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Reifengrößen & Kennzeichnung – Ratgeber im Magazin

Reifenflanke entschlüsseln: Was alle Symbole und Kürzel auf dem Reifen bedeuten

· 12 Min. Lesezeit · von Reifentiefpreis · Aktualisiert am 23.08.2026
Reifenflanke mit eingeprägten Symbolen und Kennzeichnungen (KI-generiert, OpenAI)
Reifenflanke mit eingeprägten Symbolen und Kennzeichnungen (KI-generiert, OpenAI)

Wer zum ersten Mal genau auf die Seitenwand seines Reifens schaut, sieht ein Gewirr aus Zahlen, Buchstaben und kleinen Symbolen. Tatsächlich steckt in jeder dieser Markierungen eine konkrete Information – von der Größe über das Herstellungsdatum bis zur Wintertauglichkeit. Dieser Überblick entschlüsselt alle wichtigen Kennzeichnungen auf der Reifenflanke, zeigt an Zahlen aus unserem eigenen Sortiment, welche davon Sie im Alltag wirklich zu sehen bekommen, und verlinkt zu den ausführlichen Ratgebern für jedes Einzelthema. So lesen Sie Ihren Reifen künftig wie ein Profi.

Vorab eine Einordnung, die viele Missverständnisse auflöst: Die Angaben auf der Flanke sind in den Gummi eingeprägt und damit dauerhaft. Sie beschreiben, was montiert ist – nicht, was montiert sein darf. Was für Ihr Fahrzeug zugelassen ist, steht in der Zulassungsbescheinigung Teil I in den Zeilen 15.1 und 15.2 sowie im CoC-Dokument unter den Ziffern 32 und 50 (laut ADAC). Beide Seiten müssen zusammenpassen; welche Abweichungen erlaubt sind, erklärt der Ratgeber welche Reifengröße für Ihr Auto zugelassen ist.

Die Reifengröße – und warum sie allein nicht reicht

Die auffälligste Angabe ist fast immer die Reifengröße in der Mitte der Flanke, zum Beispiel 205/55 R16 91V. Am Beispiel gelesen: 205 ist die Reifenbreite in Millimetern, 55 das Querschnittsverhältnis (die Flankenhöhe beträgt 55 Prozent der Breite), R steht für die heute übliche Radialbauart und 16 für den Felgendurchmesser in Zoll. Die Breiten reichen bei Pkw-Reifen laut ADAC nominell von 125 bis rund 335 Millimeter und steigen in Zehner-Schritten; die tatsächliche Breite hängt zusätzlich von der Felge ab, auf der der Reifen sitzt. Wie Sie die Größe vollständig ablesen, erklärt der ausführliche Ratgeber zum Ablesen der Reifengröße; bei Motorrädern weicht die Schreibweise ab, dazu der Ratgeber Motorradreifen-Größe lesen.

Direkt hinter der Größe folgt das Kürzel aus Lastindex (Zahl) und Geschwindigkeitsindex (Buchstabe), bei 91V also 91 für die Tragfähigkeit und V für die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Und genau hier wird es praktisch interessant, denn dieses kleine Kürzel ist keine Formsache. Wir haben unser Sortiment in der meistgefragten Pkw-Größe 205/55 R16 vollständig ausgezählt: Am 23. August 2026 waren dort 854 Ausführungen lieferbar – und die verteilten sich auf zwölf verschiedene Kennungen. Beim Lastindex kamen drei Werte vor (91 bei 532 Reifen, 94 bei 321, 89 bei einem einzigen), beim Geschwindigkeitsindex sechs: V (399), H (269), W (140), T (36), Y (9) und S (1). Dieselbe Größe, ein Dutzend unterschiedlicher Freigaben.

