiter als die reine Rangliste: Wir haben nachgesehen, welche der getesteten Reifen Sie in der Testgröße überhaupt kaufen können und ob Sie dabei tatsächlich die getestete Generation bekommen. Das Ergebnis ist überraschender, als es klingt.

Wie AUTO BILD getestet hat: 50 Kandidaten, 20 Finalisten

Getestet wurde in der Größe 245/45 R19 102Y – eine Dimension, wie sie an BMW 5er, Audi A6 und vergleichbaren Fahrzeugen der oberen Mittelklasse montiert ist. AUTO BILD ging in zwei Stufen vor:

  • Qualifying: Alle 50 Reifentypen absolvierten zunächst die Bremsstrecken der ATP Papenburg. Entscheidend war allein die Summe aus Trocken- und Nassbremsweg. Nur die 20 besten Modelle zogen weiter – 30 Produkte scheiterten an dieser Hürde.
  • Haupttest: Die verbliebenen 20 durchliefen das komplette Programm, das Trockenhandling unter anderem auf dem Circuit d'Alcarràs. Als Testfahrzeug diente ein BMW 5er.

Bewertet wurde in mehreren Kapiteln, wobei die Nässe-Disziplinen das größte Gewicht bekamen – allein die Nasshandling-Prüfungen machen rund 40 Prozent des Gesamtergebnisses aus. Dazu kamen Trockenbremsen und -handling, Komfort und Geräusch sowie die Wirtschaftlichkeit aus Rollwiderstand, Verschleiß und hochgerechneter Laufleistung. Aus Note und Preis errechnet AUTO BILD zusätzlich die Kosten pro 1.000 Kilometer – ein Wert, der den reinen Anschaffungspreis relativiert und langlebige Reifen belohnt.

Eine Besonderheit: Einen im Qualifying disqualifizierten Billigreifen nahm die Redaktion bewusst in ausgewählte Disziplinen des Haupttests mit, um zu zeigen, wie gefährlich extreme Sparsamkeit werden kann. Auf diesen Sonderfall kommen wir weiter unten zurück. Transparenzhinweis der Redaktion: Der Test wurde nach eigenen Angaben unterstützt von Bridgestone, Continental, Goodyear, Hankook, Kumho, Michelin, Nokian, Pirelli und dem TÜV Süd; AUTO BILD verweist dazu auf die eigenen Standards zu Transparenz und journalistischer Unabhängigkeit.

Der Testsieger: Hankook Ventus evo

Mit der Gesamtnote 1,1 fuhr der Hankook Ventus evo souverän an die Spitze. Seine Stärke war nicht ein einzelner Ausreißer nach oben, sondern die Bandbreite: Er erreichte als einziger Kandidat in allen drei Wertungskapiteln – Nässe, Trockenheit und Kosten – die Note „1 minus".

Im Trockenen setzte er Maßstäbe und distanzierte den Zweitplatzierten beim Bremsen um mehr als einen Meter (32,8 Meter aus 100 km/h). Auf dem Handlingkurs fuhr der BMW mit ihm sowohl nass als auch trocken die schnellsten Rundenzeiten. Dazu kommt eine prognostizierte Laufleistung von 56.310 Kilometern und ein Durchschnittspreis von rund 620 Euro je Satz – zusammen ergibt das 11,01 Euro pro 1.000 Kilometer und damit den günstigsten Betriebskostenwert aller 20 Finalisten.

Wie sich der Reifen technisch einordnet, lesen Sie im Modell-Porträt Hankook Ventus evo im UHP-Segment. In der Testgröße führen wir ihn als Hankook Ventus evo K137 245/45 R19 102Y.

Das Podium: die Plätze zwei bis fünf

Dahinter folgte ein enges Premium-Feld:

