Dunlop ScootSmart 2: Der Nachfolger ist da – und in 9 von 16 Größen billiger als das Original
Als dieser Beitrag im Juli 2026 entstand, war der Dunlop ScootSmart 2 eine Ankündigung: vorgestellt, mit Terminen versehen, aber nirgends zu kaufen. Das hat sich geändert. Der Nachfolger steht inzwischen in 21 Ausführungen lieferbar in unserem Regal, direkt neben der ersten Generation, die es dort weiterhin in 67 Ausführungen gibt. Damit lässt sich zum ersten Mal etwas nachrechnen, das bei einer Modellpremiere sonst offenbleibt: Was kostet der Wechsel auf die neue Generation eigentlich?
Die Antwort ist überraschend. Über die 16 Größen, die es aktuell doppelt gibt, ist der Nachfolger im Mittel 46 Cent günstiger als das Original. Und weil es für Rollerreifen weder ein EU-Label noch einen unabhängigen Vergleichstest gibt, ist dieser Preisvergleich einer der wenigen harten Anhaltspunkte, die Sie beim Kauf überhaupt haben. Alle Zahlen in diesem Beitrag stammen aus einer vollständigen Auszählung unseres lieferbaren Sortiments am 30. August 2026.
Aus der Ankündigung ist ein Regalbestand geworden
Dunlop hatte den ScootSmart 2 für das zweite Quartal 2026 angekündigt, mit vollständiger Größenpalette bis zum vierten Quartal. Dieser Fahrplan wird eingehalten: Ende August führen wir 21 Ausführungen des ScootSmart 2 in 17 Größen, allesamt lieferbar. Die Preise reichen von 49,11 Euro bis 119,91 Euro, der mittlere Preis liegt bei 61,64 Euro je Reifen. Abgedeckt sind Felgendurchmesser von 10 bis 16 Zoll, mit dem Schwerpunkt auf 14 Zoll (sechs Ausführungen) und 15 Zoll (vier).
Gemessen an den 75 Größen, die Dunlop für die zweite Generation insgesamt vorsieht, ist das knapp ein Viertel. Der Aufbau läuft also noch, und genau so hat es der Hersteller auch beschrieben. Bemerkenswert ist dabei, dass es bislang keine einzige Größe gibt, die es nur beim Nachfolger gäbe: Alle 17 Maße des ScootSmart 2 existieren auch beim Vorgänger. Dunlop rollt die neue Generation also zunächst in die gängigsten Dimensionen aus, statt mit Exoten zu starten.
Parallel dazu bleibt die erste Generation breit verfügbar: 67 Ausführungen in 57 Größen, ebenfalls komplett lieferbar, von 34,69 Euro bis 124,56 Euro bei einem mittleren Preis von 56,79 Euro. Beide Generationen zusammen kommen auf 88 Ausführungen, und in der Rubrik für Mofa-, Moped- und Rollerreifen mit ihren 973 lieferbaren Angeboten ist der ScootSmart damit eine der am breitesten geführten Baureihen überhaupt. Die jeweils aktuellen Größen und Preise sehen Sie auf den Modellseiten Dunlop ScootSmart und Dunlop ScootSmart 2.
Was Dunlop verspricht und wie gut die Angaben belegt sind
Der Hersteller nennt für die zweite Generation eine neue, stark silicahaltige Laufflächenmischung und ein neu entwickeltes Profildesign mit gezackter Mittelrille am Vorderreifen sowie überarbeitetem Rillenlayout am Hinterrad. Versprochen werden mehr Grip, präziseres Handling und eine höhere Laufleistung bei geringerem Verschleiß. Die einzige bezifferte Angabe ist der um zehn Prozent kürzere Bremsweg auf nasser Fahrbahn gegenüber dem Vorgänger. Zur Marktabdeckung nennt Dunlop 84 Prozent des europäischen Rollermarkts auf Basis von ETRMA-Branchenzahlen für 2024.
