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Fahrzeugtypen – Ratgeber im Magazin

Trike-Reifen: Warum ein Dreirad vorne Motorrad und hinten Auto fährt

· 12 Min. Lesezeit · Aktualisiert am 24.07.2026
Trike mit schmalem Vorderreifen und zwei breiten Hinterreifen (KI-generiert, OpenAI)
Trike mit schmalem Vorderreifen und zwei breiten Hinterreifen (KI-generiert, OpenAI)

Wer zum ersten Mal Reifen für ein Trike sucht, landet erstaunlich schnell in einer Sackgasse. Die Motorradsuche kennt die Hinterradgrößen nicht, die Pkw-Suche findet das Vorderrad nicht, und in der Zulassungsbescheinigung steht eine Kombination, die es an keinem anderen Fahrzeug so gibt. Das liegt nicht an schlechter Beratung, sondern an der Bauart: Ein Trike ist rechtlich ein Kraftrad, technisch aber ein Zwitter – und genau so kauft man auch seine Reifen, nämlich in zwei verschiedenen Abteilungen. Dieser Ratgeber zeigt, welche Größen üblich sind, warum der Vorderreifen ganz anders verschleißt als am Motorrad, was Ihre Papiere vorgeben – und warum ausgerechnet der Winter zum eigentlichen Problem wird.

Ein Trike ist kein Motorrad mit einem Rad extra

Die klassische Bauform beschreibt die deutschsprachige Wikipedia zum Motordreirad als „ein offenes, motorisiertes Straßenfahrzeug mit einem Vorderrad und zwei angetriebenen Hinterrädern". Davon zu unterscheiden ist das sogenannte Reverse-Trike mit zwei Vorderrädern und einem Hinterrad, wie es etwa der Piaggio MP3 darstellt – dessen Vorderräder können sich über eine Parallelogrammaufhängung mitneigen. In diesem Ratgeber geht es um die erste, in Deutschland weit verbreitete Variante, wie sie Hersteller wie rewaco oder Boom bauen.

Auch beim Führerschein ist das Trike ein Sonderfall. Die Fahrerlaubnis-Verordnung regelt in § 6 Absatz 3a FeV ausdrücklich: „Die Fahrerlaubnis der Klasse B berechtigt im Inland auch zum Führen von dreirädrigen Kraftfahrzeugen, im Falle eines Kraftfahrzeugs mit einer Motorleistung von mehr als 15 kW jedoch nur, soweit der Inhaber der Fahrerlaubnis mindestens 21 Jahre alt ist." Da die gängigen Serien-Trikes deutlich über dieser Schwelle liegen – rewaco nennt für seine aktuellen Modelle 81 kW (110 PS) beziehungsweise 103 kW (140 PS) in der Turbo-Version –, gilt für sie in der Praxis der Autoführerschein ab 21 Jahren. Unterhalb von 15 kW deckt die Klasse A1 dreirädrige Kraftfahrzeuge ab, darüber die Klasse A.

Für die Reifen ist aber etwas ganz anderes entscheidend: Ein Trike legt sich nicht in die Kurve. Es fährt hinten zweispurig und bleibt aufrecht. Damit fällt genau das weg, worauf ein Motorradreifen konstruiert ist – und genau daraus ergeben sich alle Besonderheiten, um die es im Folgenden geht.

Diese Zwitterstellung zieht sich durch das ganze Fahrzeug. Vorne finden Sie Telegabel, Motorradfelge und einen einzelnen Reifen, hinten eine angetriebene Starrachse mit Differential, Autofelgen und zwei Reifen nebeneinander. Der Aufbau erklärt auch, warum sich Erfahrungswerte schlecht übertragen lassen: Wer vom Motorrad kommt, unterschätzt die Bedeutung von Tragfähigkeit und paarweiser Montage an der Hinterachse; wer vom Auto kommt, unterschätzt, wie eigen sich ein breiter Motorradreifen ohne Schräglage verhält. Sinnvoll ist deshalb, beide Achsen von Anfang an getrennt zu betrachten – als zwei Kaufentscheidungen an einem Fahrzeug.