  • Platz 2 – Goodyear Eagle F1 Asymmetric 6 (1,2): Mit 63.830 Kilometern erzielte er die mit Abstand höchste prognostizierte Laufleistung des Tests und gewann dafür die Sonderwertung „Grüner Reifen 2026" sowie den Titel Eco-Meister. Sein Durchschnittspreis lag mit rund 780 Euro über dem des Siegers. Knapp dahinter teilten sich Continental, Kleber und Michelin punktgleich Rang zwei der Nachhaltigkeitswertung. Mehr im Porträt Goodyear Eagle F1 Asymmetric 6; im Shop als Goodyear Eagle F1 Asymmetric 6 245/45 R19 102Y.
  • Platz 3 – Michelin Pilot Sport 5 (1,3): dynamisches Handling bei Nässe und Trockenheit, hohe Kilometerleistung – dafür ein leicht erhöhtes Abrollgeräusch und ein stolzer Preis. Wie er sich zum sportlicheren Schwestermodell verhält, klärt Michelin Pilot Sport 5 oder 4 S?.
  • Platz 4 – Giti Sport S2+ (1,4): die Überraschung des Tests. Die Marke gehört nicht zum klassischen Premium-Kreis, schob sich mit souveränen Fahrleistungen aber mitten hinein. AUTO BILD führt ihn als „GitiSport S2 Plus"; bei uns steht er als Giti Sport S2+ 245/45 R19 102Y im Regal.
  • Platz 5 – Pirelli Cinturato C3 (1,4): der ausgewiesene Regenexperte des Feldes, stark in Seitenführung und Ansprechverhalten. Details im Porträt Pirelli Cinturato C3, im Shop als Pirelli Cinturato (C3) 245/45 R19 102Y.

Dahinter blieb das Niveau hoch: Kumho Ecsta Sport PS72 und Continental PremiumContact 7 (je 1,6), GT Radial SportActive 2 EVO (1,8), Nexen N Fera Sport und Vredestein Ultrac Pro (je 1,9), Nokian Powerproof 2 und Bridgestone Potenza Sport Evo (je 2,1), Yokohama Advan Sport V107, Dunlop SP Sport Maxx RT und Falken Azenis FK 520 (je 2,4) sowie der Linglong Sport Master (2,6). Der Continental war beim jüngsten ADAC-Vergleich Gesamtsieger – ein gutes Beispiel dafür, dass verschiedene Testhäuser zu unterschiedlichen Reihenfolgen kommen; mehr dazu im Porträt Continental PremiumContact 7. Zum Viertletzten haben wir ebenfalls ein eigenes Porträt: Falken Azenis FK520.

„Vorbildlich" ist keine Note – sondern ein eigenes Urteil

Hier lohnt ein genauer Blick, denn die Begriffe werden oft vermischt. Die Schulnoten des Tests reichen von 1,1 bis 2,6, und die zugehörigen Notenstufen heißen „sehr gut" (bei den Rängen eins bis fünf), „gut" und beim Letzten „befriedigend".

Davon getrennt vergibt die Redaktion das Prädikat „Vorbildlicher Reifen". AUTO BILD schreibt dazu ausdrücklich, dieses Urteil werde „an überzeugende Reifen vergeben, ist aber an keine Schulnote gebunden". Fünf Reifen erhielten es in diesem Test: Hankook, Goodyear, Michelin, Pirelli und – als Überraschung – Giti.

Für Sie als Käufer heißt das: Eine Auszeichnung auf der Verpackung oder in einer Anzeige ist nicht automatisch dasselbe wie eine Spitzennote, und eine Spitzennote ist nicht automatisch mit einem Siegel verbunden. Wer Testergebnisse vergleicht, sollte immer nachsehen, welche Zahl hinter dem Lob steht. Dieselbe Vorsicht gilt beim EU-Reifenlabel, das nur drei Eigenschaften in Klassen abbildet und keinen Test ersetzt.

Die Teilnoten: Wo die Unterschiede wirklich liegen

Die Gesamtnote verdichtet ein Dutzend Einzelmessungen zu einer Zahl – und verdeckt dabei, dass fast jeder Reifen eine ausgeprägte Stärke und eine ausgeprägte Schwäche hat. Die Einzelwerte des Tests, aufbereitet bei Tyre Reviews, zeigen das deutlich:

  • Trockenbremsen: Hankook 32,8 m – Falken und Dunlop 35,3 m. Zwischen Erstem und Letztem liegen nur 2,5 Meter.
  • Nassbremsen: Linglong 39,3 m – Yokohama 47,9 m. Hier klaffen 8,6 Meter, also gut anderthalb Fahrzeuglängen.
  • Nasshandling: Hankook 83,6 km/h – Kleber 79,4 km/h.
  • Aquaplaning: Toyo 94,9 km/h und Goodyear 94,7 km/h vorn – Maxxis 89,2 km/h am Ende.
  • Geräusch: Nexen 70,6 dB als leisester, Pirelli 75,2 dB als lautester Finalist.
  • Laufleistung: Goodyear 63.830 km – Linglong 35.570 km.
  • Rollwiderstand: Kleber 6,67 kg/t – Yokohama 10,10 kg/t.

