Goodyear EfficientGrip Performance 2: 57.800 Kilometer im ADAC-Test – und ein überraschend langer Trockenbremsweg
Der EfficientGrip Performance 2 ist Goodyears Komfort- und Touring-Sommerreifen für Kompakt- und Mittelklassewagen – und einer der wenigen Reifen, die der ADAC in beiden wichtigen Pkw-Dimensionen auf die Messstrecke geschickt hat. Beide Male stand er weit vorn. Spannender als die Endnoten sind allerdings die Einzelwerte dahinter: Sie zeigen einen Reifen, der ausgerechnet dort schwächelt, wo man ihn stark vermutet – und dort glänzt, wo Komfortreifen üblicherweise Federn lassen. Wir haben die beiden ADAC-Tests, das Kleingedruckte der Herstellerwerbung und unser eigenes Regal nebeneinandergelegt.
Zwei ADAC-Tests, zwei Größen – und beide Male weit vorn
Der Reifen hat eine ungewöhnlich gute Beleglage, weil der ADAC ihn in den beiden meistgefahrenen Pkw-Dimensionen geprüft hat. Den Anfang machte der große Jubiläumstest zum 50-jährigen Bestehen der ADAC-Reifentests: 50 Sommerreifen in 205/55 R16 V, Testfahrzeug VW Golf 8, veröffentlicht im Februar 2023. Zehn Modelle erreichten „gut", sieben fielen mit „mangelhaft" durch. Ganz vorn standen zwei Reifen mit der Bestnote 2,0: der Goodyear EfficientGrip Performance 2 und der Continental PremiumContact 6 – der ADAC nannte den Goodyear damals „enorm ausgewogen" (Quelle: ADAC-Sommerreifentest 205/55 R16).
Gut drei Jahre später der zweite Auftritt, diesmal eine Nummer größer: 16 Sommerreifen in 225/50 R17, Testfahrzeug Audi A4 (Quelle: ADAC-Sommerreifentest 2026). Hier reicht es für Note 2,3 und Platz 3 – hinter dem Continental PremiumContact 7 (1,9) und dem Pirelli Cinturato C3 (2,2). Diese drei sind die einzigen Reifen des Feldes mit einem „gut"; zehn weitere bekamen ein „befriedigend", drei bewertet der ADAC als nicht empfehlenswert. Direkt hinter dem Podium landete mit Note 2,6 der Firestone Roadhawk 2. Wie das gesamte Feld abschnitt, fasst unser Überblick über den ADAC-Sommerreifentest 2026 zusammen.
Beide Tests laufen nach demselben Schema, das der ADAC 2023 eingeführt hat: 70 Prozent Fahrsicherheit, 30 Prozent Umweltbilanz. Die Noten sind damit vergleichbar – die Reifen selbst allerdings nur eingeschränkt, denn es sind unterschiedliche Größen. Der ADAC selbst zieht dafür klare Grenzen: Ein Ergebnis lässt sich nur übertragen, wenn die Breite höchstens 10 Millimeter und das Höhen-Breiten-Verhältnis höchstens fünf Prozentpunkte abweichen und Felgendurchmesser sowie Bauart identisch sind. Ergebnisse von Reifen mit Geschwindigkeitsindex V oder höher gelten nicht für Reifen mit niedrigerem Index, und Reifen ohne Zusatz, mit „XL"/„Reinforced" und mit „HL" gehören zu verschiedenen Lastklassen. Was das praktisch bedeutet, zeigt unser Beitrag darüber, wie weit sich Reifentests auf andere Größen übertragen lassen.
Die Messwerte von 2026: stark im Regen, lang auf trockener Straße
Interessant wird es, wenn man das Zahlenblatt des ADAC zum Goodyear aufschlägt. Die Teilnoten lauten: Fahrsicherheit 2,4 (davon trockene Fahrbahn 2,3 und nasse Fahrbahn 2,5), Umweltbilanz 1,9. Der getestete Reifen war ein 225/50 R17 98 W mit EU-Label B/A/B und 70 dB, produziert in Polen.