Interessanter als die Prozentzahl selbst ist, wie sie zustande kommt, denn hier ist Dunlop ungewöhnlich auskunftsfreudig. Die Vergleichsmessungen fanden nach Herstellerangaben 2025 auf dem Goodyear-Testgelände in Mireval statt, gefahren wurde mit einer Yamaha TMax 560 in den Größen 120/70 R15 und 160/60 R17. Das ist deutlich mehr Kontext, als Reifenhersteller üblicherweise mitliefern: Jahr, Ort, Fahrzeug und Prüfgrößen sind benannt, die Angabe ist damit zumindest nachvollziehbar eingeordnet.
Eine unabhängige Bestätigung ist sie trotzdem nicht. Es bleibt ein herstellereigener Vergleich des neuen Reifens mit dem eigenen Vorgänger, durchgeführt auf einem Testgelände des eigenen Konzerns. Wer die zehn Prozent als Kaufargument nimmt, sollte das im Hinterkopf behalten. Immerhin: Eine der beiden Prüfgrößen führen wir selbst, nämlich den Dunlop ScootSmart 2 in 120/70 R15 56H für 109,99 Euro. Wer ausgerechnet diese Dimension fährt, bekommt also exakt den Reifen, an dem die Werbeaussage gemessen wurde.
16 Größen gibt es doppelt: Was der Generationswechsel kostet
Weil beide Generationen gleichzeitig lieferbar sind, lässt sich der Aufpreis direkt ausrechnen. Über die 16 Größen, die es in beiden Generationen gibt, liegt der mittlere Preisunterschied bei minus 46 Cent je Reifen. Der Nachfolger ist also nicht teurer, sondern minimal günstiger. In neun der 16 Fälle kostet die neue Generation weniger, in sieben Fällen mehr. Ein Generationswechsel, der die Kundschaft praktisch nichts kostet, ist in der Reifenbranche die Ausnahme.
Die Spanne dahinter ist allerdings groß, und sie folgt keinem erkennbaren Muster. Am deutlichsten sparen Sie in 100/90-14, wo der Nachfolger 54,90 Euro statt 69,50 Euro kostet, also 14,60 Euro weniger. Ähnlich klar liegt 120/70-13 vorn, mit 55,43 statt 64,10 Euro. In die andere Richtung geht es bei 130/70-10, wo die neue Generation mit 59,99 Euro gegenüber 43,39 Euro einen Aufschlag von 16,60 Euro trägt, und bei 110/70-13 mit gut zehn Euro Unterschied. Wer wechseln will, sollte die eigene Größe deshalb einzeln nachsehen, statt sich auf einen Durchschnitt zu verlassen.
Das sauberste Direktduell liefert die verbreitete Vorderradgröße 120/70-12 mit der Kennung 58P, die es in beiden Generationen zu nahezu identischen Konditionen gibt: den ScootSmart in 120/70-12 58P für 53,49 Euro und den ScootSmart 2 in derselben Dimension für 52,27 Euro. Für 1,22 Euro weniger bekommen Sie hier die neuere Mischung. Aus dieser Rechnung haben wir zwei Angebote der ersten Generation bewusst herausgenommen, deren Preise deutlich aus der Reihe fallen und die wir für Erfassungsfehler halten.
Warum es für diesen Reifen weder ein Label noch einen Test gibt
Beim Autoreifen würden Sie an dieser Stelle einfach das EU-Reifenlabel vergleichen. Beim Rollerreifen geht das nicht, und zwar aus einem formalen Grund: Die Verordnung (EU) 2020/740 gilt nach Artikel 2 ausdrücklich nur für Reifen der Klassen C1, C2 und C3, also für Pkw-, Transporter- und Lkw-Reifen. Motorrad- und Rollerreifen fallen nicht darunter. Es gibt für sie deshalb keine Nasshaftungsklasse, keine Effizienzklasse und keinen Geräuschwert, an dem sich zwei Modelle nebeneinanderhalten ließen. Warum das so geregelt ist und woran Sie stattdessen Qualität erkennen, haben wir im Beitrag Motorradreifen ohne EU-Label: Woran Sie Qualität sonst erkennen ausführlich aufgeschrieben.
