Metzeler ME 888 Marathon Ultra: 82 Ausführungen – und der Name sagt nicht, welche passt
Wer eine schwere Maschine fährt — einen Cruiser, ein Custombike oder einen ausgewachsenen Tourer —, stellt an seine Reifen andere Ansprüche als ein Sportfahrer. Hier zählen nicht die letzten Zehntel in der Kurve, sondern Laufleistung, Stabilität mit viel Gewicht und verlässliches Verhalten bei Regen. Genau dafür baut Metzeler den ME 888 Marathon Ultra — und in unserem Sortiment ist er nicht irgendein Modell, sondern das meistgefragte Straßen-Motorradreifenprofil überhaupt und über alle Fahrzeugarten hinweg das drittgefragteste Profil des ganzen Shops (Stand 28.08.2026).
Genau das macht ihn aber auch zum unübersichtlichsten Modell im Motorradregal: 82 lieferbare Ausführungen in 62 verschiedenen Größen stehen bei uns nebeneinander — und der Artikelname allein sagt Ihnen in vielen Fällen nicht, welche davon an Ihr Motorrad gehört. Dieser Beitrag zeigt, was tatsächlich im Regal liegt, welche vier Angaben Sie im Namen vergeblich suchen und was der weiße Streifen an der Flanke wirklich kostet. Wenn Sie dagegen erst noch zwischen zwei Metzeler-Cruiser-Reifen schwanken, hilft Ihnen der Vergleich Cruisetec oder ME 888 Marathon Ultra mehr als dieser Text.
Wofür Metzeler den ME 888 gebaut hat
Metzeler ist eine deutschstämmige Motorradreifenmarke, die heute zum Pirelli-Konzern gehört. Der ME 888 — von vielen schlicht „Triple 8“ genannt — ist dort die Langläufer-Antwort für Cruiser, Tourer und deren Custom-Umbauten. Der Hersteller positioniert ihn auf seiner Produktseite ausdrücklich als besten Begleiter für lange und sichere Reisen auf Cruisern, Tourern und ihren Custom-Versionen. Das ist bewusst kein Sportreifen: Wer maximale Schräglage und bissigen Kurvengrip sucht, greift zu einem sportlich ausgelegten Profil — welcher Reifentyp zu welchem Fahrstil passt, klärt unser Ratgeber Motorradreifen richtig wählen.
Der Namenszusatz „Marathon“ steht bei Metzeler seit Jahren für hohe Laufleistung, das „Ultra“ verschärft dieses Versprechen. Technisch nennt der Hersteller dafür vier Bausteine, die sich gegenseitig bedingen. Die Karkassenform ist flach und breit ausgelegt und leitet die Belastung aus der Aufstandsfläche zur Flanke hin ab — das soll Ermüdung und Verschleiß verringern. Im Profil unterbrechen sogenannte Compound Bridges die Querrillen, wodurch der Laufstreifen steifer und geschlossener wird und weniger Spannung an Gürtel und Karkasslagen weitergibt. Die Rillenwände sind unterschiedlich geneigt, damit sie in jeder Schräglage einen möglichst günstigen Arbeitswinkel haben. Und die Polymere der Mischung sind auf Abriebfestigkeit ausgelegt.
Für den Nassgrip nennt Metzeler einen relevanten Silica-Anteil in der Mischung, dazu ein Profildesign, das laut Hersteller aus dem des Vorgängers ME 880 weiterentwickelt wurde — mit dem Ziel, viel Wasser abzuführen und den Verschleiß über die ganze Lauffläche gleichmäßig zu halten. Warum die Mischung so stark über Grip und Haltbarkeit entscheidet, erklären wir in Single- oder Dual-Compound. Wichtig zur Einordnung: Das sind Herstellerangaben, keine unabhängigen Messwerte. Konkrete Kilometerzahlen hängen ohnehin an Maschine, Gewicht, Luftdruck, Fahrweise und Straße — wann ein Motorradreifen wirklich runter ist, zeigt Motorradreifen-Verschleiß erkennen.
