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Motorrad – Ratgeber im Magazin

Dunlop RoadSmart IV: Was er kann, was er kostet und wann der Vorgänger reicht

· 12 Min. Lesezeit · Aktualisiert am 29.08.2026
Sport-Touring-Motorrad mit Koffern auf sonniger Landstraße (KI-generiert, OpenAI)
Sport-Touring-Motorrad mit Koffern auf sonniger Landstraße (KI-generiert, OpenAI)

Sport-Touring ist die undankbarste Disziplin im Motorradreifen-Regal: Ein Reifen soll bei Regen sicher greifen, auf der Hausstrecke handlich bleiben und trotzdem eine ganze Saison durchhalten. Der Dunlop RoadSmart IV tritt genau hier an. Wir haben ihn nicht nur nach Herstellerangaben beschrieben, sondern gegen unser eigenes Regal gehalten: 49 lieferbare RoadSmart-Einträge aus drei Generationen, dazu die Satzpreise der direkten Wettbewerber in exakt den Größen, in denen die Fachpresse getestet hat. Was dabei herauskommt, ist eine überraschend enge Preislandschaft — und eine sehr klare Antwort auf die Frage, wofür der Aufpreis zur aktuellen Generation eigentlich draufgeht.

Wofür der RoadSmart IV gemacht ist – und warum der Vorgänger bleibt

Der RoadSmart IV ist Dunlops aktueller Sport-Touring-Reifen und löste den RoadSmart III ab. Nach der Ankündigung im November 2021 kam er im Frühjahr 2022 nach Europa (Quelle: Tourenfahrer). Sport-Touring meint dabei kein Nischensegment, sondern das Brot-und-Butter-Feld: Tourer, Sport-Tourer, Naked Bikes und straßenorientierte Crossover-Modelle. Dunlops Entwicklungsteam nennt als Zielgruppe ausdrücklich Reiseenduros wie die BMW R 1250 GS, Crossover-Maschinen wie die Yamaha Tracer und Naked Bikes der Kawasaki-Z-Reihe bis hin zu schweren Tourern.

Ungewöhnlich ist, was Dunlop mit dem Vorgänger gemacht hat. Üblicherweise verschwindet ein abgelöstes Profil nach ein, zwei Jahren aus den Preislisten. Der RoadSmart III blieb stattdessen im Programm — laut Dunlop bewusst als preisgünstigere Alternative neben dem neuen Spitzenmodell (Quelle: Dunlop Motorcycle Tires). Genau das sehen wir in unserem Regal wieder: Es stehen dort nicht zwei, sondern drei RoadSmart-Generationen gleichzeitig, vom II über den III bis zum IV. Das ist kein Auslaufmodell-Zufall, sondern eine bewusste Sortimentsstrategie — dieselbe, die auch andere Hersteller fahren und die wir bei Metzeler über fünf Roadtec-Generationen nachgezählt haben.

Für Sie als Käuferin oder Käufer heißt das: Sie treffen beim RoadSmart nicht nur eine Marken-, sondern eine Generationenentscheidung. Und die kostet Geld — wie viel genau, rechnen wir weiter unten größenweise vor.

Fünf Kürzel: Was in dem Reifen wirklich steckt

Dunlop bewirbt den RoadSmart IV mit einer Handvoll Technik-Abkürzungen, die leicht durcheinandergeraten. Zwei davon klingen fast gleich, meinen aber völlig Verschiedenes. Wir sortieren sie entlang der offiziellen Dunlop-Technikseite zum RoadSmart IV:

  • JLT (JointLess Tread): betrifft die Lauffläche. Sie wird ohne Stoßstelle gefertigt, was Verschleiß und Laufgeräusch verringern soll.
  • JLB (Jointless Belt): betrifft den Gürtel unter der Lauffläche — ein endlos gewickeltes Band statt einzelner Segmente. Im Vorderreifen 120/70 ZR17 setzt Dunlop zusätzlich einen Single Cord JLB ein, der für mehr Stabilität und Lenkpräzision sorgen soll.
  • MT (Multi-Tread): mehrere Gummimischungen in einem Reifen — härter in der Mitte für Laufleistung, weicher an den Schultern für Grip in Schräglage. Wie dieses Prinzip funktioniert, erklären wir im Ratgeber zu Single- und Dual-Compound-Mischungen.
  • CTCS (Casing Tension Control System): steuert die Spannungsverteilung in der Karkasse. Ziel ist, dass sich ein halb abgefahrener Reifen noch ähnlich anfühlt wie ein neuer.
  • DFF (Dynamic Front Formula): ein Auslegungsverfahren für die Kontur des Vorderreifens, das ein lineareres, neutraleres Lenkverhalten über alle Schräglagen bringen soll.