Wie eng das beieinanderliegt, zeigt ein einzelnes Modell. Den Continental UltraContact gibt es in 205/55 R16 gleich viermal, bei identischem EU-Label (B / A / 69 dB) und identischer Größe – unterschieden nur durch das Kürzel dahinter: 91V für 80,20 Euro, 91W für 83,20 Euro, 91H für 84,40 Euro und 94V für 99,10 Euro. Der Aufpreis vom kleineren zum größeren Lastindex beträgt hier fast 19 Euro pro Reifen – und die Reihenfolge folgt nicht der Geschwindigkeit, denn das langsamere H ist teurer als das schnellere V. Wer nur auf „205/55 R16“ schaut und den Rest überliest, kauft also womöglich einen Reifen, den sein Fahrzeug gar nicht tragen darf.

Wichtig zum Lastindex: Die Tabellenwerte – 89 entspricht 580 kg, 91 sind 615 kg, 94 sind 670 kg – gelten laut ADAC bei einem vorgegebenen Fülldruck von 2,5 bar. Jede Reifendruckreduzierung verringert die Tragfähigkeit. Und oberhalb von 210 km/h (Index H) sinkt die Tragfähigkeit mit steigender Geschwindigkeit. Beide Werte müssen mindestens den Vorgaben aus Ihren Fahrzeugpapieren entsprechen, höhere sind erlaubt. Die vollständigen Tabellen stehen im Ratgeber zu Lastindex und Geschwindigkeitsindex.

Manche Reifen tragen zusätzlich ein Kürzel für eine verstärkte Karkasse: XL oder ausgeschrieben Reinforced für höhere Traglast bei entsprechend höherem Luftdruck, HL (High Load) als neuere Stufe vor allem an schweren E-Autos und SUV, und C (Commercial) für Transporterreifen, oft mit doppeltem Lastindex für Einzel- und Zwillingsbereifung – Details dazu im Ratgeber zur C-Kennung und zum doppelten Lastindex.

Hinweis in eigener Sache: In einer früheren Fassung dieses Beitrags stand das Kürzel RF pauschal für „verstärkt“. Das ist missverständlich. Folgt das F direkt auf das Bauart-R in der Größe, meint es laut ADAC einen Notlaufreifen – lesen Sie RF deshalb immer aus dem Zusammenhang, und verlassen Sie sich bei der Traglast auf XL, HL oder den Lastindex selbst.

Wintersymbole, Laufrichtung und der Verschleißanzeiger

Zwei Markierungen betreffen die Wintereignung, und sie sind ausdrücklich nicht gleichwertig. M+S steht für „Mud and Snow“ und darf der Hersteller ohne Prüfung selbst vergeben. Das Alpine-Symbol (3PMSF) – ein dreigezackter Berg mit Schneeflocke – wird dagegen nur nach einem genormten Schnee-Bremstest vergeben. Der ADAC formuliert die Rechtslage unmissverständlich: Das Alpine-Piktogramm ist Pflicht für alle Winterreifen, die seit dem 1. Januar 2018 hergestellt wurden, und ist auf der Flanke nur ein „M+S“ ohne Alpine-Symbol zu sehen, gilt der Reifen seit dem 1. Oktober 2024 nicht mehr als Winterreifen. Wer damit bei Schnee, Eis oder Schneematsch unterwegs ist, riskiert Bußgeld und einen Punkt in Flensburg. Was sonst noch gilt, steht im Ratgeber Reifen und Gesetz, worauf es beim Kauf ankommt im Winterreifen-Kaufratgeber; dass es auf dem Label sogar zwei Wintersymbole gibt, klärt der Beitrag zu den zwei Wintersymbolen und ihrer Bedeutung für Deutschland.

Eine Besonderheit betrifft nur Winter- und Ganzjahresreifen: Ihr Geschwindigkeitsindex darf unter der bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs liegen. Bedingung ist laut ADAC, dass die Fahrerin oder der Fahrer durch einen Aufkleber im Sichtfeld über die reduzierte Höchstgeschwindigkeit informiert wird – alternativ genügt ein entsprechend eingestellter Tempolimiter mit Hinweis im Display. Bei Sommerreifen gibt es diese Ausnahme nicht.