Vorne Motorrad, hinten Auto: Das sind die üblichen Größen

Wie konkret diese Zweiteilung aussieht, zeigt am besten ein Blick in die Werksangaben. Der deutsche Hersteller rewaco führt in seinen technischen Informationen für die Bereifung vorne „180/55 ZR 17 on aluminum rim 5 J x 17 (optional 200/50 ZR 17 on aluminum rim 5 J x 17)" auf. Für die Hinterachse stehen dort „255/45 ZR 17 on aluminum rim 8.5 J x 17 (optional 295/35 ZR 18 on aluminum rim 11 J x 18 or 305/30 ZR 19 on aluminum rim 11 J x 19)".

Übersetzt heißt das: Vorne sitzt ein waschechter Motorradreifen auf einer schmalen Motorradfelge. Hinten sitzen zwei ebenso waschechte Pkw-Reifen auf breiten Autofelgen – 8,5 bis 11 Zoll Maulweite sind Maße, die man sonst von sportlichen Limousinen kennt. Schon an der Schreibweise lässt sich das ablesen: Motorradgrößen werden meist ohne Leerzeichen und häufig mit dem Zusatz ZR notiert, Pkw-Größen mit Leerzeichen vor der Zollangabe.

Wichtig ist dabei die Felge, die in den Werksangaben gleich mitgenannt wird. Weil Reifenbreite und Maulweite zusammenpassen müssen, können Sie nicht einfach auf eine ähnlich klingende Größe ausweichen: Ein 305er Reifen gehört auf die 11-Zoll-Felge, ein 255er auf die 8,5-Zoll-Felge. Wer die Reifengröße ändern will, ändert damit in aller Regel auch die Felge – und braucht für beides eine Freigabe. Das ist der häufigste Grund, warum ein vermeintlich naheliegender Wechsel auf eine besser verfügbare Größe am Ende doch nicht funktioniert.

Alle diese Größen sind gängige Handelsware und keine Exoten. In unserem Sortiment finden Sie sowohl die Vorderradmaße 180/55 R17 und 200/50 R17 als auch die Hinterachsmaße 255/45 R17, 295/35 R18 und 305/30 R19. Wichtig ist nur: Diese Aufstellung stammt von einem Hersteller. Andere Marken und ältere Baujahre fahren andere Kombinationen. Verbindlich ist immer allein Ihre eigene Zulassungsbescheinigung, nicht der Katalog eines fremden Modells.

Der Vorderreifen ist, in Motorradmaßen gedacht, ein Hinterreifen

Jetzt wird es interessant. Ein normales Motorrad trägt vorne deutlich schmalere Reifen: Wie wir im Ratgeber zu Motorradreifen der Größe 120/70 ZR17 beschrieben haben, ist 120/70 ZR17 die mit Abstand häufigste Vorderreifengröße im Motorradbereich. Breiten von 180 oder gar 200 Millimetern kennt man am Zweirad dagegen vom Hinterrad – von Sporttourern, Power-Cruisern und Supersportlern.

Das Trike montiert also vorne eine Größe, die am Motorrad hinten läuft. Praktisch bedeutet das zweierlei. Erstens suchen Sie Ihren Vorderreifen nicht im Regal der Vorderreifen, sondern zwischen den Motorradreifen für die Straße in den breiten Hinterradmaßen. Ein typischer Vertreter in der optionalen rewaco-Größe ist etwa der Avon Cobra Chrome 200/50R17 75H, ein Reifen aus dem Cruiser-Umfeld.

Zweitens sollten Sie bei der Montage genauer hinsehen als sonst. Motorradreifen sind laufrichtungsgebunden, und die Vorgabe kann sich je nach Einbaulage unterscheiden – was der Pfeil auf der Flanke bedeutet, erklären wir im Detail im Ratgeber zu Laufrichtung und asymmetrischen Reifen. Welche Laufrichtung und welche Reifenmodelle für Ihr Trike freigegeben sind, steht in der Betriebsanleitung des Fahrzeugherstellers. Raten Sie hier nicht, und übertragen Sie auch keine Faustregeln vom Motorrad: Welche Kombinationen dort zulässig sind, ist ein eigenes Thema, das wir unter Motorradreifen mischen behandelt haben.