Zur Laufleistung nennt Dunlop auf seiner US-Produktseite konkrete Zahlen: 23 Prozent mehr vorn und 26 Prozent mehr hinten gegenüber dem RoadSmart III, dazu ein um 15 Prozent leichteres Einlenken. Das sind Herstellerangaben aus einem anderen Markt, keine unabhängigen Messwerte — behandeln Sie sie als Entwicklungsziel, nicht als Versprechen. Wie sich das an Ihrem Motorrad auswirkt, hängt immer auch von Gewicht, Fahrwerk, Luftdruck und Fahrstil ab.

Hinweis: Motorradreifen tragen kein EU-Reifenlabel. Die Ampel-Kennzeichnung mit Nasshaftung, Rollwiderstand und Geräuschwert, die Sie von Autoreifen kennen, gibt es hier schlicht nicht — wir erklären, warum Motorradreifen kein EU-Label haben. Als objektive Anhaltspunkte bleiben Fachpresse-Tests und die technischen Eckdaten.

GT, SP oder Standard: Drei Größen, zwei Abstimmungen

Die häufigste Verwirrung beim RoadSmart IV betrifft die Zusatzkürzel. Dunlop bietet genau drei Größen in zwei zusätzlich abgestimmten Ausführungen an: 120/70 ZR17 vorn sowie 180/55 ZR17 und 190/55 ZR17 hinten. In allen übrigen Maßen gibt es ausschließlich die Standard-Ausführung ohne Kürzel (Quelle: Gummibereifung).

Unser Regal bestätigt das exakt: Wir führen die GT- und die SP-Version in genau diesen drei Maßen — und in keinem einzigen weiteren. Das ist ein nützlicher Praxistest, denn im Netz kursieren Angebote, die einer beliebigen Größe ein GT anhängen. Steht das Kürzel an einem anderen Maß, stimmt etwas nicht.

  • GT ist auf schwerere Touren- und Reisemotorräder ausgelegt. Die Abstimmung soll das Einlenken auch bei voller Beladung mit Sozius und Koffern leichtfüßig halten.
  • SP zielt auf leichtere, sportlichere Maschinen, denen Dunlop mehr Stabilität und ein direkteres Feedback in Schräglage mitgibt.
  • Standard deckt alles ab, was nicht in eine der drei Kerngrößen fällt.

Die Faustregel klingt zunächst widersprüchlich, ergibt aber Sinn: Der GT macht schwere Motorräder handlicher, der SP macht ohnehin handliche Motorräder stabiler. Beide korrigieren also in die Richtung, in die das jeweilige Fahrwerk von Haus aus nicht neigt. Entscheidend ist demnach nicht Ihr Fahrstil, sondern das Gewicht und der Charakter Ihres Motorrads.

Wichtig für die Suche in unserem Shop: Standard-, GT- und SP-Ausführung haben jeweils eine eigene Modellseite. Sie finden sie unter RoadSmart IV in der Standard-Ausführung, RoadSmart IV GT und RoadSmart IV SP. Wer nur die erste Seite öffnet, übersieht die beiden Spezialabstimmungen. Prüfen Sie außerdem vor dem Kauf, welche Größe für Ihr Motorrad freigegeben ist — sie steht in den Zulassungspapieren oder auf der Reifenflanke.

19 Maße im Regal: Was Sie bei uns tatsächlich bekommen

Dunlop kündigte den RoadSmart IV mit 21 Größen an: sieben Vorderrad- und 14 Hinterradgrößen, davon drei zusätzlich als GT- und SP-Variante, montierbar auf rund 650 Motorradmodelle. Eine Ankündigung ist das eine — lieferbare Ware das andere. Wir haben deshalb unser komplettes RoadSmart-Sortiment erhoben und breitenweise gegengezählt (Stand 29. August 2026, 49 Einträge über alle Generationen).