Die Einzelmessungen zeichnen ein deutliches Bild – und zwar ein anderes, als der Ruf des Reifens vermuten lässt:
- Bremsweg trocken (100 auf 0 km/h): 36,3 Meter. Das Feld reichte von 33,9 bis 36,7 Metern – der Goodyear liegt also nur knapp vor dem Schlusslicht und rund 2,4 Meter hinter dem Besten. Der ADAC stuft den Wert absolut betrachtet noch als gut ein, nennt ihn aber ausdrücklich „überdurchschnittlich lang".
- Bremsweg nasser Asphalt (80 auf 0 km/h): 31,3 Meter. Feldspanne 30,1 bis 37,9 Meter – hier liegt der Goodyear fast auf dem Bestwert und über sechs Meter vor dem schwächsten Reifen des Tests.
- Bremsweg nasser Beton (80 auf 0 km/h): 38,1 Meter bei einer Spanne von 32,3 bis 44,5 Metern – solides Mittelfeld. Derselbe Reifen braucht auf nassem Beton also fast sieben Meter mehr als auf nassem Asphalt; ein Hinweis darauf, wie stark der Fahrbahnbelag den Bremsweg beeinflusst.
Abgewertet wird der Goodyear bei Nässe nicht wegen des Bremswegs, sondern wegen zweier anderer Disziplinen: Der ADAC bescheinigt ihm leichte Schwächen im Aquaplaningverhalten längs und quer sowie im Nasshandling und beschreibt, dass der Testwagen mit diesem Reifen etwas stärker zum Untersteuern neigt – für ein präziseres Verhalten müsste er Längs- und Querkräfte besser kombinieren. Als Stärken führt der ADAC dagegen die Ausgewogenheit, die sehr hohe prognostizierte Laufleistung, den geringen Abrieb und die gute Effizienz auf (Quelle: ADAC-Einzelergebnis zum EfficientGrip Performance 2).
Warum das EU-Label „A" zeigt und der ADAC für Nässe nur 2,5 gibt
Fast alle Größen des Reifens tragen bei der Nasshaftung die Bestklasse A – und trotzdem vergibt der ADAC für „nasse Fahrbahn" nur eine 2,5. Das ist kein Widerspruch, sondern erklärt sich vollständig aus dem, was das Label misst: Das EU-Reifenlabel bewertet ausschließlich einen genormten Bremsversuch geradeaus auf nassem Asphalt. Genau in dieser einen Disziplin ist der Goodyear mit 31,3 Metern nahezu der Beste des Feldes – das A ist also verdient und korrekt.
Was das Label dagegen nicht misst, ist alles, was darüber hinausgeht: Aquaplaning in Längs- und Querrichtung, Nasshandling, Kurvenstabilität, Verhalten im Grenzbereich. Und ausgerechnet dort liegen die Schwächen dieses Reifens. Daraus folgt eine Regel, die weit über dieses Modell hinausreicht: Die Nasshaftungsklasse taugt zum Aussortieren nach unten, nicht als Rangliste nach oben. Ein D oder E ist ein handfestes Ausschlusskriterium – warum, steht in unserem Beitrag zu den schwachen Nasshaftungsklassen D und E. Ein A dagegen sagt nur: In der genormten Geradeausbremsung ist alles in Ordnung. Wie die Buchstaben und Zahlen im Einzelnen zustande kommen, erklärt der ausführliche Ratgeber zum EU-Reifenlabel; warum Labelwerte und Testnoten regelmäßig auseinanderlaufen, zeigt der Vergleich Reifenlabel oder Reifentest.
Praktisch heißt das: Nutzen Sie das Label, um Kandidaten auszuschließen, und einen unabhängigen Test, um zwischen den verbliebenen zu entscheiden. Wer viel bei Starkregen auf der Autobahn unterwegs ist, achtet zusätzlich auf die Aquaplaning-Bewertung – die steht nur im Test, nie auf dem Aufkleber.
57.800 Kilometer: der Wert, der den ganzen Reifen trägt
Die eigentliche Trumpfkarte liegt in der Umweltbilanz, und dort vor allem bei einem einzigen Kriterium. Der ADAC prognostiziert für den Goodyear 57.800 Kilometer bis zur gesetzlichen Mindestprofiltiefe – der höchste Wert des gesamten Testfelds, das bei 26.100 Kilometern beginnt. Die Teilnote dafür lautet 1,2 und geht mit 40 Prozent in die Umweltbilanz ein; sie zieht die Kategorie auf 1,9 hoch, obwohl Geräusch (3,0) und Nachhaltigkeit (3,3) deutlich schwächer bewertet sind. Die Verschleißprognose stammt aus einem Straßenkonvoi-Test über rund 15.000 Kilometer, aus dem der ADAC die Gesamtlaufleistung hochrechnet.