Laufrichtung und Montageseite stehen ebenfalls auf der Flanke. Bei laufrichtungsgebundenen Profilen finden sich Bezeichnungen wie Rotation, Drehrichtung oder Direction zusammen mit einem Pfeil; asymmetrische Reifen tragen OUTSIDE und INSIDE beziehungsweise „Außen“ und „Innen“. Wird das vertauscht, leidet die Wasserableitung, und der Reifen kann seine Eigenschaften nicht ausspielen. Wie Sie Pfeil und Seitenmarkierung richtig deuten, erklärt der Ratgeber Laufrichtung und asymmetrische Reifen.

Fast übersehen wird der Verschleißanzeiger, auch Treadwear Indicator oder TWI genannt – dabei ist er die praktischste Markierung überhaupt. An sechs Stellen des Reifenumfangs sind beidseitig am Rand der Lauffläche klein die Buchstaben „TWI“ oder ein Firmenlogo eingeprägt; auf ihrer Höhe sitzen im Grund der Hauptprofilrillen kleine Stege. Liegt das Profil auf Höhe dieser Stege, ist die gesetzliche Grenze von 1,6 Millimetern erreicht. Der ADAC rät ausdrücklich, es gar nicht so weit kommen zu lassen: Bei einigen Reifenmodellen nimmt die Haftung auf Nässe und Schnee bereits unterhalb von 3 bis 4 Millimetern deutlich ab. Wie Sie richtig nachmessen, zeigt der Ratgeber Profiltiefe messen.

Herstellungsdatum, Prüfzeichen – und was nicht auf der Flanke steht

Die DOT-Nummer verrät das Alter des Reifens. Maßgeblich sind die letzten vier Ziffern: Die ersten beiden stehen für die Kalenderwoche, die letzten beiden für das Produktionsjahr. 1024 bedeutet also 10. Kalenderwoche 2024. Warum das Alter so wichtig ist und ab wann Reifen kritisch werden, lesen Sie im Ratgeber Reifenalter und DOT-Nummer.

Daneben steht das E-Prüfzeichen: ein E beziehungsweise e mit einer Nummer, die für das Land steht, das die Typgenehmigung erteilt hat – die 1 zum Beispiel für Deutschland. Es belegt, dass der Reifen für den europäischen Straßenverkehr zugelassen ist. Wichtig ist das Zeichen auch beim Gebrauchtkauf: Seit 2006 dürfen laut ADAC nur noch runderneuerte Reifen verkauft werden, die ebenso ein E-Prüfzeichen tragen wie fabrikneue. Runderneuerte selbst sind nicht einheitlich gekennzeichnet, meist steht ein R, „runderneuert“, „retread“ oder „retreaded“ auf der Seitenwand – mehr dazu im Beitrag über runderneuerte Reifen.

Ein Sonderfall mit eigener Kennung ist das Notrad: Seine Reifen tragen vor der Breitenangabe ein großes T, etwa T 155/70 R 17. Das T steht für „Temporary use only“, also ausschließlich kurzzeitigen Gebrauch – üblicherweise bis maximal 80 km/h und nur bis zur nächsten Werkstatt. Was sonst noch für den Pannenfall ins Auto gehört, klärt der Ratgeber Ersatzrad, Notrad oder Pannenset.

Ebenfalls auf der Flanke: TUBELESS oder TL für schlauchlose Reifen, TT (Tube Type) für Schlauchmontage sowie MAX LOAD und MAX PRESS mit maximaler Traglast und maximalem Luftdruck, oft zusätzlich in US-Einheiten. Nicht auf der Flanke steht dagegen das EU-Reifenlabel – es begleitet den Reifen als Aufkleber oder QR-Code und bewertet Kraftstoffeffizienz und Nasshaftung von A bis E sowie das Vorbeifahrgeräusch in Dezibel. Ein Beispiel aus unserem Sortiment: Der Hankook K135 Ventus Prime 4 in 205/55 R16 91V für 63,10 Euro trägt C / A / 69 dB, also die Bestnote A bei der Nasshaftung. Wie Sie die drei Felder deuten, steht im ausführlichen Ratgeber zum Lesen des EU-Reifenlabels.