Ohne Schräglage verschleißt der Vorderreifen in der Mitte

Ein Motorradreifen hat einen runden Querschnitt, weil das Motorrad in der Kurve abtaucht und dann auf der Reifenschulter fährt. Die Lauffläche wird über die Schräglage gleichmäßig abgenutzt. Genau dieser Mechanismus fehlt am Trike vollständig: Das Fahrzeug bleibt aufrecht, und der Vorderreifen läuft dauerhaft auf demselben schmalen Streifen in der Mitte.

Die Folge ist ein Verschleißbild, das viele Trike-Fahrer zunächst irritiert. Die Mitte der Lauffläche wird flach und im Extremfall regelrecht kantig, während die Schultern links und rechts noch aussehen wie neu. Wer den Reifen nur von der Seite betrachtet, hält ihn deshalb für deutlich frischer, als er ist. Beurteilen Sie einen Trike-Vorderreifen immer mittig, nicht an den Flanken – und messen Sie die Profiltiefe dort, wo der Reifen tatsächlich trägt. Woran Sie darüber hinaus erkennen, dass ein Motorradreifen sein Ende erreicht hat, lesen Sie im Ratgeber zum Verschleiß von Motorradreifen.

Es gibt aber noch einen zweiten Grund, einen Trike-Reifen genauer anzusehen als den eines Alltagsautos: das Alter. Trikes sind Schönwetter- und Freizeitfahrzeuge, viele legen im Jahr nur wenige hundert bis wenige tausend Kilometer zurück und stehen den Winter über in der Garage. Rein rechnerisch hält ein Satz damit sehr lange – nur altert Gummi unabhängig von der Laufleistung. Nach Jahren im Stand wird die Mischung härter, die Flanken bekommen feine Risse, und der Grip bei Nässe lässt spürbar nach, ohne dass die Profiltiefe das anzeigen würde. Bei einem Trike ist deshalb häufig das Herstellungsdatum das Wechselkriterium, nicht der Abrieb. Wie Sie es auf der Flanke ablesen, zeigt unser Ratgeber zu Reifenalter und DOT-Nummer. Prüfen Sie das Datum vor jedem Saisonstart mit – gerade bei einem gebraucht gekauften Fahrzeug, dessen Reifen optisch fast neu wirken.

Der dritte Hebel ist der Luftdruck. Ein zu niedrig gefüllter Reifen walkt stärker und verschärft den Mittenverschleiß zusätzlich; ein zu hoch gefüllter verkleinert die ohnehin schmale Aufstandsfläche weiter. Halten Sie sich an die Werte des Fahrzeugherstellers und prüfen Sie sie regelmäßig am kalten Reifen – wie das sauber funktioniert und was beim Einfahren neuer Reifen zu beachten ist, steht im Ratgeber zu Reifendruck am Motorrad.

Hinten zählen Last- und Geschwindigkeitsindex mehr als das Profil

An der Hinterachse liegt der Fall anders. Dort laufen zwei gewöhnliche Pkw-Reifen, und Sie haben eine große Auswahl. Das verleitet dazu, nach Profil, Marke oder Optik auszusuchen. Entscheidend sind aber zuerst die beiden Kennzahlen am Ende der Größenbezeichnung: Last- und Geschwindigkeitsindex. Beide sind für Ihr Fahrzeug eingetragen und dürfen nicht unterschritten werden. In den genannten Größen finden sich beispielsweise Tragfähigkeitsklassen wie 98, 99, 102 oder 103 mit Geschwindigkeitsindizes von V bis Y. Wie Sie diese Angaben in Ihren Papieren richtig lesen, erklärt unser Ratgeber Welche Reifengröße ist zugelassen?.

Der Grund für die Strenge ist die Bauart. Ein Trike verteilt sein Gewicht auf drei statt vier Räder, und der überwiegende Teil davon lastet auf der Hinterachse. Dazu kommt: Die Hinterachse ist starr, die Räder stehen also ohne nennenswerten Sturz auf der Straße. Was am Pkw eine Kurvenreserve schafft, fehlt hier – die Reifen arbeiten flach und werden dafür voll auf Last gefahren.