Der Unterschied ist enorm: Für die Strecke, die ein Satz Goodyear schafft, braucht es beim Schlusslicht des Tests zwei komplette Reifensätze. Der ebenfalls schwach abschneidende Vredestein Ultrac+ kam auf 30.600 Kilometer. Wer die Anschaffungskosten auf die gefahrenen Kilometer umlegt, kommt deshalb bei einem teureren, aber laufstarken Reifen oft günstiger weg als bei einem billigen – die Rechnung dazu steht im Ratgeber zur Laufleistung von Reifen.
Die übrigen Umweltwerte des Goodyear: Reifenabrieb 62 mg pro Kilometer und Tonne (Feldspanne 54 bis 131) – ein niedriger Wert, der angesichts der kommenden Abriebgrenzen an Bedeutung gewinnt, wie unser Beitrag zu Reifenabrieb und Euro 7 beschreibt. Kraftstoffverbrauch bei 100 km/h: 5,5 Liter je 100 Kilometer (Feld 5,4 bis 6,0), also nahe am Bestwert; was ein niedriger Rollwiderstand über ein Reifenleben ausmacht, rechnet der Beitrag Spritsparen mit den richtigen Reifen vor. Schwächster Einzelwert ist das Vorbeifahrgeräusch mit 71,4 dB(A) bei einer Feldspanne von 70,2 bis 74,3 – hier ist der Reifen bestenfalls Durchschnitt, trotz der guten Label-Werte vieler Größen.
Das Kleingedruckte hinter „50 Prozent mehr Laufleistung"
Goodyear bewirbt den Reifen seit der Vorstellung 2020 mit zwei Zahlen: 50 Prozent mehr Laufleistung als der Vorgänger und 20 Prozent mehr als der nächstplatzierte Wettbewerber. Beide Angaben stehen auf der Produktseite von Goodyear – und wer die Fußnoten liest, findet dort zwei sehr unterschiedliche Belege.
Die 50 Prozent stammen aus einem internen Test von Goodyear, gefahren in einer einzigen Größe (205/55 R16 91V) mit einem VW Golf VII auf öffentlichen Straßen in Luxemburg und Frankreich. Das ist eine Herstellerangabe ohne unabhängige Prüfung – sie ist nicht falsch, aber sie ist auch nicht extern kontrolliert. Die 20 Prozent dagegen sind belastbarer: Sie entsprechen laut Fußnote 11.000 Kilometern und wurden von der TÜV SÜD Product Service GmbH im November 2019 im Auftrag von Goodyear geprüft (Berichtsnummer 713171748, abrufbar in Goodyears Übersicht der Reifen-Testberichte).
Entscheidend ist aber, gegen wen damals gemessen wurde: Michelin Primacy 4, Continental PremiumContact 6, Bridgestone Turanza T005 und Pirelli Cinturato P7 Blue. Dieses Vergleichsfeld ist heute vollständig abgelöst – und die Nachfolger dieser vier Modelle belegen im ADAC-Test 2026 die Plätze 1 (PremiumContact 7), 2 (Cinturato C3), 6 (Turanza 6) und 7 (Michelin Primacy 5). Die Werbeaussage bleibt für den Stand von 2019 korrekt, sagt über das Wettbewerbsumfeld von 2026 aber wenig. Dass der aktuelle ADAC-Test die Laufleistungs-Bestmarke trotzdem bestätigt, ist das eigentlich starke Argument – nicht die sechs Jahre alte Prozentzahl.
Ähnlich einzuordnen ist der Hinweis „EV-Ready": Goodyear bringt diese Kennzeichnung nach eigenen Angaben seit Anfang 2024 auf der Seitenwand aller neuen Ersatzreifen an. Sie ist damit kein Alleinstellungsmerkmal dieses Modells, sondern eine Marken-Kennzeichnung. Für Elektroautos entscheidend bleiben ohnehin die im Fahrzeugschein freigegebene Größe und ein ausreichender Lastindex – die Grundlagen dazu stehen im Beitrag zu Last- und Geschwindigkeitsindex.