Die zweite Informationsquelle, die bei Autoreifen selbstverständlich ist, fehlt ebenfalls. Die Reifendatenbank Tyre Reviews führt für den ScootSmart den Vermerk, dass kein einziger Magazintest zu diesem Modell vorliegt. Das ist kein Erfassungsversehen, sondern der Normalfall in diesem Segment: Auch für den ebenfalls weit verbreiteten Michelin City Grip 2 ist dort kein Test hinterlegt. Und das, obwohl der ScootSmart seit seiner Markteinführung im Jahr 2012 angeboten wird, also seit vierzehn Jahren.
Dass ausgerechnet die meistgefahrenen Alltagsreifen die am schlechtesten geprüften sind, ist ein Muster, das sich quer durch das Sortiment zieht. Wie oft es für eine konkrete Dimension überhaupt eine unabhängige Messung gibt, haben wir im Beitrag über die Testabdeckung einzelner Reifengrößen durchgezählt. Für Rollerreifen ist die Lage noch dünner als für Autoreifen: Hier bleiben am Ende nur die Herstellerangabe und die Erfahrung derer, die den Reifen tatsächlich gefahren haben.
Was die Fahrer sagen: 58 Prozent, und die Nässe ganz unten
Genau diese Erfahrungswerte sammelt Tyre Reviews für den Dunlop ScootSmart. Der Reifen kommt dort auf 6,7 von 10 Punkten und eine Durchschnittswertung von 58 Prozent aus acht Fahrerbewertungen über zusammen rund 59.700 gefahrene Kilometer. 29 Prozent der Bewertenden würden ihn wieder kaufen.
Aufschlussreicher als die Gesamtnote ist die Reihenfolge der Einzelwerte, denn sie ergibt ein sehr klares Bild. Am besten schneidet der Trockengrip mit 81 Prozent ab, es folgen Verschleiß mit 71 und Komfort mit 69 Prozent. Danach fällt die Kurve deutlich ab: Straßenrückmeldung 54 Prozent, Handling 53 Prozent und, ganz am Ende, Nassgrip mit 48 Prozent. Auch die Verteilung ist gespalten: Vier der acht Bewertungen liegen unter 60 Prozent, nur eine einzige erreicht mehr als 90 Prozent.
Damit ergibt sich eine Konstellation, die man selten so sauber sieht. Der ScootSmart wird seit jeher über seine Silica-Mischung und den Halt bei Nässe beworben, und ausgerechnet die Nässe ist der Punkt, den die Fahrer am schlechtesten bewerten. Und genau dort setzt der Nachfolger an: Die einzige bezifferte Verbesserung des ScootSmart 2 ist der Nassbremsweg. Der Hersteller adressiert also messbar die Schwäche, die seine Kundschaft benennt. Ob das gelungen ist, lässt sich derzeit nicht unabhängig prüfen, denn für den ScootSmart 2 liegen bislang weder ein Test noch Fahrerbewertungen vor.
Zur Einordnung gehört die Stichprobengröße: Acht Bewertungen sind wenig, Tyre Reviews weist die Aussagekraft selbst als eingeschränkt aus. Solche Werte sind ein Hinweis, kein Beweis, und sie ersetzen keinen Test unter kontrollierten Bedingungen.
Der unbequeme Vergleich: Michelin City Grip 2 zum fast gleichen Preis
Wenn Fahrerbewertungen die einzige verfügbare Rückmeldung sind, dann muss man auch aushalten, was der direkte Wettbewerber dort erreicht. Der Michelin City Grip 2 steht bei Tyre Reviews bei 7,9 von 10 Punkten und 91 Prozent aus ebenfalls acht Bewertungen über rund 88.400 Kilometer. 100 Prozent würden ihn wieder kaufen. Bei den Einzelwerten liegt der Trockengrip bei 96 und der Halt bei Nässe bei 95 Prozent, gegenüber 48 Prozent beim ScootSmart. Die gleiche Einschränkung gilt selbstverständlich auch hier: acht Bewertungen, eingeschränkte Aussagekraft, kein Magazintest.