82 Ausführungen in 62 Größen: was wirklich im Regal steht
Wir haben am 28.08.2026 den kompletten ME-888-Bestand unseres Shops erhoben — nicht als Stichprobe, sondern als Vollerhebung: 82 Ausführungen, alle lieferbar, verteilt auf 62 unterschiedliche Größenangaben. Damit ist der Marathon Ultra eines der breitesten Einzelprofile in unserem gesamten Motorradsortiment.
Die Zollverteilung zeigt, für welche Räder der Reifen wirklich gemacht ist. 24 Ausführungen entfallen auf 16 Zoll, 20 auf 18 Zoll, 15 auf 17 Zoll, 10 auf 21 Zoll, 7 auf 15 Zoll und 6 auf 19 Zoll. Die 21-Zoll-Größen sind die schmalen Vorderreifen vieler Custombikes, die 15- und 16-Zoll-Dimensionen die breiten Hinterräder klassischer Cruiser. Eine 20-Zoll-Ausführung gibt es nicht, und die im Metzeler-Katalog geführte 130/60 B 23 — die einzige 23-Zoll-Größe des Modells — steht bei uns derzeit nicht im Regal.
Bemerkenswerter ist die Bauartverteilung, weil sie ein verbreitetes Missverständnis geraderückt. Von den 82 Ausführungen sind nur 24 echte Radialreifen (erkennbar am R, ZR oder VR in der Größe), 39 sind gürtelverstärkte Diagonalreifen mit dem Buchstaben B — etwa 170/80B15 oder 130/80B17 — und 19 sind reine Diagonalreifen mit Bindestrich, zum Beispiel 100/90-19. Zwei Drittel des Modells sind also gar keine Radialreifen. Das ist bei Cruiser-Bereifung normal und kein Rückschritt, sondern eine bewusste Auslegung: Wie sich die drei Bauarten unterscheiden und warum Sie sie nicht mischen dürfen, steht in Motorradreifen-Größe lesen.
Die Preisspanne ist entsprechend groß. Die günstigste Ausführung liegt bei 104,83 Euro, die teuerste bei 277,99 Euro, der Median über alle 82 bei 183,31 Euro (Stand 28.08.2026, unsere Preise, kein Marktpreis). Dass zwischen den Extremen fast das Dreifache liegt, hat wenig mit Qualitätsstufen zu tun — es ist schlicht der Unterschied zwischen einem schmalen 80er-Vorderreifen und einem 300 Millimeter breiten Custom-Hinterreifen. Zwölf Größen führt Metzeler zusätzlich als REINF, also verstärkt: Dort trägt die Karkasse mehr Last, was sich im höheren Lastindex niederschlägt. Die Tragfähigkeit reicht über das Modell hinweg von 280 Kilogramm je Reifen bis in den Bereich von über 500 Kilogramm.
Front, Rear, TL, WW: die vier Angaben, die im Artikelnamen fehlen
Hier wird es praktisch relevant. Der Artikelname nennt Marke, Profil, Größe und Index — mehr nicht. „Metzeler ME 888 Marathon Ultra MT90B16 72H“ sieht damit exakt genauso aus wie „Metzeler ME 888 Marathon Ultra MT90B16 72H“, obwohl der eine 155,93 Euro und der andere 207,15 Euro kostet. Vier Merkmale entscheiden über die Verwendung, und keines davon steht im Namen.
Erstens die Radposition. 32 der 82 Ausführungen sind ausdrücklich Vorderreifen, 30 sind Hinterreifen — und bei 20 fehlt die Angabe in der Bezeichnung ganz. Wichtig ist dabei ein Zusammenhang, den man leicht falsch liest: Bei diesem Modell steckt die Radposition im Lastindex. In MT90 B 16 ist die Ausführung 72H mit 355 Kilogramm der Vorderreifen und die 74H mit 375 Kilogramm der Hinterreifen — das ist kein Aufrüst-Angebot, sondern eine Zuordnung. Wer hier „nimm den mit dem höheren Index“ denkt, montiert einen Hinterreifen vorn. Denselben Mechanismus beschreiben wir für eine ganz andere Dimension in Motorradreifen 130/80 R17.