Ergebnis: Von der vierten Generation stehen 22 Einträge in 19 verschiedenen Maßen lieferbar im Regal — also 19 der 21 angekündigten Dimensionen. Für einen Reifen, der seit vier Jahren am Markt ist, ist das eine bemerkenswert vollständige Abdeckung. Verteilt ist sie so:

  • 17 Zoll (neun Standardmaße): 110/70, 120/60, 130/70, 150/70, 160/60, 160/70, 170/60, 190/50 und 190/60 — dazu die drei GT- und SP-Kerngrößen 120/70, 180/55 und 190/55.
  • 18 Zoll (sechs Maße): 110/80 R18, 120/70 R18, 140/70 R18, 150/70 ZR18, 160/60 ZR18 und 170/60 ZR18.
  • 19 Zoll (ein Maß): 120/70 ZR19 — der typische Vorderreifen vieler Reiseenduros.

Auffällig ist die 18-Zoll-Fraktion. Sechs Maße in dieser Zollgröße sind für einen Sport-Touring-Reifen viel und zeigen, dass Dunlop hier auch ältere Tourer und Crossover-Modelle bedient, die nicht auf dem 17-Zoll-Standard laufen. Gängige Beispiele aus unserem Bestand sind der RoadSmart IV GT in 120/70 ZR17 58W als Vorderreifen, der passende RoadSmart IV GT in 180/55 ZR17 73W hinten und die Standard-Ausführung als RoadSmart IV in 160/60 ZR17 69W. Das komplette Straßensortiment aller Marken finden Sie in der Rubrik Motorradreifen für die Straße.

Was die Fachpresse geprüft hat – und was hinter der Bezahlschranke bleibt

Der RoadSmart IV wurde von der Zeitschrift MOTORRAD zweimal geprüft, und die beiden Ergebnisse fallen unterschiedlich aus. Das ist wichtig, weil Marketingtexte gern nur das erste zitieren.

MOTORRAD 07/2022: Im Tourenreifentest kurz nach Markteinführung gewann die GT-Version. Getestet wurde auf einer BMW R 1250 R gegen fünf weitere Reifen; der RoadSmart IV GT erzielte in 12 von 15 Einzelprüfungen die beste Bewertung, unter anderem beim Nasshandling. Dunlop dokumentiert das Ergebnis im eigenen Newsroom-Bericht zum Testsieg 2022.

MOTORRAD 06/2024: Zwei Jahre später trat der Reifen erneut an — diesmal auf einer BMW R 1250 RS, in den Größen 120/70 ZR17 und 180/55 ZR17, über 2.000 Kilometer Landstraße und Alltag. Das Testfeld bestand aus Bridgestone Battlax T32, Continental RoadAttack 4 GT, Dunlop RoadSmart IV GT, Metzeler Roadtec 02, Michelin Road 6 GT und Pirelli Angel GT II. Der Fachdienst Reifenpresse fasst den entscheidenden Punkt so zusammen: „Im Trockenen bzw. auf der Landstraße dichter beieinanderliegend, haben die Nässedisziplin und der Verschleiß den Ausschlag bei der letztendlichen Zieleinfahrt der Profile gegeben" (Quelle: Reifenpresse zum Tourenreifentest 2024).

Der RoadSmart IV GT erhielt dabei das Gesamturteil „sehr gut" und einen Kauftipp für „Landstraße/Alltag". MOTORRAD lobte laut Dunlops Newsroom-Meldung zum Test 2024 die „sehr leichtfüßige Handlichkeit" und die „satte Haftung im Nassen"; zum Verschleiß heißt es dort wörtlich: „Er verschleißt durchschnittlich, aber vorne und hinten sehr homogen."

Und hier lohnt genaues Hinsehen: Für 2024 meldet Dunlop selbst keinen Testsieg mehr, anders als 2022. Die vollständige Rangfolge des 2024er-Tests liegt hinter der Bezahlschranke von MOTORRAD, weshalb wir sie hier nicht wiedergeben. Belegbar ist damit ein Spitzenurteil samt Kaufempfehlung für den Alltagseinsatz — aber nicht mehr die Position ganz vorn in einem Feld, das binnen zwei Jahren spürbar nachgezogen hatte. Auch die Redaktion von MOTORRADonline hob Handlichkeit und Nassgriff hervor. Testnoten gelten immer für die geprüfte Größe und das Testmotorrad — ein guter Anhaltspunkt, keine Garantie für jede Kombination.