Zwei Beobachtungen daraus sind für die Kaufentscheidung wichtiger als die Rangliste selbst. Erstens: Auch der Sieger hat eine Schwäche. Beim Aquaplaning landete der Hankook mit 90,4 km/h nur auf Rang 16 von 20 – wer viel bei Starkregen auf der Autobahn unterwegs ist, sollte das wissen und findet bei Toyo oder Goodyear mehr Reserve. Wie Aquaplaning entsteht und wie Sie darauf reagieren, erklärt unser Ratgeber Aquaplaning vermeiden.

Zweitens: Der teuerste Reifen war der teuerste im Betrieb. Der Continental PremiumContact 7 hatte den höchsten Kaufpreis im Feld und erreichte mit 56.350 Kilometern die dritthöchste Laufleistung – trotzdem war er mit 17,39 Euro pro 1.000 Kilometer der teuerste aller Finalisten, während der Sieger bei 11,01 Euro lag. Der Anschaffungspreis allein ist also kein verlässlicher Indikator für die laufenden Kosten. Umgekehrt zeigt der Kleber, dass ein niedriger Rollwiderstand bares Geld spart – was das für den Verbrauch bedeutet, rechnet unser Beitrag Rollwiderstand und Spritverbrauch vor. Nur nützt der beste Rollwiderstand wenig, wenn es bei Nässe hakt: Genau dort war der Kleber Letzter im Handling.

Ein Bestwert macht noch keinen guten Reifen

Die lehrreichste Geschichte des Tests schrieb nicht der Sieger, sondern ein Reifen aus dem Mittelfeld. Der Linglong Sport Master lieferte den kürzesten Nassbremsweg aller Finalisten und war der Einzige, der aus 100 km/h auf nasser Fahrbahn unter 40 Metern zum Stehen kam. Schon im Qualifying hatte er mit 25,2 Metern aus 80 km/h sogar vor dem späteren Testsieger gelegen.

Trotzdem landete er nur auf Rang 16. Der Grund: Mit 35.570 Kilometern hatte er die geringste prognostizierte Laufleistung des Feldes. Ein Reifen, den man deutlich früher ersetzen muss, ist über die Nutzungsdauer eben doch nicht billig – trotz eines Kaufpreises, der nicht einmal halb so hoch lag wie der des teuersten Kandidaten. Wovon die Laufleistung im Alltag abhängt, lesen Sie unter Wie lange hält ein Reifen?.

Wie weit es nach unten gehen kann, zeigte der disqualifizierte Billigreifen: Beim Bremsen aus 100 km/h auf trockener Fahrbahn brauchte er mehr als zehn Meter zusätzlich gegenüber dem Testsieger, im Handling war er mit großem Abstand Letzter, und beim Aquaplaning verlor er nach AUTO-BILD-Einschätzung vollständig den Halt. Woran sich gute günstige Reifen von riskanten unterscheiden, ordnet unser Ratgeber Billigreifen und unbekannte Marken ein.

18 von 20: Was Sie in der Testgröße wirklich kaufen können

Ein Test nützt nur, wenn der empfohlene Reifen auch verfügbar ist. Wir haben deshalb unser eigenes Sortiment ausgewertet (Stand: 19. Juli 2026, nur lieferbare Ware). In 245/45 R19 führen wir insgesamt 378 lieferbare Ausführungen – und davon lassen sich 18 der 20 Finalisten tatsächlich bestellen.

Die beiden Ausnahmen sind aufschlussreich: GT Radial (Rang 8, die Zweitmarke von Giti) führen wir gar nicht im Sortiment. Den Sava Intensa UHP 2 (Rang 20) gibt es bei uns zwar in 260 Ausführungen – aber nicht in 245/45 R19. Bemerkenswert ist, dass AUTO BILD in der eigenen Vergleichstabelle genau diese beiden Reifen als „Nicht verfügbar!" markiert hat. Wer also die Testliste von oben nach unten durchgeht, stößt ausgerechnet bei den zwei Modellen ins Leere, bei denen schon die Tester keinen Händler fanden.