Zweitens die Schlauchfrage. 72 der 82 Ausführungen sind Tubeless (TL), also schlauchlos. Genau zwei sind Tube Type (TT) und müssen mit Schlauch gefahren werden: die 120/90-17 64S und die 160/80-15 74S. Bemerkenswert ist, dass Metzelers eigener Katalog exakt dieselben zwei Größen als einzige ohne TL-Kennung führt — zwei unabhängige Quellen, dasselbe Ergebnis. Bei acht weiteren Ausführungen fehlt die Kennung in der Bezeichnung. Welches Ventil und welcher Schlauch dann passt, erklärt Motorrad-Schläuche richtig wählen.
Drittens die Flanke — dazu gleich mehr — und viertens die Verstärkung. Dass eine Größe im Herstellerkatalog als REINF geführt wird, taucht in unserer Artikelbezeichnung nicht auf; sichtbar wird es nur indirekt am höheren Lastindex. In 130/90 B 16 etwa stehen 67H mit 307 Kilogramm und 73H mit 365 Kilogramm nebeneinander, und die 73H ist die verstärkte Version, die Metzeler sowohl vorn als auch hinten freigibt.
Die praktische Konsequenz: Verlassen Sie sich nie auf die Trefferliste, sondern öffnen Sie die Produktseite. Dort löst der Block „Auf einen Blick“ auf, was in der Bezeichnung steckt — Bauart, Radposition, Tubeless oder Tube Type sowie den Lastindex in Kilogramm und den Geschwindigkeitsindex in km/h. Wo eine Angabe in der Bezeichnung fehlt, kann auch die Produktseite sie nicht erfinden; dann hilft der Blick in den Metzeler-Katalog, der jede Größe eindeutig einer Radposition zuordnet.
Der Weißwand-Aufpreis: zwölf Paare, im Median 35 Prozent
Der weiße Zierstreifen an der Flanke ist bei Cruisern und Custombikes ein Stilmittel mit langer Tradition — und er ist eine eigene Ausführung mit eigenem Preis. In unserem Bestand stehen 13 der 82 Ausführungen als Weißwandversion („WW“) im Regal, die übrigen 69 mit schwarzer Flanke.
Weil beide Varianten in mehreren Größen parallel lieferbar sind, lässt sich der Aufpreis direkt ausrechnen, statt ihn zu schätzen. Wir haben alle Fälle gepaart, in denen dieselbe Größe mit demselben Last- und Geschwindigkeitsindex sowohl schwarz als auch mit Weißwand verfügbar ist. Das ergibt zwölf saubere Paare — und in allen zwölf ist die Weißwandversion teurer. Der Median liegt bei plus 34,8 Prozent, die Spanne reicht von plus 27,9 Prozent (150/80B16 77H) bis plus 45,3 Prozent (MU85B16 77H). In Euro: Der Median aller schwarzen Ausführungen liegt bei 181,57 Euro, der aller Weißwandausführungen bei 226,38 Euro.
Ein konkretes Paar macht es greifbar. In MT90 B 16 72H — dem Vorderreifen — kostet die schwarze Ausführung MT90B16 72H TL Front 155,93 Euro, die gleich dimensionierte MT90B16 72H TL WW mit weißer Flanke 207,15 Euro. Das sind 51,22 Euro Unterschied je Reifen, bei einem Satz also gut hundert Euro — für ein rein optisches Merkmal.
Und optisch ist es tatsächlich, das sagt Metzeler selbst. Auf der Produktseite der Weißwandversion beschreibt der Hersteller sie als klassischen Stil, der die Optik von Cruisern und Tourern aufwertet — und zwar mit der gesamten bekannten Leistung des ME 888 Marathon Ultra. Es gibt also keinen technischen Mehrwert, für den man zahlt; man zahlt für den Look. Wer damit rechnet, entscheidet bewusst. Dieselbe Rechnung stellt sich übrigens bei Pkw-Klassikern, dort allerdings mit deutlich kleineren Aufschlägen und zusätzlich gestaffelt nach Streifenbreite — nachgerechnet haben wir das in Oldtimer- und Youngtimer-Reifen. Der Weißwand-Katalog von Metzeler umfasst zehn Größen; bei uns sind es dreizehn Ausführungen, weil einzelne ältere Dimensionen noch verfügbar sind.