Drei Generationen, ein Regal: die Dunlop-Preisleiter

Jetzt zur Frage, die Sie beim Bestellen wirklich beschäftigt: Was kostet der Sprung auf die aktuelle Generation? Wir haben dafür Größen herausgesucht, in denen mehrere Generationen mit identischem Last- und Geschwindigkeitsindex lieferbar sind — nur so ist der Vergleich sauber. Alle Preise sind Stand 29. August 2026 und beziehen sich auf die jeweils günstigste lieferbare Ausführung.

Am deutlichsten zeigt sich die Leiter im Hinterreifen 160/60 ZR17 69W, wo alle drei Generationen nebeneinanderstehen: RoadSmart II für 97,91 Euro, RoadSmart III für 133,49 Euro, RoadSmart IV für 150,46 Euro. Von der zweiten zur vierten Generation sind das gut 54 Prozent Aufschlag. Wer in dieser Größe sucht, findet die Alternativen aller Marken in unserer Übersicht zum Hinterreifen in 160/60 ZR17.

Im Vorderreifen 120/70 ZR17 58W liegen der RoadSmart II ab 87,03 Euro, der RoadSmart III ab 104,41 Euro und die vierte Generation bei 125,72 Euro (SP) beziehungsweise 126,41 Euro (GT). Hinten in 180/55 ZR17 73W stehen 111,05 Euro für den II, 148,40 Euro für den III und 178,71 Euro für den RoadSmart IV GT.

Zwei Dinge fallen dabei aus dem Rahmen, und beide sind bares Geld wert:

  • Die SP-Ausführung des Vorgängers ist teils billiger als dessen Standardversion. In 190/55 ZR17 75W kostet der RoadSmart III SP 142,71 Euro, der normale RoadSmart III dagegen 163,70 Euro — knapp 21 Euro Unterschied zugunsten der sportlicheren Abstimmung. In 180/55 ZR17 zeigt sich derselbe Effekt in kleinerem Maßstab.
  • Die Preisleiter gilt nicht in jeder Größe. In 110/80 R19 ist der ältere RoadSmart II mit 124,69 Euro sogar teurer als der neuere RoadSmart III mit 111,56 Euro. Restbestände in seltenen Maßen folgen keiner Modelllogik, sondern der Verfügbarkeit.

Die Konsequenz ist unbequem, aber ehrlich: Prüfen Sie die Preisleiter immer in Ihrer konkreten Größe, nicht im Modelldurchschnitt. Die aktuelle Preisspanne der Vorgängergeneration sehen Sie auf der Modellseite zum RoadSmart III.

Der Satzpreis im Vergleich: Zehn Euro trennen fünf Premium-Reifen

Aufschlussreicher als der Generationenvergleich ist der Blick zur Konkurrenz — und zwar in exakt den beiden Größen, in denen MOTORRAD 2024 getestet hat. Wir haben für jede aktuelle Sport-Touring-Modellreihe den Satzpreis aus 120/70 ZR17 58W vorn und 180/55 ZR17 73W hinten gebildet, jeweils aus der günstigsten lieferbaren Ausführung (Stand 29. August 2026):

  • Bridgestone Battlax T33: 277,54 Euro
  • Michelin Road 6: 300,09 Euro
  • Pirelli Angel GT II: 303,91 Euro
  • Metzeler Roadtec 02: 304,70 Euro
  • Dunlop RoadSmart IV GT: 305,12 Euro
  • Continental ContiRoadAttack 4: 309,99 Euro

Fünf der sechs Modellreihen liegen also zwischen 300,09 und 309,99 Euro — eine Spanne von 9,90 Euro oder gut drei Prozent über das gesamte Premium-Feld. Der Dunlop sitzt darin fast exakt in der Mitte. Nur der Bridgestone Battlax T33 fällt mit rund 28 Euro Abstand nach unten heraus; er ist zugleich der Nachfolger des 2024 getesteten T32, sodass heute alle sechs damals geprüften Modellreihen in ihrer jeweils aktuellen Ausbaustufe bei uns stehen.