Daraus folgt eine einfache Regel: Hinten immer paarweise und immer das identische Modell. Zwei unterschiedliche Reifen auf einer starren Achse bedeuten unterschiedliche Umfänge und unterschiedliches Griffniveau – die Gründe dafür haben wir im Ratgeber zur Mischbereifung ausführlich aufgeschrieben. Bewährte Kandidaten in den typischen Trike-Größen sind etwa der Michelin Pilot Sport 4 255/45 R17 98Y oder der Bridgestone Potenza Sport 305/30 R19 102Y.

Planen Sie den Kauf außerdem etwas früher als beim Auto. Die breiten Niederquerschnittsgrößen sind Nischenmaße, die deutlich seltener geführt werden als ein gängiges Kompaktwagenformat – in einer Größe wie 295/35 R18 stehen im Handel oft nur eine Handvoll Modelle zur Wahl. Wer erst kurz vor der ersten schönen Ausfahrt bestellt, findet sein Wunschmodell möglicherweise nicht mehr als Paar. Kaufen Sie beide Reifen immer zusammen und achten Sie darauf, dass sie aus einer ähnlichen Produktionsperiode stammen.

Was in den Papieren steht, entscheidet

Bei einem Serienfahrzeug ist die zulässige Bereifung Teil der Betriebserlaubnis. Wer davon abweicht – andere Größe, anderer Index, andere Felge –, riskiert, dass die Betriebserlaubnis erlischt; wiederherstellen lässt sie sich dann nur über eine Änderungsabnahme bei einer Prüforganisation und eine Eintragung. Weil viele Trikes ohnehin Umbauten oder Einzelabnahmen hinter sich haben, ist die Papierlage hier oft individueller als am Pkw. Welche Vorschriften rund um Reifen in Deutschland gelten und wann eine Abnahme fällig wird, fassen wir im Überblick Reifen und Gesetz zusammen.

Praktisch heißt das: Nehmen Sie vor dem Kauf die Zulassungsbescheinigung Teil I zur Hand und gleichen Sie Größe, Tragfähigkeit und Geschwindigkeitssymbol ab – für vorne und hinten getrennt. Steht dort eine Größe, die Sie im Handel kaum finden, ist der Weg über den Fahrzeughersteller oder eine Prüforganisation der richtige, nicht der Griff zur nächstähnlichen Größe. Und dokumentieren Sie, was montiert ist: Bei einem Fahrzeug, das ohnehin selten ist, spart das bei der nächsten Hauptuntersuchung Diskussionen.

Die Winterfrage: Der Paragraf kennt keine Trike-Ausnahme

Hier wird es für Trike-Fahrer wirklich unangenehm. Die situative Winterreifenpflicht steht in § 2 Absatz 3a StVO und verlangt, dass der Führer eines Kraftfahrzeugs bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte nur fahren darf, „wenn alle Räder mit Reifen ausgerüstet sind, die […] den Anforderungen des § 36 Absatz 4 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung genügen" – also mit dem Alpine-Symbol gekennzeichnet sind. Die Vorschrift nennt anschließend Ausnahmen, darunter unter Nummer 2 die „einspurigen Kraftfahrzeuge". Genau das ist ein Trike aber nicht: Es ist hinten zweispurig. Die Motorrad-Ausnahme greift für Trikes also nicht.

Und nun kommt das praktische Problem. Für die Vorderradgrößen gibt es schlicht keine Winterreifen. Ein Blick in unser eigenes Sortiment am 23. Juli 2026 zeigt: In 180/55 R17 führen wir 125 lieferbare Motorradreifen – davon null mit Winter- oder Ganzjahresfreigabe. In 200/50 R17 sind es sieben Reifen, ebenfalls keiner davon winterfest. An der Hinterachse sieht es etwas besser aus, aber auch nicht gut: In 255/45 R17 gibt es zwei Winterreifen, in 295/35 R18 einen einzigen, in 305/30 R19 keinen.