Notlaufreifen: sechs Kürzel – und kein einziger Standard

Bei einer Gruppe versagt das Flanken-Lesen fast völlig, und das ist ausgerechnet eine sicherheitsrelevante: Notlaufreifen, auch Run-Flat genannt. Der ADAC schreibt dazu nüchtern, sie würden auf der Flanke „überwiegend in gleicher Weise gekennzeichnet wie Standardreifen mit herkömmlichen Seitenwänden“. Wie wenig also am Reifen selbst zu erkennen ist, haben wir an unserem eigenen Regal nachgezählt.

Stand 23. August 2026 waren 1.208 Notlaufreifen lieferbar (die Sortimentsabfrage meldet 1.211; drei ließen sich im Sweep nicht einsammeln), verteilt auf 23 Marken und 207 Profile. Und nur bei 77 davon taucht überhaupt ein Notlauf-Kürzel im Modellnamen auf – bei den übrigen 1.131, also rund 94 Prozent, steht dort schlicht nichts. Noch aufschlussreicher ist, wie sich diese 77 aufteilen: SSR 34-mal, ZP 19-mal, ROF 12-mal, HRS 7-mal, RFT 4-mal, EMT einmal. Sechs Kürzel – und jedes gehört genau einem Hersteller: SSR ist Continental, ZP Michelin, RFT Bridgestone, HRS Hankook, ROF und EMT stammen aus dem Goodyear-Konzern (ROF bei Goodyear und Dunlop). Kein einziges Kürzel wird von zwei voneinander unabhängigen Herstellern verwendet. Ein Standard sieht anders aus. Sehr selten steckt die Kennung stattdessen in der Größe selbst, wo statt des R ein F steht – in unserem Regal betrifft das genau zwei von 1.208 Artikeln.

Auffällig ist auch die Größenverteilung: Notlaufreifen sind ein Großrad-Thema. Von den 1.208 Artikeln liegen 926 bei 18 Zoll und darüber, in 15 Zoll gibt es ganze zwei. Die Preise reichen von 61,10 bis 4.074,45 Euro, der mittlere Preis liegt bei 186,10 Euro. Dass Notlauf-Ausführungen deutlich seltener und teurer sind als normale Reifen, rechnet der Beitrag wie stark die Auswahl bei Notlaufreifen schrumpft im Detail vor; wie die Technik funktioniert, erklärt der Ratgeber wie Notlaufreifen funktionieren. Ein Beispiel mit sichtbarem Kürzel in unserer Beispielgröße ist der Continental PremiumContact SSR 205/55 R16 91V für 164,40 Euro – gegenüber dem UltraContact ohne Notlauf oben mehr als der doppelte Preis.

Die praktische Konsequenz: Verlassen Sie sich nicht auf den Blick an die Flanke. Ob Ihr Fahrzeug Notlaufreifen braucht, steht in der Bedienungsanleitung – und ob ein Reifen welche sind, sagt Ihnen im Zweifel der Filter im Shop oder Ihr Händler zuverlässiger als ein Kürzel, das es in sechs Varianten gibt.

Herstellerkennungen, Felgenschutz und farbige Punkte

Kurze Buchstaben- oder Symbolkombinationen wie MO (Mercedes), (BMW), AO (Audi) oder N0/N1 (Porsche) sind Erstausrüstungskennungen: Der Reifen ist auf ein bestimmtes Fahrzeugmodell abgestimmt und vom Autohersteller freigegeben. Pflicht sind sie für den normalen Ersatzkauf nicht. Was sie genau bedeuten und wann sie sinnvoll sind, erklärt der Ratgeber Reifen-Herstellerkennzeichen. Achtung bei einer beliebten Verwechslung: Ein einzelner Stern ist kein Winter-Symbol, sondern in der Regel die BMW-Kennung – das Wintersymbol ist die Schneeflocke im Dreiberg.

Weitere Kürzel beschreiben Ausstattungsmerkmale statt Freigaben. FR oder MFS stehen für eine Felgenschutzrippe, einen umlaufenden Gummiwulst, der die Felgenkante vor Bordsteinen schützt – nachzulesen im Beitrag zu FR, MFS und der Felgenschutzrippe. Seal-Bezeichnungen wie ContiSeal markieren selbstdichtende Reifen. Und wer einen fabrikneuen Reifen in der Hand hält, findet darauf oft noch farbige Punkte, die nichts mit Qualität zu tun haben, sondern der Montage dienen – erklärt im Beitrag zu den farbigen Punkten auf neuen Reifen. Reifen mit US-Bezug tragen zusätzlich die drei Noten TREADWEAR, TRACTION und TEMPERATURE, deren Aussagekraft der Ratgeber zur UTQG-Kennzeichnung einordnet.