Vorgänger, Geschwister und die Namensfalle im Regal
Und damit zum wohl praktischsten Punkt beim Kauf. In unserem Sortiment stehen am 28.08.2026 nebeneinander: 67 lieferbare Ausführungen des EfficientGrip Performance 2 in 36 Größen – und 63 lieferbare Ausführungen des Vorgängers, der schlicht „EfficientGrip Performance" heißt, also ohne die 2. Dazu kommen vier Ausführungen des „EfficientGrip Performance SUV". Drei Modelle, deren Namen sich um ein einziges Zeichen beziehungsweise ein Wort unterscheiden.
Der Preis hilft bei der Unterscheidung nicht weiter, im Gegenteil. Der Median liegt beim neuen Modell bei 119,49 Euro, beim alten bei 115,50 Euro. Wir haben zusätzlich 15 saubere Paare gebildet – gleiche Größe, gleicher Last- und Geschwindigkeitsindex, beide Generationen lieferbar: Der Medianunterschied beträgt −0,9 Prozent, in sieben Paaren ist die neue Generation teurer, in acht günstiger. Es gibt also keinen systematischen Aufpreis für den Nachfolger. In Einzelfällen kehrt sich das Verhältnis sogar drastisch um: In 225/50 R17 94W kostet der alte EfficientGrip Performance 179,50 Euro, der neue 116,79 Euro; in 215/60 R17 100H stehen 168,20 Euro gegen 109,01 Euro. Auslaufgrößen werden im dünner werdenden Restbestand oft teurer, nicht billiger.
Beim EU-Label ist der Unterschied dagegen eindeutig – und er geht in eine klare Richtung:
- Nasshaftung: 62 von 67 Ausführungen des Nachfolgers tragen die Bestklasse A. Beim Vorgänger sind es nur 24 von 63, dazu 32-mal B und siebenmal C. In den 15 direkten Paaren ist die neue Generation elfmal besser, viermal gleich und kein einziges Mal schlechter.
- Kraftstoffeffizienz: Hier ist es umgekehrt. Der Vorgänger hat 26-mal ein A, der Nachfolger nur 19-mal; in fünf der 15 Paare ist die neue Generation sogar eine Klasse schlechter. Der Fortschritt bei der Nasshaftung wurde also teilweise beim Rollwiderstand bezahlt – ein klassischer Zielkonflikt im Reifenbau.
Merksatz fürs Bestellformular: Prüfen Sie vor dem Klick, ob im Artikelnamen wirklich die 2 steht. Beide Generationen liegen im selben Preisband, aber nur die neue trägt fast durchgehend Nasshaftung A.
Eine zweite Falle steckt im Label selbst: In 205/60 R16 92V führen wir zwei Ausführungen desselben Modells – eine mit Effizienzklasse B für 112,02 Euro und eine mit Klasse C für 133,31 Euro. Gleicher Name, gleiche Größe, gleiche Kennung, unterschiedliches Label und über 20 Euro Unterschied je Reifen. Warum das vorkommt und wie Sie es erkennen, steht im Beitrag gleicher Reifenname, unterschiedliches EU-Label.
Zur Familie gehören außerdem der EfficientGrip 2 SUV für SUV und Geländewagen sowie der EfficientGrip Cargo 2 für Transporter. Wer es sportlich mag, schaut sich statt der Komfortlinie den Goodyear Eagle F1 Asymmetric 6 an: kürzere Trockenbremswege, präziseres Handling, dafür deutlich weniger Laufleistung. Welche Marken zum Goodyear-Konzern gehören, zeigt der Überblick zur Marke Goodyear.
Größen, Preise und für wen sich der Reifen lohnt
Die 67 lieferbaren Ausführungen decken 15 bis 21 Zoll ab und kosten zwischen 57,30 und 308,94 Euro (Stand 28.08.2026, Preise ändern sich täglich). Ein nüchterner Befund dazu: Legt man die Übertragbarkeitsregeln des ADAC an, sind nur 10 dieser 67 Ausführungen vom Test in 225/50 R17 abgedeckt und 17 vom Test in 205/55 R16 – für 40 Ausführungen, also rund 60 Prozent, gibt es streng genommen kein übertragbares Testergebnis. Das ist kein Makel dieses Reifens, sondern die Regel bei fast jedem Modell; man sollte es beim Lesen von Testnoten nur wissen.