Für die übrigen 18 gilt: Sie sind bestellbar – aber nicht immer so eindeutig, wie der Testname vermuten lässt.

Ein Name, mehrere Generationen – und ein überraschender Preisdreher

Ein Test nennt immer einen Modellnamen. Im Regal steht unter diesem Namen aber oft eine ganze Familie aus mehreren Generationen, die parallel weiterverkauft werden. Genau in der Testgröße 245/45 R19 sieht das so aus:

  • Hankook: Der getestete Ventus evo K137 steht neben dem Vorgänger Ventus S1 Evo3 K127 (und dessen Varianten) sowie dem älteren S1 Evo2 K117. Insgesamt tragen hier sechs Ausführungen einen „Ventus"-Namen – nur eine davon ist die getestete.
  • Goodyear: Neben dem getesteten Eagle F1 Asymmetric 6 liegen weiterhin Asymmetric 5 und Asymmetric 3 im Regal.
  • Michelin: Der getestete Pilot Sport 5 ist mit einer einzigen Ausführung vertreten – der Vorgänger Pilot Sport 4 dagegen mit dreien, dazu kommt der Pilot Sport 4 S.
  • Continental: Dem getesteten PremiumContact 7 stehen fünf Ausführungen des PremiumContact 6 gegenüber.
  • Bridgestone und Nokian zeigen dasselbe Muster: Potenza Sport Evo neben Potenza Sport, Powerproof 2 neben Powerproof 1.

Nun würde man erwarten, dass der ältere Reifen der billigere ist. Das stimmt nur in der Hälfte der Fälle. Bei drei der sechs Marken kostet in dieser Größe ausgerechnet der ältere, nicht getestete Vorgänger mehr als der getestete Nachfolger:

  • Goodyear: Asymmetric 5 ab 190,80 Euro gegenüber 173,50 Euro für den getesteten Asymmetric 6 – rund 17 Euro Aufschlag für die ältere Generation.
  • Bridgestone: Potenza Sport ab 183,80 Euro gegenüber 164,70 Euro für den Potenza Sport Evo – gut 19 Euro Unterschied.
  • Continental: PremiumContact 6 ab 181,60 Euro gegenüber 172,20 Euro für den getesteten PremiumContact 7 – rund 9 Euro.

Bei den anderen drei ist es umgekehrt: Der Hankook S1 Evo3 K127 liegt rund 25 Euro unter dem getesteten K137, der Michelin Pilot Sport 4 knapp 6 Euro unter dem Pilot Sport 5, der Nokian Powerproof 1 rund 9 Euro unter dem Powerproof 2.

Daraus folgt keine pauschale Regel wie „alt ist schlechter" oder „neu ist teurer" – sondern ein sehr praktischer Rat: Prüfen Sie beim Kauf die genaue Modellbezeichnung, nicht nur den Markennamen. Wenn Sie wegen des Testergebnisses kaufen, muss die Generation stimmen; und wenn der Vorgänger ohnehin mehr kostet, gibt es ohnehin keinen Grund, bei ihm zu landen. Preise sind Tagespreise und ändern sich – die Modellbezeichnung ändert sich nicht.

Was der Test für Ihren Reifenkauf bedeutet

Aus alldem lassen sich vier handfeste Schlüsse ziehen:

  • Teuer ist nicht automatisch besser – und günstig nicht automatisch schlechter. Der Sieger war zugleich der günstigste Finalist im Betrieb, der teuerste Kandidat der teuerste pro Kilometer. Achten Sie auf die Kosten pro 1.000 Kilometer statt nur auf den Kaufpreis. Eine ehrliche Einordnung, wann sich der Aufpreis lohnt, liefert unser Ratgeber Premium- oder Budget-Sommerreifen.
  • Der Abstand nach unten ist groß. Beim Nassbremsen trennten die Finalisten 8,6 Meter – und der disqualifizierte Billigreifen lag noch einmal deutlich darunter. Aus höherem Tempo entscheidet das über einen Auffahrunfall.
  • Lesen Sie die Teilnoten, nicht nur den Platz. Ob Ihnen Aquaplaning-Reserve, Laufleistung oder ein leises Abrollen wichtiger ist, entscheidet über den passenden Reifen – die Gesamtnote allein sagt das nicht.
  • Übertragen Sie Ergebnisse nicht blind auf Ihre Größe. Getestet wurde in 245/45 R19; in anderen Dimensionen können Aufbau und Mischung abweichen. Die grobe Rangordnung der Hersteller bleibt aber meist ähnlich.