Der Punkt, der diesen Vergleich für die Kaufentscheidung relevant macht, ist der Preis. Wir führen den City Grip 2 in 37 Ausführungen und 35 Größen zwischen 39,51 und 83,65 Euro. Über die 34 Größen, die wir von beiden Baureihen im Regal haben, kostet der Michelin im Mittel gerade einmal 1,79 Euro mehr je Reifen. In 21 der 34 Größen ist er teurer, in 13 Größen sogar günstiger als der Dunlop. Für einen Rollersatz aus zwei Reifen reden wir also im Mittel über rund dreieinhalb Euro Unterschied.
In der bereits genannten Größe 120/70-12 sieht das konkret so aus: Der Michelin City Grip 2 in 120/70-12 58S kostet 53,07 Euro, der ScootSmart 2 in derselben Dimension 52,27 Euro. Ein Unterschied von 80 Cent. Wer die Fahrerbewertungen ernst nimmt, bekommt den deutlich besser bewerteten Reifen hier praktisch zum selben Preis, und das ist eine Empfehlung, die wir als Händler beider Marken guten Gewissens aussprechen. Alle lieferbaren Dimensionen finden Sie auf der Modellseite Michelin City Grip 2. Wie sich weitere Alltagsreifen dieses Segments im Regalvergleich schlagen, zeigen unsere Einzelbetrachtungen zum Pirelli Angel Scooter und zum ContiTwist von Continental.
Größen, Kennungen und die Stolperfallen im Regal
Die erste Generation deckt mit 57 Größen ein außergewöhnlich breites Feld ab: 14 Ausführungen in 10 Zoll, zwei in 11 Zoll, neun in 12 Zoll, elf in 13 Zoll, dreizehn in 14 Zoll, fünf in 15 Zoll und dreizehn in 16 Zoll. Darunter sind auch klassische Diagonalbezeichnungen wie 3.00-10 und 3.50-10 für ältere Kleinroller und Mopeds. Der günstigste Einstieg ist der Dunlop ScootSmart in 140/70-13 61P für 34,69 Euro, die klassische Kleinrollergröße bedient der ScootSmart in 100/90-10 56J. Der Nachfolger lässt bislang genau eine Größenklasse aus: Elf Zoll gibt es beim ScootSmart 2 noch nicht.
Achten Sie auf die exakte Modellbezeichnung. Im Regal steht der Name derzeit dreifach: als ScootSmart, als ScootSmart 2 und als ScootSmart (ID), eine gesondert geführte Variante mit zwei Ausführungen. Beim Bestellen entscheidet die vollständige Bezeichnung inklusive Zusatz, nicht der Modellname allein.
Zwei weitere Punkte sollten Sie vor dem Kauf abgleichen. Erstens die Kennung aus Tragfähigkeits- und Geschwindigkeitsindex, die hinter der Größe steht: Sie ist bei 16 der 17 doppelt geführten Größen in beiden Generationen identisch, bei einer aber nicht. Zweitens die Frage, ob der Reifen schlauchlos oder für den Betrieb mit Schlauch vorgesehen ist. Beides steht auf der Flanke und in der Artikelbeschreibung. Wie Sie diese Angaben entschlüsseln, erklärt der Ratgeber Reifengröße auf der Flanke richtig lesen, zur Schlauchfrage hilft der Beitrag Motorrad-Schlauch richtig wählen. Die Grundlagen zu Auswahl, Luftdruck und Vorschriften stehen im Überblick zu Rollerreifen und Mopedreifen. Nicht zu verwechseln ist der ScootSmart übrigens mit Bereifung für elektrische Tretroller, um die es im Ratgeber zu E-Scooter- und Pocketbike-Reifen geht.
Für wen sich welche Generation lohnt
- Sie brauchen jetzt Reifen und Ihre Größe gibt es doppelt: Nehmen Sie den ScootSmart 2. Er kostet im Mittel nicht mehr, bringt die neuere Mischung mit, und der Hersteller beziffert die Verbesserung genau dort, wo die Fahrer der ersten Generation die größte Schwäche sehen.
- Ihre Größe gibt es nur als erste Generation: Das betrifft 40 der 57 Größen, darunter alle Elfzöller. Hier ist Warten selten sinnvoll, denn wann Ihre Dimension nachkommt, sagt Dunlop nicht größengenau. Die vollständige Palette ist erst für das vierte Quartal 2026 angekündigt.