Der Preisvergleich fällt freundlich aus. Im ADAC-Test 2026 wurde der Goodyear mit 162 Euro geführt, bei uns kostet dieselbe Ausführung heute 115,75 Euro; im Test von 2023 standen 110 Euro für 205/55 R16 91V, heute sind es 75,49 Euro. Beide Zahlen wurden unterschiedlich erhoben und ergeben deshalb keinen exakten Preisverlauf – die Größenordnung ist aber eindeutig.
Interessanter ist der Vergleich innerhalb des Podiums, heute im selben Regal: Der Goodyear liegt bei 115,75 Euro, der zweitplatzierte Pirelli Cinturato C3 bei 123,05 Euro, der Testsieger Continental PremiumContact 7 bei 123,75 Euro. Zwischen Platz 3 und Platz 1 liegen rund acht Euro je Reifen, also gut 30 Euro für einen ganzen Satz. Wer den Goodyear kauft, sollte das also wegen der Laufleistung tun, nicht wegen des Preises – wer dagegen bei Nässe das letzte Quäntchen Sicherheitsreserve will, zahlt für den Testsieger sehr wenig Aufpreis. Diese Abwägung im Grundsatz behandelt der Vergleich Premium- oder Budget-Sommerreifen.
Drei lieferbare Beispiele als Einstieg:
- Goodyear EfficientGrip Performance 2 225/50 R17 98W – exakt die vom ADAC 2026 getestete Ausführung, EU-Label B/A/70.
- Goodyear EfficientGrip Performance 2 205/55 R16 91V – die 2023 getestete Größe und zugleich die meistgefragte Dimension überhaupt.
- Goodyear EfficientGrip Performance 2 195/65 R15 91H – die günstige Kompaktwagen-Alternative unterhalb der Testgrößen.
Unser Fazit: Der EfficientGrip Performance 2 ist ein sehr ausgewogener Sommerreifen für Vielfahrer, Pendler und Familien mit hoher Jahreslaufleistung. Seine Bestmarke bei der Haltbarkeit ist unabhängig bestätigt und über die Lebensdauer bares Geld wert, seine Bremsleistung auf nassem Asphalt liegt an der Spitze des Feldes. Wer häufig bei Starkregen zügig auf der Autobahn unterwegs ist oder kompromisslos kurze Trockenbremswege braucht, ist mit dem Testsieger jedoch besser bedient – der Trockenbremsweg ist die klare Schwäche dieses Reifens. Alle Größen und tagesaktuellen Preise finden Sie auf dem Modell-Überblick zum EfficientGrip Performance 2, passende Alternativen in den Größen 225/50 R17 und 205/55 R16 oder in der gesamten Auswahl an PKW-Sommerreifen.
Häufige Fragen
Wie viele Kilometer hält der Goodyear EfficientGrip Performance 2?
Der ADAC prognostizierte im Sommerreifentest 2026 rund 57.800 Kilometer bis zur gesetzlichen Mindestprofiltiefe – der höchste Wert im 16er-Testfeld, dessen Schlusslicht bei 26.100 Kilometern lag. Die tatsächliche Laufleistung hängt stark von Fahrweise, Fahrzeuggewicht, Luftdruck und Achsgeometrie ab.
Ist der Reifen bei Nässe wirklich sicher?
Beim Bremsen auf nassem Asphalt ja: 31,3 Meter aus 80 km/h liegen nahe am Bestwert des Testfelds, und fast alle Größen tragen die Label-Bestklasse A. Beim Aquaplaning und im Nasshandling bescheinigt der ADAC ihm dagegen leichte Schwächen – in Summe eine Teilnote von 2,5 für die nasse Fahrbahn.
Was unterscheidet ihn von der ersten Generation ohne die „2"?
Vor allem die Nasshaftung: 62 von 67 lieferbaren Ausführungen des Nachfolgers tragen Klasse A, beim Vorgänger sind es nur 24 von 63. Preislich liegen beide Generationen praktisch gleichauf, achten Sie beim Bestellen also unbedingt auf die 2 im Artikelnamen.