Der Gesetzgeber hat diesen Fall grundsätzlich bedacht: Nummer 6 der Ausnahmeliste nimmt „Spezialfahrzeuge, für die bauartbedingt keine Reifen der Kategorien C1, C2 oder C3 verfügbar sind" von der Pflicht aus – und Motorradreifen fallen nicht unter diese Pkw- und Nutzfahrzeugkategorien. Ob diese Ausnahme auf Ihr konkretes Fahrzeug zutrifft, ist allerdings eine Einzelfallfrage, die wir Ihnen hier seriös nicht beantworten können. Klären Sie das vor dem ersten Wintereinsatz mit Ihrer Zulassungsstelle oder einer Prüforganisation.

Unabhängig von der Rechtslage bleibt der physikalische Befund: Ein Fahrzeug mit einem schmalen Sommerreifen vorn, ohne Schräglagenausgleich und mit dem Großteil des Gewichts auf einer starren Hinterachse ist auf Schnee und Eis kein sicheres Verkehrsmittel. Die ehrliche Empfehlung lautet daher, das Trike bei winterlichen Verhältnissen stehen zu lassen. Was allgemein bei Kälte und Nässe gilt, haben wir in unserem Ratgeber zur Winterreifenpflicht in Deutschland zusammengefasst.

So gehen Sie beim Trike-Reifenkauf vor

  1. Papiere zuerst. Größe, Tragfähigkeits- und Geschwindigkeitsindex für vorne und hinten aus der Zulassungsbescheinigung Teil I übernehmen – getrennt notieren.
  2. Betriebsanleitung prüfen. Freigegebene Reifenmodelle, Laufrichtung und die vom Hersteller vorgeschriebenen Luftdruckwerte stehen dort, nicht im Reifenkatalog.
  3. In zwei Abteilungen suchen. Das Vorderrad unter den Motorradreifen in der breiten Hinterradgröße, die Hinterachse bei den Pkw-Reifen.
  4. Hinten immer als Paar. Gleiches Modell, gleiche Größe, gleicher Index – und beide Reifen gemeinsam tauschen.
  5. Vorne mittig messen. Die Restprofiltiefe dort prüfen, wo der Reifen wirklich läuft, nicht an den fast neuwertigen Schultern.
  6. Winter einplanen. Vor der kalten Jahreszeit klären, ob und wie Sie das Fahrzeug bewegen dürfen – und im Zweifel eine Winterpause einlegen.

Damit ist der scheinbar komplizierte Trike-Reifenkauf am Ende gut beherrschbar: Sie kaufen zwei unterschiedliche Produkte für ein Fahrzeug, und die Papiere geben beide vor. Ähnlich gelagert ist übrigens die Situation bei vierrädrigen Freizeitfahrzeugen – wie dort Größen, Lagen und Straßenzulassung zusammenspielen, lesen Sie im Ratgeber zu Quad- und ATV-Reifen. Passende Reifen für beide Achsen Ihres Trikes finden Sie in unserem Shop; bei ungewöhnlichen Größen hilft Ihnen unser Team gerne weiter.

Häufige Fragen

Reicht der Autoführerschein für ein Trike?

Im Inland ja: Nach § 6 Absatz 3a FeV berechtigt die Klasse B auch zum Führen dreirädriger Kraftfahrzeuge. Liegt die Motorleistung über 15 kW – was auf die gängigen Serien-Trikes zutrifft –, müssen Sie allerdings mindestens 21 Jahre alt sein.

Kann ich hinten ganz normale Pkw-Reifen montieren?

Ja, an der Hinterachse laufen serienmäßig gewöhnliche Pkw-Reifen. Sie müssen aber die eingetragene Größe sowie den eingetragenen Last- und Geschwindigkeitsindex einhalten und sollten stets paarweise im identischen Modell montiert werden.

Warum ist mein Vorderreifen mittig abgefahren und an den Seiten neu?

Weil ein Trike nicht in Schräglage geht. Der runde Motorradreifen läuft dauerhaft nur auf seinem Mittelstreifen und wird dort flach, während die Schultern unbenutzt bleiben. Das ist bauartbedingt normal – entscheidend ist die Profiltiefe in der Mitte.

Schlagwörter: Trike Dreirad Motorradreifen Reifengrößen Fahrzeugtypen

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