Die Lehre daraus ist für die Kaufentscheidung ziemlich befreiend: Über den Preis lässt sich in diesem Segment kaum etwas entscheiden. Zehn Euro auf einen Satz von gut 300 Euro sind keine Größe, an der man eine Sicherheitsentscheidung aufhängt. Was tatsächlich trennt, ist die Abstimmung — und die Frage, ob Sie eine Generation zurückgehen. Denn dieselbe Rechnung mit den Vorgängermodellen ergibt ein völlig anderes Bild: RoadSmart III für 252,81 Euro, Pirelli Angel GT für 246,71 Euro, Michelin Pilot Road 4 für 240,88 Euro, Bridgestone Battlax T32 für 240,83 Euro. Der Schritt zurück spart also 50 bis 65 Euro pro Satz — deutlich mehr, als zwischen den aktuellen Marken liegt.

Wer die Charakterunterschiede der aktuellen Generation vertiefen will, findet sie in unseren Einzelbeiträgen zum Bridgestone Battlax T33, zum Michelin Road 6, zum Metzeler Roadtec 02 und zum Pirelli Angel GT II sowie im direkten Sport-Touring-Vergleich mehrerer Marken. Welche Maschinen auf der Kombination 120/70 ZR17 und 180/55 ZR17 unterwegs sind, haben wir im Beitrag zum meistgefahrenen Reifensatz im Sport-Touring-Segment zusammengetragen.

Unterm Strich: Der RoadSmart IV ist ein technisch aktueller, von der Fachpresse zweimal gut bewerteter Sport-Touring-Reifen mit ungewöhnlich breiter Größenabdeckung — 19 der 21 angekündigten Maße stehen bei uns lieferbar. Seine Stärken liegen dort, wo MOTORRAD sie verortet hat: Handlichkeit, Nassgriff und ein gleichmäßiger Verschleiß über beide Achsen. Preislich ist er in der aktuellen Generation weder Schnäppchen noch Ausreißer, sondern Mittelfeld auf zehn Euro genau. Die echte Sparentscheidung ist nicht die Marke, sondern die Generation. Und bevor Sie losfahren: Neue Motorradreifen brauchen ihre Einfahrkilometer und den richtigen Fülldruck — beides erklären wir im ausführlichen Ratgeber zu Reifendruck und Einfahren.

Häufige Fragen

Passt der RoadSmart IV auch auf eine Reiseenduro?

Auf straßenorientierte Reiseenduros ja — Dunlop nennt Modelle wie die BMW R 1250 GS ausdrücklich als Zielgruppe, und der Vorderreifen 120/70 ZR19 ist genau dafür im Programm. Für ernsthaften Geländeeinsatz ist er dagegen nicht gemacht; dort brauchen Sie einen Enduro- oder Adventure-Reifen mit gröberem Profil.

Kann ich vorne die GT- und hinten die SP-Ausführung fahren?

Davon raten wir ab. GT und SP sind als aufeinander abgestimmte Paarungen entwickelt worden; sie zu mischen hebt die Abstimmung auf. Maßgeblich ist ohnehin die Freigabe für Ihr Motorrad. Was beim Kombinieren unterschiedlicher Reifen generell erlaubt ist, erklären wir im Beitrag zum Mischen von Motorradreifen an Vorder- und Hinterrad.

Lohnt der Aufpreis gegenüber dem RoadSmart III?

Das hängt von Ihrer Fahrleistung ab. Rund 50 Euro Unterschied pro Satz sind bei einem Reifen, der eine ganze Saison hält, überschaubar — wenn Sie viel bei Nässe unterwegs sind, sprechen die Testurteile für die aktuelle Generation. Fahren Sie überwiegend im Trockenen und wenige tausend Kilometer im Jahr, ist der RoadSmart III weiterhin eine sachlich gut begründbare Wahl. Prüfen Sie die Differenz aber in Ihrer konkreten Größe, sie schwankt erheblich.

Schlagwörter: Dunlop RoadSmart IV Sport-Touring Motorradreifen Reifentest Preisvergleich

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