- Ihnen ist der Halt bei Nässe wichtiger als der Markenname: Sehen Sie sich den Michelin City Grip 2 an. Bei rund 1,79 Euro Preisunterschied je Reifen ist die deutlich bessere Fahrerbewertung das stärkere Argument, solange kein unabhängiger Test etwas anderes zeigt.
- Sie fahren sportlich oder abseits der Straße: Der ScootSmart ist in beiden Generationen ein Straßen-Allrounder für Pendler und Stadtverkehr, kein Sport- oder Geländereifen.
Unabhängig von der Generation entscheidet der Luftdruck stärker über Grip und Verschleiß als jede Mischung. Wie Sie ihn richtig einstellen und neue Reifen einfahren, steht im Ratgeber Reifendruck und Einfahren beim Motorrad. Woran Sie den Wechselzeitpunkt erkennen, zeigt der Beitrag Motorradreifen-Verschleiß erkennen, und was der Wechsel in der Werkstatt kostet, lesen Sie unter Rollerreifen wechseln lassen. Zur Einordnung der Marke insgesamt lohnt der Blick auf unser Porträt der Traditionsmarke Dunlop.
Häufige Fragen
Ab wann ist der ScootSmart 2 in allen Größen zu haben?
Dunlop sieht die vollständige Palette von 75 Größen für das vierte Quartal 2026 vor. Aktuell führen wir 17 dieser Größen lieferbar. Eine größengenaue Terminzusage gibt es nicht, weshalb sich Warten nur lohnt, wenn Ihre Reifen noch ausreichend Profil haben.
Haben beide Generationen in derselben Größe dieselbe Tragfähigkeit?
Meistens ja, aber nicht immer. Bei 16 der 17 doppelt geführten Größen stimmen Tragfähigkeits- und Geschwindigkeitsindex überein. Die Ausnahme ist 100/80-14: Die erste Generation trägt dort die Kennung 54P, der Nachfolger 48P. Das sind 212 statt 180 Kilogramm zulässige Tragfähigkeit je Reifen. Gleichen Sie die Kennung deshalb immer mit Ihren Fahrzeugpapieren ab.
Ist ein Rollerreifen mit Silica-Mischung wintertauglich?
Nein. Silica verbessert den Grip bei Nässe und kühleren Temperaturen, macht aus einem Straßenreifen aber keinen Winterreifen. Der ScootSmart ist in beiden Generationen ein ganzjährig nutzbarer Straßenreifen ohne Wintereignung. Welche Rollerreifen tatsächlich für Schnee ausgelegt sind, zeigt unsere Auszählung zu Winterreifen für Roller und Moped.
Fazit
Der ScootSmart 2 ist aus der Ankündigung heraus im Regal angekommen, hält den angekündigten Zeitplan ein und kostet über die doppelt geführten Größen im Mittel sogar 46 Cent weniger als sein Vorgänger. Wenn Ihre Dimension bereits verfügbar ist, gibt es kaum einen Grund, noch zur alten Generation zu greifen.
Gleichzeitig bleibt dieser Beitrag bei dem, was belegbar ist. Es gibt für Rollerreifen kein EU-Label, es gibt für den ScootSmart in vierzehn Jahren keinen einzigen Magazintest, und die einzige Leistungsangabe zur neuen Generation stammt vom Hersteller selbst. Was bleibt, sind Fahrerbewertungen mit kleiner Stichprobe, und die fallen für den fast gleich teuren Michelin City Grip 2 deutlich besser aus. Wir führen beide Marken, und in diesem Fall spricht die verfügbare Datenlage nicht für den Dunlop.
Quellen: Herstellerangaben zum ScootSmart 2 nach MOTORRAD online, 22.04.2026 und 1000PS; Fahrerbewertungen und Testübersicht laut Tyre Reviews zum ScootSmart sowie die Tyre-Reviews-Seite zum Michelin City Grip 2; Geltungsbereich des Reifenlabels nach Verordnung (EU) 2020/740; Sortimentszahlen aus eigener Auszählung des lieferbaren Bestands am 30.08.2026.