Tests? Für diesen Reifen gibt es praktisch keine
Bei Pkw-Reifen würde man an dieser Stelle das EU-Label und einen ADAC-Test heranziehen. Beides fällt hier weg. Motorradreifen sind vom EU-Reifenlabel ausgenommen — es gibt für sie also weder eine Nasshaftungsklasse noch einen Rollwiderstandswert noch einen Geräuschwert, an dem Sie sich orientieren könnten. Woran man stattdessen geht, haben wir in Warum Motorradreifen kein EU-Label haben zusammengetragen.
Auch unabhängige Vergleichstests helfen beim ME 888 nicht weiter. Der letzte greifbare deutsche Cruiser-Reifenvergleich stammt aus dem Fachmagazin Motorrad (Heft 6/2020) und wurde auf einer Harley-Davidson FLHCS Heritage Classic 114 ausschließlich bei Nässe gefahren; getestet wurden sieben Profile — Bridgestone Battlecruise H50, Continental Tour, Dunlop D401 als Erstausrüstung, Metzeler Cruisetec, Michelin Commander III Cruiser, Mitas Custom Force und Pirelli Night Dragon GT (Bericht bei Reifenpresse.de). Der ME 888 Marathon Ultra war nicht im Testfeld — Metzeler war dort mit dem sportlicheren Cruisetec vertreten. Für den Marathon Ultra existiert also schlicht keine deutsche Testnote, die man zitieren könnte.
Was es gibt, ist ein ausführlicher Praxisbericht aus den USA. Das Magazin Ultimate Motorcycling ließ den Reifen von einem Vielfahrer auf einer Yamaha Royal Star Venture — einem schweren Tourer — im regenreichen Oregon fahren, montiert wurden 150/70-16 vorn und 150/90-15 hinten. Der Fahrbericht hebt vorhersehbares Einlenken, gute Seitenwindstabilität dank der breiteren Aufstandsfläche und ein auffallend leises Abrollen hervor und bescheinigt dem Reifen Vertrauen auch bei Nässe (Ultimate Motorcycling, Langzeit-Fahrbericht). Das ist ein subjektiver Erfahrungsbericht eines einzelnen Fahrers, kein Messprotokoll — er ersetzt keinen Vergleichstest, aber er passt zur Auslegung des Reifens. Wer eine belastbare Gegenüberstellung mit einer anderen Marke sucht, findet mit Michelin Commander II, III Cruiser oder III Touring die nächstgelegene Alternative im selben Segment.
So finden Sie die richtige Ausführung für Ihre Maschine
Beginnen Sie immer bei der Freigabe, nicht beim Preis. Maßgeblich sind die in den Fahrzeugpapieren beziehungsweise in der Herstellerdokumentation genannten Größen und Bauarten. Ein Diagonalreifen ersetzt keinen Radialreifen und umgekehrt, auch wenn die Maßangabe ähnlich aussieht.
Prüfen Sie dann die Radposition — bei diesem Modell der häufigste Fehler. Weil sich vorn und hinten oft nur im Lastindex unterscheiden und die Bezeichnung nicht bei jeder Ausführung „Front“ oder „Rear“ mitführt, lohnt der Blick auf die Produktseite oder in den Herstellerkatalog. Der zweithäufigste Fehler ist das Mischen: Cruiser-Reifen sind als aufeinander abgestimmtes Paar konzipiert, und ob und wann verschiedene Profile an einer Maschine überhaupt zulässig sind, klärt Motorradreifen mischen.