Kurz-Lexikon der Flankenzeichen

Die wichtigsten Kürzel auf einen Blick:

  • 205/55 R16 – Breite in Millimetern / Querschnitt in Prozent / Radialbauart / Felgendurchmesser in Zoll
  • 91V – Lastindex (615 kg bei 2,5 bar) und Geschwindigkeitsindex (bis 240 km/h)
  • XL / Reinforced / HL – verstärkter Reifen für höhere Traglast
  • C – Transporterreifen, häufig mit doppeltem Lastindex
  • T vor der Größe – Notrad, nur für den kurzzeitigen Gebrauch
  • M+S – herstellereigene Schnee-Angabe ohne Prüfung
  • 3PMSF – geprüftes Alpine-Symbol, seit 1. Oktober 2024 allein maßgeblich
  • TWI – Verschleißanzeiger, Stege im Rillengrund bei 1,6 Millimetern
  • DOT 1024 – hergestellt in der 10. Woche 2024
  • Rotation / OUTSIDE – Lauf- beziehungsweise Montagerichtung
  • E oder e mit Zahl – Typgenehmigung, Zahl = Land der Zulassung
  • TUBELESS / TL – schlauchlos, TT – für Schlauchmontage
  • SSR / ZP / ROF / HRS / RFT / EMT – herstellereigene Notlauf-Kürzel
  • FR / MFS – Felgenschutzrippe
  • MO / ★ / AO / N0 – Erstausrüstungskennung des Autoherstellers

Wenn Sie die Werte Ihres alten Reifens abgelesen haben, finden Sie den Nachfolger in wenigen Klicks – nach Saison in den Sommerreifen und Winterreifen oder direkt in Ihrer Größe, etwa 205/55 R16.

Unterm Strich ist die Reifenflanke ein kompaktes Datenblatt: Größe, Tragfähigkeit, Tempo, Wintereignung, Alter, Montagerichtung und Zulassung lassen sich direkt ablesen, wenn man die Codes kennt. Zwei Dinge verrät sie allerdings nicht – ob der Reifen für Ihr Fahrzeug freigegeben ist (das steht in den Papieren) und ob es sich um einen Notlaufreifen handelt (dafür fehlt bis heute eine einheitliche Kennung). Für alles andere reicht dieser Überblick, und im Zweifel hilft Ihnen unser Team weiter.

Häufige Fragen

Wo finde ich das Herstellungsdatum auf dem Reifen?

Im DOT-Code auf der Reifenflanke. Die letzten vier Ziffern geben Kalenderwoche und Jahr an: 2523 steht für die 25. Woche 2023. Mehr dazu im Ratgeber Reifenalter und DOT-Nummer.

Ist M+S dasselbe wie ein Winterreifen?

Nein. M+S darf der Hersteller ohne Prüfung vergeben. Für die deutsche Winterreifenpflicht zählt seit dem 1. Oktober 2024 nur noch das geprüfte Alpine-Symbol mit Bergen und Schneeflocke.

Woran erkenne ich, ob ein Reifen ein Notlaufreifen ist?

Sicher nur an der Produktbeschreibung oder am Filter im Shop. Von 1.208 lieferbaren Notlaufreifen in unserem Sortiment trägt nur jeder sechzehnte ein Kürzel wie SSR, ZP oder RFT im Namen – und jeder Hersteller benutzt ein eigenes.

Quellen: ADAC – Reifenkennzeichnung (Autor: Thomas Kroher). Sortimentszahlen: eigene Vollerhebung über die Artikeldaten von Reifentiefpreis.de, Stand 23. August 2026.

Schlagwörter: Reifenkennzeichnung Reifenflanke Reifensymbole 3PMSF DOT-Nummer Reifengröße

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