AUTO BILD oder ADAC – welchem Test soll man glauben?

Am besten: mehreren. AUTO BILD und der ADAC testen in unterschiedlichen Größen, auf eigenen Strecken und mit eigener Gewichtung – deshalb steht mal der eine, mal der andere Reifen vorn. Der Continental PremiumContact 7 ist dafür das beste Beispiel: beim ADAC ganz oben, hier auf Rang sieben.

Wer sich ein verlässliches Bild machen will, vergleicht die Ergebnisse mehrerer seriöser Tests und achtet auf Modelle, die überall im vorderen Feld auftauchen. Den parallelen ADAC-Vergleich desselben Jahres finden Sie unter ADAC Sommerreifentest 2026. Passende Reifen suchen Sie am schnellsten in unserer Kategorie PKW-Sommerreifen oder direkt in der Testgröße 245/45 R19.

Fazit

Der AUTO-BILD-Sommerreifen-Test 2026 zeigt ein enges, starkes Feld: Der Hankook Ventus evo gewann als bester Allrounder und günstigster Finalist im Betrieb, der Goodyear Eagle F1 Asymmetric 6 überzeugte als sparsamster Langläufer, und mit Michelin, Giti und Pirelli folgten drei weitere Reifen mit dem Prädikat „vorbildlich".

Die praktisch wichtigste Erkenntnis steht aber nicht in der Rangliste: Ein Testergebnis gilt immer für genau eine Generation eines Modells – und in der Testgröße stehen von den meisten Testkandidaten mehrere Generationen gleichzeitig im Regal, in drei Fällen der ältere Reifen sogar teurer als der getestete neue. Wer den Testsieg kaufen will, muss deshalb auf das Kürzel hinter dem Namen achten, nicht nur auf die Marke.

Quellen: AUTO BILD Sommerreifen-Test 2026 (245/45 R19) von Dierk Möller und Martin Westerhoff, veröffentlicht am 5. März 2026, sowie die aufbereiteten Einzelmesswerte bei Tyre Reviews. Noten und Kilometerwerte wie von AUTO BILD veröffentlicht. Sortiments- und Preisangaben aus dem eigenen Bestand, Stand 19. Juli 2026; Preise sind Tagespreise.

Häufige Fragen

In welcher Größe wurde getestet?

AUTO BILD prüfte in der Dimension 245/45 R19 102Y, wie sie an Fahrzeugen der oberen Mittelklasse üblich ist. Insgesamt wurden 50 Profile verdeckt eingekauft, die besten 20 aus dem Bremswege-Qualifying kamen in den Haupttest.

Bedeutet „vorbildlich" dasselbe wie die Bestnote?

Nein. „Vorbildlicher Reifen" ist ein eigenes Urteil der AUTO-BILD-Reifentester und laut Redaktion ausdrücklich an keine Schulnote gebunden. Die Noten der fünf so ausgezeichneten Reifen reichen von 1,1 bis 1,4 und tragen die Notenstufe „sehr gut".

Bekomme ich beim Kauf automatisch den getesteten Reifen?

Nicht zwangsläufig. Viele Hersteller verkaufen mehrere Generationen unter einem sehr ähnlichen Namen weiter – etwa Eagle F1 Asymmetric 3, 5 und 6 nebeneinander. Achten Sie deshalb auf die vollständige Modellbezeichnung samt Ziffer oder Kürzel, nicht nur auf Marke und Grundname.

Welcher Reifen ist der sparsamste?

Die Sonderwertung „Grüner Reifen 2026" ging an den Goodyear Eagle F1 Asymmetric 6. Er erzielte mit 63.830 Kilometern die höchste prognostizierte Laufleistung des Tests. Den niedrigsten Rollwiderstand maß AUTO BILD dagegen beim Kleber Dynaxer HP5.

Schlagwörter: Sommerreifen Reifentest AUTO BILD Testsieger Hankook Ventus evo Laufleistung

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