Klären Sie vor der Bestellung die Schlauchfrage. Speichenräder werden in aller Regel mit Schlauch gefahren, Gussräder meist schlauchlos. Nur zwei ME-888-Ausführungen sind ausdrücklich Tube Type — steht bei Ihrer Wunschgröße keine Kennung dabei, fragen Sie im Zweifel nach, statt zu raten. Falls Sie weitere Größen des Modells vergleichen möchten, finden Sie sie gesammelt auf der Modellseite des ME 888 Marathon Ultra; das gesamte Straßensortiment steht unter Motorradreifen Straße.
Und planen Sie die ersten Kilometer ein. Ein neuer Reifen braucht seine Einfahrzeit, und gerade bei schweren Maschinen entscheidet der Luftdruck spürbar über Laufleistung und Sicherheit — beides behandelt Reifendruck und neue Reifen einfahren. Montage und Wuchten gehören in Fachhände; womit Sie dabei rechnen müssen, zeigt Motorradreifen wechseln lassen.
Fazit
Der Metzeler ME 888 Marathon Ultra ist ein ehrlicher Spezialist: kein Sportreifen, sondern ein auf Laufleistung, Stabilität und Komfort ausgelegter Begleiter für schwere Cruiser, Custombikes und Tourer. Dass er unser meistgefragtes Straßen-Motorradprofil ist, liegt auch an seiner außergewöhnlichen Größenbreite — 82 lieferbare Ausführungen in 62 Größen, von der schmalen 80/90-21 vorn bis zur 300/35 VR 18 hinten.
Genau diese Breite ist aber der Punkt, an dem Sie aufpassen müssen. Der Artikelname verrät weder Radposition noch Schlauchbedarf noch Flankenfarbe, und der Lastindex ist bei diesem Modell keine Ausstattungsstufe, sondern eine Zuordnung zu vorn oder hinten. Wer die Produktseite öffnet, statt aus der Liste zu bestellen, hat den größten Teil der Fehlerquellen bereits ausgeräumt. Und wer weiß, dass der weiße Streifen im Median rund 35 Prozent kostet, trifft diese Entscheidung wenigstens bewusst.
Häufige Fragen
Woran erkenne ich, ob eine ME-888-Ausführung an das Vorder- oder Hinterrad gehört?
Am zuverlässigsten an der Produktseite: Dort steht unter „Auf einen Blick“ die Radposition im Klartext. Führt die Artikelbezeichnung sie nicht mit, hilft der Metzeler-Katalog, der jede Größe eindeutig zuordnet. Als Anhaltspunkt für dieses Modell gilt: Wenn dieselbe Größe mit zwei Lastindizes angeboten wird, ist der niedrigere in der Regel der Vorderreifen — in MT90 B 16 etwa 72H vorn und 74H hinten. Verlassen Sie sich darauf aber nicht allein, sondern prüfen Sie es nach.
Lohnt sich die Weißwandversion?
Technisch bringt sie nichts: Metzeler beschreibt die Weißwandvariante ausdrücklich als Stilelement mit der unveränderten Leistung des Standardreifens. In unserem Bestand kostet sie in zwölf direkt vergleichbaren Paaren im Median 34,8 Prozent mehr, im Extremfall 45 Prozent. Für ein stimmiges Erscheinungsbild an einem klassischen Cruiser kann das die Sache wert sein — als Leistungsmerkmal sollte man sie nicht verstehen.
Warum ist der ME 888 in so vielen Größen ein Diagonalreifen?
Weil das bei Cruisern und Custombikes die passende Bauart ist. Von unseren 82 Ausführungen sind 39 gürtelverstärkte Diagonalreifen (Kennbuchstabe B) und 19 reine Diagonalreifen, nur 24 sind radial. Die Diagonalbauweise liefert die kräftigen, formstabilen Flanken, die schwere Maschinen mit viel Drehmoment brauchen, und passt zu den klassischen Felgenmaßen dieser Fahrzeuge. Entscheidend für Sie ist allein, welche Bauart für Ihr Motorrad freigegeben ist — gemischt werden dürfen sie nicht.